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PRESSEMITTEILUNG 602 Chemnitz, den 05.10.2012

Stadt Chemnitz legt Eröffnungsbilanz vor: Vermögen der Stadt beläuft sich auf 2,5 Milliarden Euro

Die Stadt Chemnitz hat erstmals eine Eröffnungsbilanz zum Stichtag 01.01.2011 aufgestellt. Diese Eröffnungsbilanz ist Teil der seit 2011 laufenden Umstellung des Rechnungswesens von der auf Zahlungsströmen basierenden Kameralistik auf die Doppik, die den Ressourcenverbrauch abbildet.

Die Eröffnungsbilanz, die am Donnerstagabend den Stadträten im Verwaltungs- und Finanzausschuss vorgestellt wurde, weist dabei eine Bilanzsumme von 2,5 Milliarden Euro auf – so hoch ist das Vermögen der Stadt Chemnitz.
 
Das in der Bilanz abgebildete Vermögen der Stadt Chemnitz besteht zum überwiegenden Teil aus Gebäuden, Infrastrukturvermögen oder Flurstücken. Das Sachanlagevermögen umfasst unter anderem rund 1150 Gebäude, 3700 Grundstücke mit 10.500 Flurstücken, 1100 Grünanlagen, 5150 Straßenabschnitte und fast 350 Brücken. Insgesamt waren in der mehrmonatigen Erarbeitung der Eröffnungsbilanz mehr als 59.000 einzelne Vermögensgegenstände zu erfassen und zu bewerten.
 
Das am höchsten bewertete Gebäude ist das Rathaus mit einem Zeitwert von rund 17,4 Millionen Euro. Straßen, Wege und Plätze der Stadt Chemnitz haben einen Wert von rund 508 Millionen Euro. Die Schulen sind rund 129 Millionen Euro wert. Die Grünflächen stehen mit 93,6 Millionen Euro in der Bilanz, Wald und Forst mit 7,7 Millionen Euro.
Das Anlagevermögen besteht jedoch nicht nur aus Sachanlagen, sondern außerdem aus den Finanzanlagen. Das in den städtischen Beteiligungen wie GGG, CVAG oder ESC enthaltene Vermögen der Kommunalunternehmen beläuft sich auf mehr als 800 Millionen Euro.
 
Die Eröffnungsbilanz zeigt zudem, wie das auf der Aktiv-Seite der Bilanz abgebildete Vermögen der Stadt Chemnitz finanziert ist. Die auf der Passiv-Seite der Bilanz dargestellte Finanzierung gliedert sich dabei in eigene Mittel der Stadt Chemnitz, Fördermittel und Kredite.
 
„Die Arbeiten zur Aufstellung der Eröffnungsbilanz hat die Stadt Chemnitz im Gegensatz zu anderen Städten weitgehend mit städtischem Personal geleistet. Dies ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die Eröffnungsbilanz erst jetzt vorgelegt werden kann“, so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
 
„Die Eröffnungsbilanz bildet aber auch ab, dass gut gewirtschaftet wurde: Die Kreditquote von 10 Prozent und die Eigenkapitalquote von 64 Prozent, die mit anderen Großstädten vergleichbar ist, zeigen, dass trotz der schwierigen Haushaltslage in den vergangenen Jahren ein konsequenter Entschuldungskurs verfolgt wurde.“
 
Stadtkämmerer Berthold Brehm betonte, dass die vorgelegte Eröffnungsbilanz erstmals vollständig die Vermögens- und Finanzlage der Stadt aufzeigt. „Zusammen mit den in den kommenden Jahren aufzustellenden Jahresabschlüssen verbessert sich der Informationsgehalt über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stadt Chemnitz“, sagte er.
 
Zum weiteren Verfahren: Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Chemnitz unterzieht die Eröffnungsbilanz seit dem 01.10.2012 einer intensiven Prüfung. Daran schließt sich im Jahr 2013 die Prüfung durch den Sächsischen Rechnungshof an. Dem Stadtrat wird die Eröffnungsbilanz nach Abschluss der Prüfungen des Rechnungsprüfungsamtes voraussichtlich im II. Quartal 2013 zur Bestätigung vorgelegt. Bis dahin hat die Bilanz einen vorläufigen Status. Daran schließt sich im Jahr 2013 die Prüfung durch den Sächsischen Rechnungshof an.
Pressestelle
Stadt Chemnitz

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