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PRESSEMITTEILUNG 651 Chemnitz, den 03.11.2015

European Energy Award in Gold für Chemnitz

Erfolgreiche Klimaschutzpolitik vor internationalem Publikum gewürdigt

Pd0651 Eea Preisträger 2015 Chemnitz Bürgermeister Miko Runkel (2.v.r) sowie Vertreter des Energienetzwerkes Chemnitz mit dem European Energy Award in Gold

Heute konnte Bürgermeister Miko Runkel in Leipzig den European Energy Award (eea®) in Gold für Chemnitz entgegen nehmen. Beim eea® handelt es sich um ein mehrjähriges europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden.

Mit der Auszeichnung in Gold wird die erfolgreiche Klimaschutzpolitik von Chemnitz vor internationalem Publikum besonders gewürdigt. Seit den frühen 90er Jahren widmet sich die Stadt Chemnitz den Themen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. So erfolgte 1992 der Beitritt zum Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder. Die Zielstellung ist, den CO2-Ausstoß langfristig auf 2,5 Tonnen pro Einwohner und Jahr zu senken und den Wert von 1990 bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Unter dem Dach der Lokalen Agenda 21 fanden sich Akteure zusammen, um diese Zielstellungen mit Inhalt zu füllen.

Im Jahr 2009 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, erstmals am European Energy Award (eea®) teilzunehmen und ein Energienetzwerk zu gründen. Die Stadt Chemnitz hat bereits in den Jahren 2011 und 2014 den eea® in Silber geholt. In diesem Jahr wurden in einem internationalen Zertifizierungsverfahren 78 Prozent der möglichen Punkte erreicht und damit der eea® Gold.

So setzt die Stadt Chemnitz die vor 300 Jahren in Sachsen begründete Tradition der nachhaltigen Entwicklung und des Schutzes der natürlichen Ressourcen erfolgreich fort.

Neben der Stadtverwaltung haben die kommunalen Unternehmen eins energie in sachsen, CVAG und ASR sowie der Abfallwirtschaftsverband Chemnitz zum Erfolg beigetragen. Ohne die unter dem Dach des Umweltzentrums organisierten Vereine, Verbände, engagierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammer, Forschungseinrichtungen und privaten Unternehmen wäre die Erreichung des eea® in Gold undenkbar gewesen. Diese Akteure arbeiten in diesem Prozess mit und setzen wichtige Meilensteine.

Konkrete Maßnahmen gewürdigt

Als aktuelle Klimaschutzprojekte gelten die energetische Sanierung auf dem Brühl, das Solarkataster im Internetauftritt der Stadt Chemnitz, der weitere Ausbau des Chemnitzer Modells, die energetische Sanierung von Schulen und Effizienzsteigerungen in den Ver- und Entsorgungsanlagen, wie der Bau eines neuen Trinkwasserhochbehälters an der Leipziger Straße.

Die Stadtverwaltung konnte für das Drucken von Dokumenten 50 Prozent der Energie durch ein zentrales Druckersystem einsparen. Die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer im Energienetzwerk sorgt für die Konzeption neuer Energiesparprojekte sowie die Förderung der Elektromobilität in unserer Stadt. Das vom Umweltzentrum organisierte AGENDA-Forum widmete sich im Oktober der Frage, wie die Fernwärme in Chemnitz schrittweise erneuerbar werden kann. Diese Projekte stehen stellvertretend für eine große Zahl von Maßnahmen und Aktionen.

 
Pressestelle
Stadt Chemnitz

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