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PRESSEMITTEILUNG 255 Chemnitz, den 03.05.2017

Chemnitzer Museumsnacht am 20. Mai 2017 von 18 bis 1 Uhr

Das besondere Angebot: Kultur-Erkundungen auf dem Sonnenberg

Plakat zur Chemnitzer Museumsnacht 2017

An der Durchführung der 18. Auflage der Chemnitzer Museumsnacht am 20. Mai 2017 sind mehr als 80 Partner beteiligt, so viele wie noch nie zu den Museumsnächten in Chemnitz. Auf der diesjährigen nächtlichen Tour durch die Chemnitzer Museen, Galerien und Kultureinrichtungen, bei der sich die Besucher aus 29 Haupt-Standorten mit insgesamt 43 Anlaufstellen ihr ganz individuelles Programm zusammenstellen können, gibt es Vertrautes auf neue Art und bisher kaum Bekanntes neu zu entdecken.

Im Mittelpunkt des „Besonderen Angebotes“ steht in diesem Jahr der südliche Sonnenberg. Zwischen Augustusburger Straße und Fürstenstraße kann man an zwölf verschiedenen Standorten die Vielfalt des in den vergangenen Jahren von den Sonnenbergakteuren entwickelten Kultur- und Kreativangebots erleben und Interessantes zur Geschichte des Stadtteils erfahren. Mit dabei sind: Das LOKOMOV, das Nikola Tesla, die Theaterbühne Komplex, die Kulturkneipe KaffeeSatz, der Gemeinschaftsgarten Zietenaugust u. v. a.

Im TIETZ greift das Programm das Thema des diesjährigen Internationalen Museumstages „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ auf, der am 21. Mai bereits zum 40. Mal gefeiert wird. Spuren vielfältiger Art suchen und finden können die Gäste im Museum für Naturkunde in der Sonderausstellung „via regia – Straße der Arten“,  in der Neuen Sächsischen Galerie, bei den Angeboten im Erdgeschoss, in den Magazinen des Hauses und auf dem Außengelände des Fensters in die Erdgeschichte auf der Glockenstraße.

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen in Sonderausstellungen am Theaterplatz Druckgrafik aus der Sammlung Hartmut Koch zum 90. Geburtstag von Wolfgang Mattheuer und „Culture Cuts“ des Südkoreaners Cody Choi.

Im Museum Gunzenhauser sind Werke des deutschen Expressionisten Fritz Ascher und junge sächsische Kunst von Wilhelm Frederking zu sehen. Den gesamten Abend lang kann man bei Bildbesprechungen zu Einzelwerken der Dauerausstellung interessante Details über die Kunstwerke von Otto Dix & Co erfahren.

Die Präsentation einer Ausstellung zur Reformation und Konfessionalisierung im Spiegel der Kirchenausstattung im Schloßbergmuseum wird von Führungen durch das ehemalige Kloster und die Schloßkirche begleitet.

Das Museum für sächsische Fahrzeuge, das Industriemuseum Chemnitz und das Straßenbahnmuseum Chemnitz laden gemeinsam zu einer Thementour „Technik & Mode“ ein. Im besonderen Ambiente der Museumshallen, sind praktische Sport- und Dienst- oder maßgeschneiderte Alltagsbekleidung und kreative Modedesigns aus verschiedenen Zeitepochen zu erleben. Dazu gibt es jede Menge zum Thema passende Kultur- und Mitmachangebote.

Der Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. öffnet zur Museumsnacht wieder die Tore der ehemaligen Haftanstalt auf dem Kaßberg. Ein kürzlich eingeweihter Gedenkort an der Gefängnismauer erinnert mit Ausstellungstafeln und Gedenksteinen an die bewegende Geschichte hinter den Mauern.

Schätze der Archäologie Vietnams präsentiert das smac in einer Sonderausstellung. Viele der rund 400 einzigartigen archäologischen und historischen Objekte werden zum ersten Mal außerhalb Vietnams gezeigt. Darunter finden sich prunkvolle Zepter aus Jade, kostbare Fabelwesen aus Terrakotta und riesige Bronzetrommeln. Die ausstellungsbegleitenden Angebote, die in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Vietnamesen für die Museumsnacht vorbereitet werden, vermitteln durch Musik, Theater und Tanz faszinierende Eindrücke aus der Tradition und Kultur des südostasiatischen Landes.

Das Programm im Deutsche Spielemuseum Chemnitz steht im Zeichen des Reformationsjubiläums und widmet sich mit Spielen und einem mittelalterlichen Jahrmarkt Luthers Zeiten.

Im Wasserschloß Klaffenbach steht die Vielfalt künstlerischer Spielräume in der Keramik auch musikalisch im Mittelpunkt des Angebotes.

Wer seine nächtliche Entdeckungstour im Stadtteil Ebersdorf planen möchte, der sollte

im Eisenbahnpark Chemnitz-Hilbersdorf starten. Dort kann man nicht nur große Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotive bestaunen, sondern sogar auf dem Führerstand einer Lok oder dem Maschinenhausexpress zwischen den Stellwerken 3 und 2 mit fahren. Bei geführten Rundgängen durch das ausgedehnte Areal des Eisenbahnparks erfahren die Besucher Spannendes über die Anlagen des Technikmuseums Seilablaufanlage oder die Vielfalt der Eisenbahnsignale.  

Auf eine kleine Zeitreise in die Spielzeugwelt vergangener Zeiten kann man sich im Ebersdorfer Museumsspeicher begeben.

Im historischen Klassenzimmer des Ebersdorfer Schulmuseums entdecken Besucher bei erstaunlichen Experimenten das Wunderland Physik. Ein „echter“ Nachfahre von Adam Ries erklärt, was uns der Rechenkünstler lehrt.

Die TU Chemnitz beteiligt sich in diesem Jahr mit der „Langen Nacht der Wissenschaften“ an der Museumsnacht. An den Standorten an der Reichenhainer Straße und Straße der Nationen können Interessenten in Laboratorien oder im Hörsaal spannende Versuche erleben, während zahlreicher Vorträge und Präsentationen Aktuelles aus der Chemnitzer Forschung erfahren oder Exponate aus Bereichen der Universität sehen, die sonst nur selten öffentlich zugänglich sind.

Im Sonderprogramm zeigt der Kunstverein Laterne in seiner Galerie in der Karl-Liebknecht-Straße Holzschnitte von Lichtblau und im Außengelände der Schönherrfabrik die Ausstellung  „LX annorum Andreas Schüller“. Im Projektraum des Chemnitzer Künstlerbundes sind in der Ausstellungsreihe „2 + 2“ Werke von Ilona Langer & Elke Keller + Jörg Seifert & Lothar Rericha zu sehen.

Die EVABU präsentiert eine Schaufensterausstellung mit Kinderkunst und die Galerie artEck die Ausstellung „DialogART“.

In der Galerie im Weltecho wird die Ausstellung „Silber +Gold“ mit Werken von Uwe Schaarschmidt und im Marianne Brandt Haus die Ausstellung „Rolf Lieberknecht – MB – Mobile Balance“ unter Anwesenheit der Künstler eröffnet. Die Galerie Oben zeigt Skulpturen und Wandarbeiten von Klaus Hack.

Der Rote Turm ist mit der Ausstellung „Große Chemnitzer“ zu den 24 „denk-mal!“ Platten im Fußweg vor dem ältesten Chemnitzer Bauwerk zur Besichtigung geöffnet. Im Focus des Programms der Stasiunterlagenbehörde, Außenstelle Chemnitz, steht in diesem Jahr die Stasi in Sachsen.

Die Chemnitzer Museumsnacht gibt es seit dem Jahr 2000 als ein Gemeinschaftsprojekt, das vom Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz veranstaltet wird mit Beteiligung der städtischen, vereinseigenen und privaten Museen, Galerien und Einrichtungen.

Programm:

Das Programm ist seit 28. April 2017 als Broschüre erhältlich und wird im Netz unter www.chemnitz.de veröffentlicht. Im Stadtgebiet liegen CityCards mit einem QR-Code aus, der auf die Seiten zur Museumsnacht im Internet verweist.

Programm der Chemnitzer Museumsnacht 2017
 

Besonderer Service für Menschen mit Behinderungen:

In der Programmbroschüre erhalten Besucher Informationen zu behindertengerechten Zugängen zu den beteiligten Museen und Einrichtungen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen sowie Informationen zu Angeboten für Menschen mit Sinneseinschränkungen. Im Deutschen Spielemuseum Chemnitz und im Eisenbahnpark Chemnitz-Hilbersdorf wird es gemeinsame Führungen für Hörende und Hörbehinderte geben.

Shuttleangebot der CVAG – mit Bus und Bahn auf Tour:

Die meisten Standorte sind bequem mit vier Extratouren der CVAG erreichbar. Das Eintritts-Ticket gilt zugleich als Fahrkarte.

Ticket-Service:

Das Museumsnacht-Ticket ist für Erwachsene zum Preis von 8 Euro und das Jugend-Tickets für 3 Euro (gültig auch für Ermäßigungen) erhältlich. Der Vorverkauf ist am 2. Mai 2017 gestartet. Tickets sind auch an den Abendkassen der Museen und Einrichtungen verfügbar. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

 
Pressestelle
Stadt Chemnitz

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