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PRESSEMITTEILUNG 367 Chemnitz, den 14.06.2017

Kinder und Jugendliche gestalten die Zukunft

Auszeichnungen zum Umweltpreis für Kinder und Jugendliche 2017 überreicht

Mit dem Chemnitzer Umweltpreis werden von der Stadt Chemnitz mit Unterstützung der Partner eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Südsachsen Wasser GmbH und dem Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Chemnitz jährlich die besten Ideen und Projekte von Kindern und Jugendlichen für einen aktiven und nachhaltigen Umweltschutz und, besonders im Bereich der Kindertagesstätten, gelungene Umweltbildung gewürdigt. Ausgezeichnet werden Projekte, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem Schutz der Umwelt und ein aktives Handeln verlangen sowie nachhaltig angelegt sind.

Für die 2017 eingereichten Beiträge wurden die Preisträger von einer Jury ermittelt. Die Jury-Mitglieder waren: Dr. Heidi Becherer (Mitglied des Stadtrates der Stadt Chemnitz), Carmen Schreiter (Vertreterin der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG), Kerstin Link (Vertreterin der Südsachsen Wasser GmbH), Ingrid Kasiske (Umweltzentrum Chemnitz), Ines Hanko (Amt für Familie und Soziales) sowie Dr. Thomas Scharbrodt (Leiter des Umweltamtes der Stadt Chemnitz).
Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurden am heutigen Mittwoch, dem 14. Juni, in der Städtischen Musikschule Chemnitz durch Vertreter der Stadt Chemnitz und der beteiligten Unternehmen folgende Preisträger ausgezeichnet:

In der Altersklasse der Kindertagesstätten erhielten die Kinder des Kindergartens der Sinne vom SFZ Förderzentrum gGmbH den 1. Preis, 300 Euro, Urkunden und Präsente für ihr Projekt „Die Müllforscher“. Mit den Themen Abfallvermeidung, Abfalltrennung, Kompostierung und Abfallverwertung lernten die jungen Umweltschützer nachhaltig mit Ressourcen umzugehen.

Der 2. Preis ging an die Städtische Kindertageseinrichtung „Rüsselchen“ mit einem Preisgeld von 200 Euro sowie Urkunden und Präsenten für ihr Projekt „Waschtag für unser Wasser – mit Aqualino“. Wasser als Grundlage des Lebens zu begreifen und verantwortungsvoll damit umzugehen, wurde mit vielen Experimenten, Beobachtungen und einer Betriebsbesichtigung im Wasserwerk Einsiedel unterstützt.

Die Entscheidung für den 3. Preis war für die Jury sehr schwierig. Sie entschied sich, zwei 3. Plätze zu vergeben. Die „Fuchsbande“ der Kindertagesstätte „Zeisigwaldfüchse“ vom KJF e. V.

Chemnitz erhielt für ihren Einsatz zum Schutz der Rehe mit ihrem Projekt "Kids für Kitze", die durch landwirtschaftliche Tätigkeiten gefährdet sind, einen 3. Preis. Unterstützt wurden die Kinder in ihren Bemühungen mit der Sachkunde des Natur-Hof Chemnitz e. V. und dem Hegeringleiter des Kreisjagdverbandes Chemnitz e. V., Jens Schreiber. Ebenfalls den 3. Preis erhielt die Städtische Kindertagesstätte „Chemnitzer Eisknirpse“. „Umweltbewusstsein in unserer Waldgruppe erfahren, (be)greifen und (er)leben“ war ihr Ziel. Dazu wurden Themen wie der Schutz des Bodens, die Funktion des Waldes oder der Umgang mit Wasser bearbeitet.

Altersklasse Schüler:

In der Altersklasse Schüler hat die Umwelt-AG des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums mit ihrem Rückblick auf ihr über 10-jähriges Bestehen eindrücklich gezeigt, welche Bedeutung der Urwald hat und was die AG für dessen Erhalt getan hat. Mit zahlreichen Mosaiksteinchen wurde die „Hilfe für den Urwald“ kontinuierlich veranschaulicht. Greenpeace verlieh dem Gymnasium 2005 den Titel „Schule für den Urwald“. Seit acht Jahren unterstützt die AG die Tätigkeit von Ilka Sohr und Torsten Roder in Bolivien. Für die fortdauernden Leistungen wurde die AG mit dem 1. Preis, dotiert mit 300 Euro, geehrt.

Kunst und Umweltschutz – diese Verbindung stellt Josefine Glaubitz vom Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium mit ihrem Projekt „Kunst aus Müll“ her. Sie zeigt mit ihrer Analyse, wie bedeutsam es ist, den Ressourcenverbrauch mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Mit ihren kreativen Arbeiten veranschaulicht sie Erforderliches und Möglichkeiten. Sie erhielt einen 2. Preis und ein Preisgeld von 200 Euro.

Artenvielfalt und Artenschutz stehen im Mittelpunkt der Arbeit „Auswirkungen der FSC-Referenzfläche auf den Brutvogelbestand im Crimmitschauer Wald“ von Henri Leschzinski. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Ornis“ des Naturschutzbundes befasst er sich mit dem Brutvogelbestand im Crimmitschauer Wald, und belegt die ökologische Bedeutung der FSC (Forest Stewardship Council®)-Referenzflächen. Für diese Leistung erhielt Henri einen 2. Preis und 200 Euro Preisgeld.

Die Berufsschüler Tommy Dick, Toni Dorczok, Eric Funke und Marc Gebhardt von der Richard-Hartmann-Schule, Berufliches Schulzentrum für Technik III entwickelten Ideen, um die verschiedensten Abfallstoffe des Alltages als auch spezielle Abfälle von Werkstätten und Laboren effizient zu verwerten und umweltbewusste Stoffkreisläufe zu ermöglichen. Hierfür erhielten die Schüler einen Sonderpreis, dotiert mit 150 Euro.

Gesunde Luft in Gebäuden, vor allem in der kälteren Jahreszeit, ist das Thema von Konstantin Langfritz aus der Arbeitsgemeinschaft Elektronik-Informatik der solaris FZU gGmbH Sachsen. Feuchte Räume und Schimmelbildung stellen eine Gefahr für die Gesundheit dar. Konstantin entwickelte eine elektronisch gestützt Technik, die Schimmelbildung rechtzeitig erkennt und für den Luftaustausch im Raum sorgt. Hierfür erhielt er einen Sonderpreis und 150 Euro.
Neben den Preisgeldern, Urkunden und Präsenten konnten die Kinder und Jugendlichen an einem vielfältigen Rahmenprogramm teilnehmen, das von den Mitarbeitern der Musikschule gestaltet wurde.

Preisträger Goldener Besen

Im Rahmen der Festveranstaltung zur Verleihung des Umweltpreises für Kinder und Jugendliche wurden auch die diesjährigen Preisträger des Chemnitzer Frühjahrsputzes geehrt.

Im 10-jährigen Jubiläumsjahr beteiligten sich vom 25. März bis 23. April 2017 knapp 1.600 freiwillige Teilnehmer an der Aktion "Für ein sauberes Chemnitz". Insgesamt wurden mehr als 480 Säcke mit Abfall und weitere Container voll von Laub, Ästen etc. gesammelt. In Summe wurden ca. 9.000 Kilogramm zusammengetragen. Die bereits traditionelle Auftaktaktion startete der ASR anlässlich des 10-jährigen Jubiläums erstmalig im Chemnitzer Tierpark.

Eine Jury wählte folgende Gewinner aus:
Preisträger der Aktion:
1. Preis: "Goldener Besen": Geocacher Chemnitz und Umgebung - 150 Euro Preisgeld
2. Preis: Kita "Chemnitzer Eisknirpse" - 100 Euro Preisgeld
3. Preis: Kita "Entdeckerland" - 50 Euro Preisgeld

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums erhalten alle Preisträger zusätzlich eine Sonderführung im Chemnitzer Tierpark. Die Geocacher aus Chemnitz und Umgebung haben damit den Wanderpokal "Goldener Besen" erfolgreich zurück erobert. Sie hatten diesen bereits im Jahr 2013 und 2015 errungen.
Allen Teilnehmern und Preisträgern gebührt Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen im Interesse der Zukunft in einer sauberen Umwelt. Das Umweltamt der Stadt Chemnitz möchte sich bei allen für ihr Engagement und die gezeigten Leistungen herzlich bedanken und hofft auf erneute rege Teilnahme am Wettstreit um die Plätze des Chemnitzer Umweltpreises 2018.

Informationen zum Umweltpreis 2018 im Netz: www.chemnitz.de/umweltpreis
 

Pressestelle
Stadt Chemnitz

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