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PRESSEMITTEILUNG 447 Chemnitz, den 03.08.2017

Startklar für den Schuljahresbeginn

Am kommenden Montag, dem 7. August, beginnt für Sachsens Schüler wieder der Schulalltag. Derzeit besuchen 18.062 Mädchen und Jungen die Chemnitzer Grund-, Ober- und Förderschulen sowie Gymnasien und Berufsbildende Einrichtungen. Eingerechnet sind auch jene, die auf dem zweiten Bildungsweg – z. B. am Abendgymnasium – einen Schulabschluss anstreben sowie die Schulanfänger: 2.000 ABC-Schützen haben am Montag ihren ersten Schultag in einer der 39 Chemnitzer Grundschulen.

Kosten für Lehr- und Lernmittel

Für neue Schulbücher und Lernmittel zahlt die Stadt rund 1,5 Millionen Euro in diesem Jahr – reichlich 54.000 Euro mehr als im Vorjahr. Grund dafür sind nicht nur die gestiegenen Schülerzahlen sondern auch, dass nun Arbeitshefte und Kopien für alle Chemnitzer Schüler wie ebenso Taschenrechner für Schüler ab Klassenstufe 8 von der Stadt finanziert werden. Mit 377.658 Euro schlagen allein die Lehrbücher und Materialien für Berufsbildende Schulen zu Buche. 373.448 Euro kosten jene für die Grundschulen. Die Kosten der Lernmittel für Oberschulen belaufen sich in diesem Jahr auf 254.045 Euro und jene für Gymnasien auf 371.232 Euro.

Schülerbeförderung

Die steigenden Schülerzahlen wirken sich ebenfalls auf die von der Stadt übernommenen Kosten zur Schülerbeförderung aus. Die Antragstellung für das Schuljahr 2017/18 läuft noch, deshalb stehen die Kosten derzeit noch nicht fest. Im vergangenen Schuljahr wurden 7.274 Anträge – ausgenommen jene für besondere Beförderungsleistungen – bearbeitet. 6.336 Anträge wurden bewilligt. Aus dem Stadthaushalt werden ebenfalls die Fahrten von Schülern mit Behinderungen zu den Förderschulen im Chemnitzer Stadtgebiet bezahlt. Vertraglich gebundene Fahrunternehmen befördern im Auftrag der Stadt täglich 568 Schüler mit Handicap zu ihren Schulen. Insgesamt wendet die Stadt 2017 rund 5,38 Mio. Euro für Schülerbeförderungsleistungen auf.

Schulsanierungen

Seit 2000 investierte die Stadt Chemnitz zirka 339 Millionen Euro, davon 144 Millionen Euro Fördermittel, in die Modernisierung ihrer Schulbauten. So läuft z. B. bis Juni 2018 eine 8,5 Millionen Euro teure komplexe Rekonstruktion eines Gebäudeteils der ehemaligen Körperbehindertenschule als neues Domizil für die Grundschule Borna. In das Internat am Sportgymnasium wurden rund 7,1 Millionen Euro verbaut, um bessere Wohn- und Lernbedingungen für die Nachwuchs-Sportelite zu schaffen. Im Dezember soll das Internat an seine Bewohner übergeben werden.

Schon im Oktober wird die 4,3 Millionen Euro teure Sanierung der Josephinen-Oberschule beendet sein. Vier Millionen Euro flossen in die in wenigen Wochen fertige Dach- und Fassadenerneuerung am Gebäude des Berufsschulzentrums Technik III – Richard-Hartmann-Schule. Zudem stehen noch zahlreiche kleine Baumaßnahmen in weiteren Schulen im Plan der Stadt.

Grundschule Glösa

Exemplarisch für die Millionen schweren Investitionen der Stadt in ihre Schulbauten sei hier auch der rund 3,3 Millionen Euro teure Erweiterungsneubau der Grundschule Glösa hervorgehoben. Die Schulkinder, die im Altbau und derzeit noch in zusätzlichen Unterrichtscontainern lernen, konnten in ihren Pausen beobachten, wie ein neues Schulgebäude hinter dem alten entsteht. Im Neubau an der Grundschule Glösa entstehen Klassenräume, Fachkabinette und ein neuer Speiseraum. Im Zuge des komplexen Bauvorhabens trifft die Stadt auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit der Schule. Künftig schaffen hier ein Aufzug sowie entsprechend ausgestattete Sanitärräume freien Zugang für gehandicapte Schüler. Im Zuge des Kellerumbaus im Altbau wird außerdem ein barrierefreier Zugang zur Sporthalle entstehen. Die Schüler verfügen künftig ebenfalls

über neue Außensportanlagen und eine zusätzliche Freifläche. Das Sanierungs- und Neubauprojekt nutzt die Stadt zugleich, um die veraltete Heizungsanlage der Schule zu erneuern und auf den durch den Neubau vergrößerten Raum anzupassen. Dafür erhält das Gebäude zusätzlich eine Holzpelletheizung. Mit Schuljahresbeginn 2018/19 soll der Neubau bezugsfertig sein. Es schließen sich dann noch Arbeiten im Altbau an. Komplett fertig – inklusive neu gestalteter Außenanlagen – ist das Vorhaben dann im April 2019.

Emanuel-Gottlieb-Flemming-Grundschule

Auch die Emanuel-Gottlieb-Flemming-Grundschule wird gegenwärtig einer Sanierung unterzogen, ebenso deren Turnhalle sowie der zugehörige Verbindungstrakt. Die Arbeiten haben Mitte 2016 begonnen und sollen bis Mitte 2018 dauern. Die Stadt baut hier Teilbereiche des Kellers aus, um für die Grundschule eine Kapazitätserweiterung zu erzielen. Um eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,50 Metern zu erreichen, senken die Baufirmen den Kellerfußboden ab. Das Gebäude muss zudem statisch abgefangen und die Fundamente gesichert werden. Der im umgebauten Kellergeschoss entstehende Werkraum, wie auch der Speisesaal und die Ausgabeküche, sollen ausreichend natürliches Licht erhalten. Deshalb legt man eine Böschung in Richtung Kellergeschoss an. Überdies wird ein zweiter Rettungsweg geschaffen. Bis Sanierungsbeginn im Oktober 2016 nutzten sowohl die Emanuel- Gottlieb-Flemming-Grundschule als auch die Grundschule Altendorf das Schulhaus. Ab Oktober 2016 wurde das Schulgebäude freigezogen. Die Schüler der Flemming-Grundschule werden bis zum Wiedereinzug an der Grundschule Rottluff unterrichtet. Die Schüler der Grundschule Altendorf sind seit Februar dieses Jahres in mobile Klassenräume an der Altendorfer Schule gezogen. Kosten 4,7 Millionen Euro, davon reichlich 2,8 Millionen Euro Eigenmittel. Bauende: Ende 2018.

 
Pressestelle
Stadt Chemnitz

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