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Aktuelle EU-Projekte in der Stadt Chemnitz

EU-Projekttreffen "Schlafende Riesen zum Leben erwecken" in Chemnitz

Bild: Begehungen e. V.

Am 13. und 14. Oktober 2016 tagte das „URBACT III“-Netzwerk „2nd Chance: Waking up the sleeping giants“ in Chemnitz. Projektmitglieder aus Brüssel, Caen, Dubrovnik, Genua, Gijon, Lublin, Maribor und Neapel trafen am ersten Tag im ehemaligen Spinnereimaschinenbau in der Altchemnitzer Straße zusammen, um mit dem Eigentümer des Spinnereiwerkes eine ausführliche Führung durch den Gebäudekomplex zu machen. Anschließend stellte die lokale Arbeitsgruppe von Chemnitz ihre bisherigen Ergebnisse und bearbeiteten Ideen vor. Die zweite Tagungshälfte führte die Gäste in die Schönherrfabrik, die als gutes Praxisbeispiel einer Revitalisierung und Nachnutzung ehemaliger leerstehender Industriegebäude vorgestellt wurde. Nach einem thematischen Workshop folgte die Vorstellung der Festivals „Begehungen“ und „Wolkenkuckucksheim“ sowie „StadtWohnen Chemnitz“ als weitere erfolgreiche Chemnitzer Beispiele in diesem Kontext.

Federführend im URBACT-Projekt ist der Initiator und sogenannte Lead-Partner Neapel. Das Netzwerk soll helfen neue Ansätze, Wege und Methoden der Stadtentwicklung kennenzulernen und umzusetzen. Es hat zum Ziel, einen integrierten lokalen Aktionsplan für das jeweilige Projekt zu erstellen, der dann bei der Revitalisierung unterstützt. In Chemnitz soll die Wiederbelebung des ehemaligen Spinnereimaschinenbaus und die stärkere Anbindung des Quartiers Altchemnitz an die Innenstadt weiter vorangetrieben werden. Das Areal mit seinen verschiedenen Gebäuden umfasst eine Größe von knapp 50.000 m². Zurzeit sind rund 40 % des Spinnereimaschinenbaus vermietet. Über das URBACT-Projekt sollen Wege gefunden werden, wieder mehr Leben in das Gebiet zu bringen und die Sanierung des Komplexes zu beschleunigen.

 

Mitarbeit im europäischen Netzwerk CELSIUS

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Die Stadt Chemnitz, Träger des renommierten European Energy Awards in Gold, engagiert sich seit Ende 2015 bei CELSIUS, einem europäischen Städtenetzwerk zur Steigerung der Energieeffizienz. Das vierjährige Projekt, das 2013 ins Leben gerufen wurde, ist Teil des siebten Forschungsrahmenprogramms der EU.

CELSIUS-Mitgliedstädte sollen bei der Planung und dem Ausbau neuer sowie der Verbesserung existierender Fernwärmenetze und –kältenetze unterstützt werden. Dieser umweltschonenden Technologie wird beim Erreichen der 20-20-20-Ziele der EU, also der Verringerung der Treibhausgasemissionen, Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und Steigerung der Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, beigemessen. Diese sind als Klima- und Nachhaltigkeitsziele Kernelemente der europäischen 20-20 Agenda.

Dazu werden Workshops zur Vermittlung von Best-Practice-Lösungen, Studienreisen zu Netzwerkpartnern und Beratungen mit Experten auf dem Gebiet der Energie und Energiewirtschaft geboten.

Geleitet wird das Netzwerk von den Städten Göteborg sowie London, Rotterdam, Genua und Köln. Neben Chemnitz zählen zu den weiteren deutschen Unterstützerstädten Bonn, Düsseldorf, Leipzig und Frankfurt am Main.

 

Transnational Career Service

Logo Transnational Career Service

Unter dem Motto „Karriere kennt keine Grenzen.“ startete die Technische Universität Chemnitz ein grenzübergreifendes Projekt. Gemeinsam mit den tschechischen Partnerhochschulen TU Liberec und UJEP Ústí nad Labem werden Angebote und Aktivitäten zur Karriereförderung von Studierenden im sächsisch-tschechischen Grenzraum aufgebaut. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die einerseits den Studierenden Karriereperspektiven im jeweiligen Nachbarland aufzeigen und andererseits deutschen als auch tschechischen Unternehmen die Möglichkeit geben Fachkräfte aus dem sächsisch-tschechischen Grenzraum zu gewinnen.

 

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