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Eine Synagoge für Chemnitz

Die Alte Synagoge

Die Chemnitzer Synagoge wurde zwischen 1897 und 1899 am Stephanplatz nach den Plänen des Architekten Wenzel Bürger erbaut. Das Gotteshaus bot Platz für 700 Menschen und gehörte zu den schönsten und größten in Chemnitz.

Die Synagoge war Ausdruck der seit 1867 rasch wachsenden Jüdischen Gemeinde und ein Zeichen prosperierenden jüdischen Lebens. Sie war gleichzeitig ein Symbol des Vertrauens und der Zuversicht auf ein gemeinsames fruchtbares Zusammenleben in der Stadt, an deren Entwicklung die Juden der Stadt (um 1930: ca. 3500 Personen) einen entscheidenden Beitrag leisteten.

In der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde die Chemnitzer Synagoge ebenso wie 2.000 weitere jüdische Gotteshäuser in Deutschland in Brand gesetzt und zerstört.

 

Die Neue Synagoge Chemnitz

Vermächtnis und Mahnung

Ansicht Stollberger Straße
 
Ansicht vom Garten aus
 

Die Stadt Chemnitz hat in enger Abstimmung mit der Jüdischen Gemeinde im Jahr 1998 den bekannten Architekten Professor Alfred Jacoby gebeten, einen Entwurf der Neuen Synagoge Chemnitz zu erarbeiten. Professor Jacoby hat diese Aufgabe in einer beeindruckenden Art und Weise gelöst.

Die neue Synagoge mit Gemeindezentrum wurde erhöht an der Stollberger Straße am Rande der Innenstadt gebaut. Die Synagoge selbst ist eine konische Ellipse, die von einem Glas-/ Stahldach kuppelartig überwölbt wird. Synagoge wie Gemeindezentrum bieten jeweils etwa 300 Menschen Platz.

Mit der Errichtung der Neuen Synagoge erhält die seit der Wende wieder stark wachsende Jüdische Gemeinde ein Gemeindezentrum. Das Wort "Synagoge" hat seine Wurzeln im Griechischen - es steht für "Ort der Zusammenkunft". Ein Ort des Gebetes und der Begegnung zugleich.

Die Weihe der neuen Synagoge fand am 24. Mai 2002 statt. Alle Veranstaltungen rund um die Einweihung der Synagoge von März bis Juni 2002 finden Sie auf dieser Seite als Download.


Eine Synagoge für Chemnitz

Links der Thora-SchreinErdgeschoss:

Synagogenraum mit Almemor und Thorabereich, Gemeindesaal, Koschere Küche, Bibliothek mit Lesegalerie, Büroräume

Obergeschoss:

Unterrichtsräume, Seniorenclub, Galerieebene der Synagoge mit Orgel und Chorbereich, Galerieebene des Gemeindesaals

Untergeschoss:

Jugendzentrum, Mikwe, Archivräume

 

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