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Chemnitz - Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig / Foto: Claudia Dumke

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer,

willkommen bei uns, willkommen in der Stadt der Moderne. Ich möchte Sie einladen auf eine virtuelle Entdeckungsreise durch eine Stadt, deren Gesicht sich in den vergangenen Jahren verändert hat.
Wo noch vor gut zwei Jahrzehnten grauer Beton das Bild bestimmte, haben namhafte Architekten wie Hans Kollhoff, Helmut Jahn und Christoph Ingenhoven eine neue Innenstadt erdacht und gebaut. Heute hat Chemnitz ein urbanes Herz, das viele Menschen anzieht.

Die moderne Baukunst schlägt einen Bogen zu den Schmuckstücken der klassischen Moderne, des Bauhauses, des Jugendstils. Kleinode wie die Villa Esche gehören ebenso dazu wie die Gründerzeithäuser des Kaßbergs oder das sanierte Schloßviertel.

Modern sind auch Kunst und Kultur. Zu früheren Zeiten mit dem Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff, der hier geboren wurde, oder der Bauhaus-Ikone Marianne Brandt. Und heute mit dem Museum Gunzenhauser, das rund 2500 Werke der klassischen Moderne mit einer der weltgrößten Dix-Sammlungen beherbergt. Und den Kunstsammlungen der Stadt, die in ganz Deutschland von sich reden machen. Manchmal auch in der halben Welt, dann etwa, wenn die Premiere der Bilder Bob Dylans in Chemnitz zu sehen ist. So wie das 2007 der Fall war.

Apropos von sich reden machen: Viele Prominente sind in Chemnitz geboren oder, sprichwörtlich, groß geworden. Dazu gehören eine Reihe von Sport-Stars: Eiskunstlaufkönigin Katarina Witt, der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalelf Michael Ballack, Gewichthebe-Olympiasieger Matthias Steiner, die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, Diskus-Recke Lars Riedel und viele, viele andere. Ähnlich groß ist das Spektrum in Kunst und Kultur: Mit der Stadt verbunden sind unter anderem der Schriftsteller Stefan Heym, der Schauspieler Matthias Schweighöfer, Künstler wie Carsten Nicolai.

Eigene Wege gehen, Neues denken und Ungewöhnliches tun, dieses Rezept macht die Stadt und ihre Menschen erfolgreich: Aus Chemnitz erdacht wurden zum Beispiel die Thermoskanne oder das erste Feinwaschmittel. Patentierte Ideen wie tausend weitere. Heute werden hier unter anderem exzellente Maschinen und Produktionsanlagen erdacht und gebaut, mit deren Hilfe auf der ganzen Welt produziert wird. In Chemnitz geht es nicht mehr in erster Linie darum, Teile zu fertigen, sondern Ideen zu entwickeln, wie sich diese Teile präziser, schneller oder energieeffizienter herstellen lassen.

Die Technische Universität als intellektuelles Zentrum, Forschungseinrichtungen wie die Fraunhofer-Institute und ein erfolgreicher Mittelstand, zum großen Teil familiengeführte Unternehmen, schaffen beste Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Das Ergebnis: Chemnitz zählt seit Jahren zu den wachstumsstärksten Städten Deutschlands. Traditionell stark im Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie oder der Mikrosystemtechnik trägt Chemnitz heute als moderne Industriestadt im Freistaat Sachsen maßgeblich zu dessen Status als wirtschaftlich erfolgreichstes Bundesland im Osten bei.

Dass es sich hier erfolgreich arbeiten lässt, ist das Eine. Das Andere: Es lässt sich in Chemnitz gut leben. Eine umfassende Kinderbetreuung und exzellente Bildungsangebote sind ein Argument für Familien. Kunst, Kultur und Freizeitangebote sind zahlreich, die touristischen Ausflugsziele reizvoll. Und die Tatsache, dass Chemnitz zu den Großstädten mit dem größten Anteil an Parks und Grünanlagen zählt, dürfte so manchem neu sein.

Chemnitz versteht sich als Stadt der Moderne. Weil sich Vergangenheit und Zukunft hier in produktiver Spannung begegnen. Und weil Moderne für uns eine Lebenshaltung ist.

Machen Sie sich davon selbst ein Bild – nach dem Streifzug über diese Seiten am besten direkt vor Ort. Lassen Sie sich überraschen, entdecken Sie unsere Stadt.

Ich freue mich auf Sie.

Ihre
Barbara Ludwig
Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

 

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