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Sehenswürdigkeiten

Versteinerter Wald

Versteinerter Wald Chemnitz im Tietz

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Chemnitz ist der Versteinerte Wald. Vor 290 Millionen Jahren durch Verkieselung bei einem Vulkanausbruch entstanden, ist der Versteinerte Wald heute eine der bedeutendsten Kieselholzsammlungen in der Welt.
Die meisten der Stämme sind heute im

Museum für Naturkunde im Tietz

ausgestellt. Der Versteinerte Wald befand sich bis zum Umzug des Naturkundemuseums 2004 am Ostgiebel des Museums auf dem Theaterplatz.

Die ersten Stämme wurden 1737 gefunden. Bis heute werden bei Schachtungsarbeiten im Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf immer wieder verkieselte Hölzer geborgen. 2008 haben Forscher einen mehrere Meter großen Schachtelhalm freigelegt.

Fachleute zählen den Versteinerten Wald zu den ältesten Naturdenkmalen. Um dieses schützen zu lassen, hat sich der Stadtrat bereits 2006 für die Bewerbung zum UNESCO-Weltnaturerbe ausgesprochen.

 

Versteinerter Wald nicht auf Liste der künftigen sächsischen Welterbe-Kandidaten

Am 27. März 2012 hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig gemeinsam mit Vertretern von Stadt, Wirtschaft, Museum für Naturkunde und Haus TIETZ das Chemnitzer Welterbeprojekt „Fenster in die Erdgeschichte“ in Dresden vorgestellt.

Am 26. Juni 2012 hat das sächsische Kabinett entschieden, welche Projekte der Kultusministerkonferenz auf die Tentativliste vorgeschlagen werden. Das Kabinett prüfte die Aufnahmevoraussetzungen der UNESCO und wählte drei Projekte aus. Der Versteinerte Wald schaffte es nicht in diese Auswahl.

 

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