Chemnitz-Strategie: Auftaktveranstaltung im Tietz am 27. März 2019

Zwischen Versteinertem Wald und Klaviermusik haben sich am 27. März 2019 rund 150 Chemnitzerinnen und Chemnitzer im TIETZ-Foyer versammelt, um über die Zukunft ihrer Stadt nachzudenken.

Bei der Auftaktveranstaltung der Chemnitz-Strategie wurden den anwesenden Chemnitzerinnen und Chemnitzern verschiedene Fragen zur Zukunft ihrer Stadt gestellt. An drei Denkstationen hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihre Beziehung zur Stadt und ihre Wünsche für die Zukunft auf Papier zu bringen.

Denkstation „3 Orte“: Auf einem 3x4 Meter großem Luftbild von Chemnitz markierten die Teilnehmer mit farbigen Klebepunkten, wo sie sich in Chemnitz bewegen. Wo arbeiten sie? Wo leben sie? Wo ist ihr Lieblingsplatz? Es zeigt, dass sich vor allem im Stadtzentrum das Leben der Chemnitzer abspielt.

Denkstation „140-Zeichen-Wald“: Weiterhin machten sich die Teilnehmer Gedanken darüber, welche großen Fragen bis 2040 beantwortet werden sollen. Sie schrieben ihre großen Fragen in 140-Zeichen auf A5-Karten und pinnten sie an Säulen. Daraus entstand ein „Wald“ Aus Zukunftsfragen. Herausgekommen sind u. a. die wichtigen Themen:

  • Soziale Infrastruktur: internationale Schulen, gesicherte Bildung für Kinder ohne Lehrermangel, Balance zwischen Fortschritt und sozialer Gerechtigkeit, wohnortnahe medizinische Versorgungszentren.
  • Mobilität: nachhaltiger Verkehr mit Bus, Bahn und Rad, verbesserte Gehwege 
  • Stadtgrün und nachhaltiges Wohnen
  • Selbstbewusstsein der Stadtbewohner gegenüber ihrer Stadt


Die zentrale Frage der Denkstation „Galerie der Gestalter“ war „Wie sollen wir den Beteiligungsprozess für die Chemnitz-Strategie gestalten, um Dich für die Mitarbeit zu gewinnen?“ Auf A5-Karten hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, kurz zu beschreiben, wer sie sind. Hier wurden Porträts gemalt und aufgeschrieben, was ihn oder sie motiviert mitzumachen und was eingebracht werden kann.

Am Ende der Veranstaltung ist klar: Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer wollen mitgestalten. Sie haben Ideen, sind kreativ und bereit, an einer Stadtentwicklung bis 2040 mitzuwirken. Die Verwaltung wird nun die gesammelten Ideen aufarbeiten. Das Amtsblatt berichtet darüber in einer der nächsten Ausgaben.

April 2019: Erste Ergebnisse ausgewertet

Der 140Zeichen-Wald zur Auftaktveranstaltung Chemnitz-Strategie

Was ist seit dem 27. März passiert?

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden alle Karten und Portraits zunächst gesichert und digitalisiert, d.h. eingescannt und jedes Wort einzeln abgetippt. Allein im 140-ZeichenWald kamen 250 Blätter am Ende des Abends zusammen. Ein Großteil der großen Fragen beschäftigte sich mit Aspekten unseres Zusammenlebens.

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Mai 2019: Weitere Ergebnisse der Auftaktveranstaltung

Galerie der Gestalter zur Auftaktveranstaltung Chemnitz-Strategie

Nach der Digitalisierung aller Karten und Portraits der Auftaktveranstaltung am 27. März werden nun den einzelnen Aussagen treffende Schlagwörter zugeordnet, welche ausgezählt werden können. Diese dienen dazu festzustellen, welches Thema wie oft genannt ist.

Die daraus folgende themenspezifische Cluster-Bildung ist ein mehrstufiger und aufwändiger Prozess.

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Juni 2019: Auswertung der dritten Denkstation

Auswertung der Station

Am großen Luftbild-Teppich wurden bei der Station "3 Orte" über 280 Klebepunkte in den drei Farben Rot, Grün und Blau aufgeklebt. Rote Punkte standen für den Wohnort des jeweiligen Gastes, grüne Punkte für den Lieblingsort und die blauen kennzeichneten den zentralen Beschäftigungsort (Schule/Kita oder Arbeitsort). Orangene Fäden verbanden die drei Punkte miteinander und verbildlichten so den eigenen Aktionsradius innerhalb der Stadt.

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Prozess der Chemnitz-Strategie

Im Prozess der Chemnitz-Strategie wird der Weg von der "Morgenstadt CityLab" bis zu den aktuellen Ereignissen dargestellt.

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