Hitzeportal der Stadt Chemnitz

gewässerbegleitender Grünzug am Kappelbach

Die zunehmende Erderwärmung, verbunden mit dem Auftreten klimatischer Extremereignisse wie Hitze- und Dürreperioden, Starkregen- und Sturmereignissen sowie den Veränderungen in Natur und Kulturlandschaft sind mittlerweile auch lokal und regional deutlich zu spüren.

 

Beobachtungsdaten für Sachsen zeigen für den Zeitraum 1961 bis 2020 eine kontinuierliche Erwärmung in allen Jahreszeiten mit einer erhöhten Hitzebelastung im Sommer. Bis 2100 wird auch für die Stadt Chemnitz im Mittel ein deutlicher Anstieg in den Minimum- und Maximum Temperaturen der bodennahen Luft sowie ein Rückgang von Kälte- und eine Zunahme von Wärmeperioden projiziert. Auch in Chemnitz nimmt die Anzahl der heißen Tage durch den Klimawandel stetig zu. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist auch weiterhin mit hohen Temperaturen, heißen Tagen, Hitzewellen und -extremen zu rechnen. Besonders in dicht bebauten Innenstädten wie Chemnitz, wo sich heiße Luft staut, sollten die gesundheitlichen Gefahren nicht unterschätzt werden.

 

Klimaschutz und Klimaanpassung auf lokaler Ebene spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle, denn menschliche Aktivitäten insbesondere in den Städten sind verbunden mit Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen durch nahezu alle Lebensbereiche. Außerdem, Anpassung an den Klimawandel ist sehr wichtig, um besser mit seinen Folgen umzugehen, Schäden zu verringern und existierende Chancen zu nutzen. Dabei möchte die Stadt Chemnitz besonders sensible Bevölkerungsgruppen gut vorbereitet und geschützt wissen. Die Stadt Chemnitz hat bereits 1992 den Beschluss gefasst, dem Klima-Bündnis der Europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del clima e. V. beizutreten. Seither erfolgt eine regelmäßige Energie- und THG-Bilanzierung, um die tatsächliche Entwicklung an den klimapolitischen Zielstellungen zu messen. Im Dezember 2012 wurde das Integrierte Klimaschutzprogramm für die Stadt Chemnitz vom Stadtrat beschlossen. Zudem hat der Stadtrat inzwischen das dritte Energiepolitische Arbeitsprogramm für die Stadt Chemnitz, seit 2017 ergänzt durch ein Klimaanpassungsprogramm, verabschiedet.

 

Perspektivisch wird auch für die Stadt Chemnitz ein Hitzeaktionsplan entwickelt. Hitzeaktionspläne sollen zum einen dazu beitragen, dass gesundheitliche Auswirkungen infolge extremer Hitze effizient kommuniziert und zum anderen präventive Handlungsmöglichkeiten etabliert werden. Ein Hitzeaktionsplan verfolgt einen integrativen Ansatz, der kurz-, mittel-und langfristige Maßnahmen zum Gesundheitsschutz vereint.

Hitzegefährdete Risikogruppen

Verhalten Tipps bei Hitzewellen

Hitzewarnungen

Kühle und Trinkorte in Chemnitz

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