Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Stand: 07.05.2021

Bundestag und Bundesrat haben einheitliche Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen, die ab bestimmten Inzidenzwerten bundesweit gelten. Verankert sind sie im Infektionsschutzgesetz und gelten zunächst bis Ende Juni.

> Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021


Zudem haben Bundestag und Bundesrat haben Änderungen der Coronavorschriften für Geimpfte und Genesene zugestimmt.

Damit treten ab dem 8. Mai 2021 folgende Änderungen in Kraft:
 

Lockerungen für Genesene und vollständig Geimpfte

  • Kontaktbeschränkungen:
    Sie dürfen sich mit beliebig vielen anderen Geimpften und Genesenen treffen. Bei Kontakten zählen Geimpfte oder Genesene künftig nicht dazu.
    Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln (z.B. Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Händewaschen, Abstandsregelung) gelten aber auch hier weiterhin.
     
  • Nächtliche Ausgangssperren gelten für Genesene und vollständig Geimpfte nicht mehr.
     
  • Nach Reisen müssen vollständig Geimpfte und genesene Menschen nicht mehr in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusmutantengebiet ein.
     
  • Geimpfte und genesene Menschen werden zudem den Negativ-Getesteten gleichgestellt. Das heißt, sie müssen sich vor einem Friseurbesuch oder dem Termin-Shopping nicht mehr auf das Coronavirus testen lassen.
     

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten aber weiterhin.

WER GILT ALS GEIMPFT?

Als geimpft gelten alle Menschen, die den vollen Impfschutz erreicht haben. Laut Verordnung ist dies der Fall, wenn nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung, in der Regel nach der zweiten Impfung, mindestens 14 Tage vergangen sind. Die geimpfte Person muss als Beleg einen Nachweis auf Papier oder digital auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch vorlegen können.

Wie lange der Impfschutz anhält, lässt sich bislang nicht sagen. Dass später zusätzliche Impfungen nötig sein könnten - etwa wegen weiterer Virus-Varianten - ist nicht ausgeschlossen.

WER GILT ALS GENESEN?

Als genesen gelten laut Verordnung diejenigen Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben - und diese mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Menschen, deren Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gelten im Sinn der Verordnung nicht als genesen. Der Grund: Zwar bildet das Immunsystem entsprechende Antikörper aus, diese verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder. Ihnen wird zum Verstärken der Immunantwort eine Schutzimpfung empfohlen. Diese sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) frühestens sechs Monate nach der Genesung erwogen werden.



 

Aktuelle Regelungen durch das Infektionsschutzgesetz

Stand: 22. April 2021

Da in Chemnitz die Inzidenz über 165 liegt, kommen die schärfsten Regeln zur Anwendung.

Sinkt die Inzidenz unter die jeweiligen Schwellenwerte an fünf Werktagen nacheinander, treten die entsprechenden Regelungen am übernächsten Tag außer Kraft.

Die folgende Grafik fasst die wichtigsten Bestimmungen zusammen:

 

Grafik über die bundeseinheitlichen Regelungen gemäß Infektionsschutzgesetz

Private Kontakte: Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.

Ausgangssperren: Die geplanten Ausgangsbeschränkungen sollen ab 22 Uhr gelten. Bis 5 Uhr morgens dürfen Personen dann die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Joggen und Spaziergänge alleine bleiben bis Mitternacht erlaubt.

Schulen: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 (in Chemnitz der Fall), müssen die Schulen in den Distanzunterricht zurückkehren. Ausgenommen davon sind die Abschlussklassen. Diese Bremse gilt auch für Kitas. Notbetreuung wird für bestimmte Berufsgruppen (Regelung analog zu den bisherigen) ermöglicht. Sinken die Werte fünf Tage hintereinander unter 165, ist in allen Schulen wieder Wechselunterricht möglich.

> Weitere Informationen im SMK-Blog vom 22.04.

Arbeitgeber: Unternehmen müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. Die Pflicht, Arbeit im Homeoffice anzubieten, wenn dies möglich sei, ist jetzt gesetzlich verankert.

Einzelhandel: Läden dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 (In Chemnitz der Fall) ist nur noch das Abholen bestellter Waren möglich (Click & Collect).

Ausgenommen von Schließungen bleiben der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Auch der Markt am Rathaus bleibt geöffnet.

Körpernahe Dienstleistungen: Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe". Wer zum Friseur will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen. FFP2-Masken sind für Kunden in all diesen Einrichtungen zu tragen.

Freizeiteinrichtungen: Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Fitnessstudios, Diskotheken, Bordelle, Wellnesszentren, oder Indoorspielplätze bleiben geschlossen.

Kultur: Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs, Kinos, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen schließen oder bleiben geschlossen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Geöffnet bleiben dürfen aber der Tierpark und der Botanische Garten (Besuch mit negativem Test nicht älter als 24 Stunden). Die Bibliotheken bieten Vorbestellung und kontaktlose Abholung an.

Sport: Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen (bis zu 5 Kinder) im Freien weiter möglich sein.

Gastronomie: Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und Kantinen wird untersagt. Die Abholung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung.

Tourismus: Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten ist untersagt.

 

Aktuell gültige Bestimmungen

Rechtsgrundlage für die aktuellen Bestimmungen bildet das Infektionsschutzschutzgesetz des Bundes mit dem Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 in Verbindung mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in der konsolidierten Fassung vom 16. April 2021.

Ab dem 10. Mai 2021 gilt die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. Die wesentlichsten Änderungen betreffen Lockerungen wenn der Inzidenzwert unter 100 liegt.
> Corona-Schutz-Verordnung vom 04.05.2021 (gültig vom 10.05. bis 31.05.2021)
 

Mit der Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 23. April 2021 wird die Verfügung vom 31. März 2021 aufgehoben. Aufgrund der dauerhaften Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Chemnitz gelten die Maßnahmen nach § 28 b Abs. 1 und 3 des Infektionsschutzgesetzes ab dem 24. April 2021.

 

Bundesweit einheitlich gilt aber einer Wocheninzidenz von über 100 in einer Kreisfreien Stadt oder einem Landkreis:

Der Aufenthalt von Personen außerhalb einer Wohnung oder einer Unterkunft und dem jeweils dazugehörigen Grundstück ist von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages untersagt.

Ausnahmen:

  • Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum
  • Berufsausübung
  • Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts
  • Unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, Minderjähriger oder der Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren
  • bis 24 Uhr Sport im Freien allein, jedoch nicht in Sportanlagen


Ab 08.05.2021: Für Genesene und vollständig Geimpfte entfallen nächtliche Ausgangssperren.

 

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und einer weiteren Person, einschließlich ihrer Kinder unter 15 Jahren, zulässig.
 

Ab 08.05.2021 gilt für Genesene und vollständig Geimpfte:

Sie dürfen sich mit beliebig vielen anderen Geimpften und Genesenen treffen. Bei Kontakten zählen Geimpfte oder Genesene künftig nicht dazu.
Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln (z.B. Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Händewaschen, Abstandsregelung) gelten aber auch hier weiterhin.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur gestattet

  1. den Angehörigen eines Hausstands, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und von Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,
  2. mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands.

Dabei darf die Anzahl der Personen in geschlossenen Räumen die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschreiten; im Freien darf die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres bleiben unberücksichtigt.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag folgende Änderung:

Es dürfen zehn Personen aus zwei Hausständen in geschlossenen Räumen zusammenkommen.

 

Individualsportarten dürfen kontaktlos allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes ausgeübt werden.

Ausnahmen bestehen bei der Ausübung von Individualsportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufssportler und der Leistungskader der Bundes- und Landeskader.

Für Kinder im Alter bis 14 Jahren ist kontaktloser Sport in Gruppen (bis zu 5 Kinder) im Freien weiterhin möglich.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen dürfen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, kontaktfrei trainieren.
     
  • Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen sowie Kontaktsport auf Außensportanlagen darf mit einem tagesaktuellem Test sowie einer Kontakterfassung oder -nachverfolgung durchgeführt werden.

Trainer/Übungsleiter müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag folgende Änderung:

  • Es wird für kontaktfreien Sport auf Innensportanlagen und Kontaktsport auf Außensportanlagen kein tagesaktueller Test benötigt.
     
  • Kontaktfreier Sport ist in Gruppen bis höchstens 20 Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen erlaubt
     

Aufgrund der anhaltend hohen Inzidenzwerte hat die Stadt Chemnitz am 17. März eine Allgemeinverfügung erlassen.

Seit 19. März gilt:

Der Konsum von Alkohol wird auf den öffentlichen Verkehrsflächen in dem wie folgt umgrenzten Bereich der Innenstadt (an der Nordgrenze beginnend im Uhrzeigersinn) untersagt:

Brückenstraße ab Theaterstraße, Kreuzungsbereich Brückenstr./Str. der Nationen, Bahnhofstraße, Theaterstraße ab Falkeplatz bis Brückenstraße.
20201130 Allgemeinverfuegung Innenstadt

Eine Maskenpflicht herrscht dort, wo sich Menschen in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel begegnen. Das gilt besonders in folgenden Bereichen

  • In öffentlichen Räumen mit regelmäßigem Publikumsverkehr in Fußgängerzonen, auf den Sport und Spiel gewidmeten Flächen (ausgenommen Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres), auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen; dies gilt von 6 Uhr bis 24 Uhr;

Ausgenommen sind die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln und die sportliche Betätigung.
 

Eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sogenannte OP-Maske) oder FFP2-Maske oder vergleichbarer Atemschutzmasken, jeweils ohne Ausatemventil, besteht

  • an Haltestellen, in Bahnhöfen, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Perso-nenbeförderung, einschließlich Taxis, Reisebusse und regelmäßiger Fahrdienste zum Zweck der Schülerbeförderung und der Beförderung zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftigen Menschen und Patienten zu deren Behandlung, für die Fahrgäste sowie für das Kontroll-und Servicepersonal,
  • vor dem Eingangsbereich von und in Groß- und Einzelhandelsgeschäften und Läden sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen und Parkhäusern für die Kunden und ihre Be-gleitpersonen,
  • in Gesundheitseinrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes für das Personal, Besucher und Patienten mit Ausnahme der Behandlungsräume, wenn die Art der Leistung dies nicht zulässt, und mit Ausnahme der Zimmer, in denen Patienten stationär aufgenommenen sind,
  • für Zusammenkünfte in Kirchen und auf den für die Religionsausübung bestimmten Grundstücken und in Gebäuden von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung, mit Ausnahme der vortragenden Person sowie zur rituellen Aufnahme von Speisen und Getränken,
  • bei Zusammenkünften der Staatsregierung und der kommunalen Vertretungskörperschaften sowie die Teilnahme an oder Wahrnehmung von Terminen der Behörden, Gerichte, Staatsanwaltschaften oder anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, und Maßnahmen, die der Versorgung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen in Kirchen und auf den für Religionsausübung bestimmten Grundstücken und in Gebäuden von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung sowie weiteren in §2 Abs. 5 benannten Institutionen
  • in Beherbergungsbetrieben und öffentlichen Verwaltungen
  • in Banken, Sparkassen und Versicherungen
  • Vor und in Verbindung mit dem Abholen von Speisen in Imbissen, Cafés und bei Lieferung von Speisen und Getränken
  • in Aus- und Fort- und Weiterbildungseinrichtungen
  • in Kraftfahrzeugen, die über § 2 Absatz 1 hinausgehend mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind, insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrge-meinschaften, mit Ausnahme der Fahrzeugführerin oder des Fahrzeugführers,
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind,
  • bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nach §§ 8 und 8a der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, soweit sich aus dieser Vorschrift nichts anderes ergibt.


In Arbeits- und Betriebsstätten gilt für die Beschäftigten eine Verpflichtung zum Tragen medizinischer Gesichtsmasken, FFP2-Masken oder vergleichbarer Atemschutzmasken nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21. Januar 2021 (BAnz AT 22.01.2021 V1) in der jeweils geltenden Fassung. Satz 1 gilt nicht für Beschäftigte in Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung.


 

Eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken, jeweils ohne Ausatemventil, besteht

  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste sowie der spezialisierten ambulanten Paliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen,
  • bei Friseuren und Fußpflegen für die Kunden und die Dienstleister,
  • als Fahrgast im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr, einschließlich Taxen und Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen gemäß § 71 Absatz 2 Nummer 2 zweite Alternative des Elften Buches Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014, 1015), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Februar 2021 (BGBl. I S. 239) geändert worden ist,
  • für richterliche Anhörungen nach § 7 Absatz 6, zulässige Vor-Ort-Kontakte nach § 7 Absatz 7 und das Betreten nach § 7 Absatz 8,
  • in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 2 des Infektionsschutzgesetzes für die Besucher und für das Personal bei der Ausübung der Pflege und Betreuung im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
     


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Beim Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken (oder vergleichbar) gilt für Kinder zwischen dem vollendeten 6. und 14. Lebensjahr, dass sie nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen
     
  • bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Personenbeförderung, einschließlich Taxis, Reisebussen und regelmäßiger Fahrdienste zum Zweck der Schülerbeförderung ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz aureichend.
     
  • bei körpernahen Dienstleistungen ist für Kunden und Dienstleister medizinischer Mund-Nasen-Schutz ausreichend
  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
     
  • Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres auf den Spiel und Sport gewidmeten Flächen
     
  • Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung)
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich.
     
  • Menschen mit Behinderungen, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. 
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest oder der Schwerbehindertenausweis, wenn sich aus der Schwerbehinderung ergibt, dass keine Mund-Nasenbedeckung getragen werden kann.
     
  • Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist
     
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot zur Durchführung eines kostenlosen Selbsttests mindestens einmal pro Woche zu unterbreiten.
     
  • Alle Beschäftigten und Selbstständigen mit direktem Kundenkontakt sind verpflichtet, sich zweimal wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu testen oder testen zu lassen. Die Tests sind vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Der Nachweis über die Testung ist für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.
     
  • Die Betriebsinhaber und Beschäftigten in Betrieben für körpernahe Dienstleistungen, in Fahrschulen, Bootsschulen, Flugschulen sowie vergleichbaren Einrichtungen und Angeboten und Musikschulen sowie Musikpädagogen, die Einzelunterricht erteilen, sind verpflichtet, sich zweimal wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu testen oder testen zu lassen. 
     
  • Für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen in Fahrschulen, Bootsschulen, Flugschulen sowie vergleichbaren Einrichtungen und Angebote sowie für körpernahe Dienstleistungen ist ein tagesaktueller negativer COVID-19-Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden notwendig (außer für medizinisch notwendige körpernahe Dienstleistungen).
     
  • Beschäftigte in sowie Nutzerinnen und Nutzer von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe (über elf Jahren) sind verpflichtet, zweimal wöchentlich einen COVID-19-Schnell- oder -Selbsttest mit negativem Ergebnis vorzulegen.
     
  • Teilnehmer und Unterrichtende in Integrationskursen sind zweimal in der Woche einen Schnell- oder Selbsttest mit negativem Ergebnis vorzulegen.
     
  • Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen sowie die für die jeweilige Einrichtung zuständige Prüfungsbehörde können anordnen, dass die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen einen Test auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 erfordert.
     
  • Personen, mit Ausnahme der in Kinderkrippen und Kindergärten betreuten Kinder sowie der sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände der Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, ist der Zutritt zum Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen untersagt, wenn sie nicht durch einen Nachweis einer für die Abnahme des Tests zuständigen Stelle oder eine qualifizierte Selbstauskunft nachweisen, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Der Test darf nicht länger als drei Tage zurückliegen.
     

Neu ab 8. Mai 2021: Gleichstellung von Genesenen und vollständig Geimpften mit negativ getestenen Personen

Geimpfte und genesene Menschen werden zudem den Negativ-Getesteten gleichgestellt.

Als geimpft gelten alle Menschen, die den vollen Impfschutz erreicht haben. Laut Verordnung ist dies der Fall, wenn nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung, in der Regel nach der zweiten Impfung, mindestens 14 Tage vergangen sind. Die geimpfte Person muss als Beleg einen Nachweis auf Papier oder digital auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch vorlegen können.

Wie lange der Impfschutz anhält, lässt sich bislang nicht sagen. Dass später zusätzliche Impfungen nötig sein könnten - etwa wegen weiterer Virus-Varianten - ist nicht ausgeschlossen.

Als genesen gelten laut Verordnung diejenigen Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben - und diese mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Zur Nachweisführung sind Test- oder Impfbescheinigungen gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.
 

Bei Eheschließungen im engsten Familienkreis dürfen bis zu 20 Personen teilnehmen. 

Bei Beerdigungen dürfen bis zu 30 Personen teilnehmen.

Bei mehr als zehn Personen müssen alle Teilnehmenden einen negativen Selbsttest nachweisen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
 

Die Öffnung von Ladengeschäften und Märkten sowie Einrichtungen mit Kundenverkehr ist untersagt (Ausnahmen siehe nächster Punkt):

  • Einkaufszentren und Einzel- oder Großhandel sowie Ladengeschäfte (außer Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung - siehe nächster Punkt)
  • Aus- und Fort- und Weiterbildungseinrichtungen mit Ausnahme:
    • von Schulungen zur Pandemiebekämpfung,
    • der Schulung von Abschlussklassen und Abschlussjahrgängen, deren Prüfung in den Jahren 2021 oder 2022 vorgesehen ist, im Bereich außerschulischer Berufs-ausbildung und im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung in nicht dem Schul-recht unterliegenden Einrichtungen in staatlicher Trägerschaft oder zur Erreichung von Laufbahnprüfungen im Auftrag des Freistaates Sachsen,
    • der unmittelbaren Vorbereitung und Durchführung von unaufschiebbaren Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Aus-, Fort- und Weiterbildung einschließlich der Lehrkräfteausbildung,
    • des Einzelunterrichts für Personen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nach § 5,
    • der Hochschulen im Sinne des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes und der Berufsakademie Sachsen sowie weitergehend
    • von unaufschiebbaren berufsbezogenen Fortbildungen,
    • von Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Polizei- und Justizvollzugsdienst, Feuerwehren, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzkräfte,
    • von Schulungsangeboten für pflegende Angehörige in der eigenen Häuslichkeit des Pflegebedürftigen und von Weiterbildungen für Angehörige der Gesundheitsfachberufe,
  • Freibädern, Hallenbädern, Kurbädern, Thermen, soweit es sich nicht um Rehabilitationseinrichtungen handelt, mit Ausnahme der Nutzung von Freibädern oder Hallenbädern, sofern dies für die praktische Ausbildung und eine Prüfung berufsbedingt erforderlich ist,
  • Dampfbädern, Dampfsaunen, Saunen, Solarien und Sonnenstudios
  • Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen, soweit sie nicht medizinisch notwendigen Behandlungen dienen,
  • Theater, Opernhäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos, Freizeitparks, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Musikschulen
  • Bibliotheken, außer zur Abholung vorbestellter Medien
  • Gastronomiebetriebe, außer die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit oder am Arbeitsplatz
    Bei Abholung von Speisen und Getränken ist ein Verzehr unmittelbar am Ort untersagt
  • Museen, Galerien, Gedenkstätten, Volkshochschulen, Kinos, Theatern, Opernhäusern, Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Musiktheatern, Tanz- und Kunstschulen, Clubs und Musikclubs und ähnliche Einrichtungen für Publikum,
  • Zirkusse
  • Fitnessstudios
  • Diskotheken, Clubs
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen u. ä.
  • Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs, einschließlich Skiaufstiegsanlage (Ausnahmen dazu sind in § 4 Punkt 6 der Corona-Schutz-Verordnung geregelt)
  • Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen
  • Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugenderholung gem § 11 Abs 3 Nummer 5 des Achten Buches Sozialgesetzbuch
  • Betriebe im Bereich der körpernahen Dienstleistungen, außer Friseurbetriebe und Fußpflegen und medizinisch notwendige Behandlungen
     

Die Abholung vorbestellter Waren (Click & Collect) ist unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen und bei Vermeidung von Kundenansammlungen (z. B. durch gestaffelte Zeitfenster) möglich.

Der Verzehr von Speisen und Getränken im Bereich gastronomischer Sitzmöglichkeiten (z. B. in Food-Court-Bereichen von Einkaufszentren) wird ebenfalls untersagt.

Die Öffnung und der Besuch von Prostitutionsstätten sind verboten. Die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen sind verboten.

 

Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Die Öffnung von Ladengeschäften ist für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig (ein Kunde je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche), wenn ein negatives tagaktuelles Testergebnis vorliegt - letzteres gilt nicht für vollständig Geimpfte und genesene Personen. Die Betreiber muss die Kontaktdaten des Kunden sowie den Zeitraum des Aufenthaltes dokumentieren.

 

  • Fahrzeug- und Fahrradersatzteilverkaufsstellen und Baumärkte dürfen öffnen.

 

  • Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich ist mit vorheriger Terminbuchung und Kontakterfassung zulässig. Sitzen in einem Gastronomiebetrieb im Außenbereich Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch, müssen diese einen tagesaktuellen Test vorweisen (außer vollständig Geimpfte und Genesene).
     
  • Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenktstätten dürfen mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontakterfassung oder –nachverfolgung sowie mit Vorlage eines tagesaktuellen Tests (außer vollständig Geimpfte und Genesene) öffnen.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an drei aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr für Handelsangebote dürfen öffnen.
     
  • Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich ist ohne vorherige Terminbuchung, Kontakterfassung und Testpflicht bei mehreren Hausständig zulässig.
     
  • Für Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenktstätten ist keine vorherige Terminbuchung, Kontakterfassung und Testnachweis erforderlich.

Erlaubt ist nur die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung beschränkt auf das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts:

  • Lebensmittelhandel, einschließlich Direktvermarktung
  • Tierbedarf
  • Getränkemärkte 
  • Abhol- und Lieferdienste 
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Reformhäuser
  • Sanitätshäuser
  • Babyfachmärkte
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Tankstellen
  • Großhandel
  • Blumenfachgeschäfte
  • Garten- und Futtermittelmärkte
     
  • Tierpark/Wildgatter sowie Botanischer Garten mit Terminbuchung, Kontaktdatenerfassung und tagaktuellem Negativ-Test.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Stadt-, Gäste- und Naturführungen dürfen mit höchstens zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.
     

Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an drei aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Die Nutzung von Tierpark, Wildgatter und Botanischem Garten ist uneingeschränkt zulässig.
     

Ja, Wochenmärkte dürfen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

Es bestehen aber Verkaufsbeschränkungen, weil nur Lebensmittel sowie selbsterzeugte Gartenbau- und Produkte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung, insbesondere Lebensmittel sowie selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse, verkauft werden dürfen.


 


Nein, Unterhaltungsveranstaltungen sind zur Zeit untersagt. Volksfeste, Messen und Kongresse dürfen ebenfalls nicht stattfinden.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

  • Kinos,
  • Theater,
  • Bühnen,
  • Opernhäuser,
  • Konzerthäuser,
  • Musiktheater und ähnliche Einrichtungen für Publikum

    sowie
  • Kulturveranstaltungen im Außenbereich

dürfen mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontakterfassung oder –nachverfolgung sowie mit Vorlage eines tagesaktuellen Tests (außer vollständig Geimpfte und Genesene) öffnen.

Für Autokinos, Medienausleihen in Bibliotheken und Archiven besteht keine Kontaktnachverfolgungs- und Testpflicht.
 

Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

Für oben genannte Einrichtungen ist keine Terminbuchung, Kontakterfassung und Testnachweis notwendig.
 


Die Zurverfügungstellung von Übernachtungsangeboten zu touristischen Zwecken ist untersagt.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

Touristische Übernachtungen auf Camping- und Caravanplätzen sowie in Ferienwohnungen ist mit Kontakterfassung erlaubt.


Ab einer Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt ab dem übernächsten Tag:

Übernachtungsangebote sind nach vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontakterfassung sowie tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthaltes (außer vollständig Geimpfte und Genesene) zulässig.
 

Gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 14 der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist nur noch die Öffnung und der Betrieb von Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugenderholung untersagt.

Weitere Handlungsfelder der Jugendhilfe finden unter dem Schließungsgebot keine Erwähnung.

So können seit dem 08.03.2021 entsprechende Angebote nach §§ 11 - 16 SGB VIII unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und Testpflicht gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder öffnen.
 

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur noch mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-, Pflege- und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden.

Zudem sind Besucher zum Tragen einer FF2-Maske und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet.

> Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen vom 21. April 2021

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Nach dem Beschluss des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes (Novelle des Infektionsschutzgesetzes) werden ab Montag, dem 26. April 2021, die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Kindertagespflege und Hortbetreuung an Grundschulen in der Stadt Chemnitz geschlossen.

Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung über einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Eine Notbetreuung kann eingerichtet werden.

Bei einer Inzidenz unter 165 können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.

Zur Umsetzung der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Horten ab dem 26. April 2021 trifft die Stadt Chemnitz folgende Festlegungen:

Eine Notbetreuung wird nur dann gesichert, wenn

  1. beide Sorgeberechtigte oder der alleinige Sorgeberechtigte oder in Fällen der Umgangsregelung der zur Antragstellung aktuell Personensorgeberechtigte in systemrelevanten Berufsgruppen (Fallgruppe 1) beruflich tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.
     
  2. nur einer der Sorgeberechtigten in systemrelevanten Berufsgruppen (Fallgruppe 2) gemäß der Anlage 2 beruflich tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert ist sowie die Betreuung durch einen anderen Sorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann oder
     
  3. einer der Personensorgeberechtigten nachweist, dass er oder sie als Schüler/in, Auszubildende/r, Referendar/in oder Student/in der Abschlussjahrgänge für unaufschiebbare Prüfungen an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann;
     
  4. einer der Personensorgeberechtigten nachweist, dass sie oder er als Studentin oder Student einer Hochschule oder der Berufsakademie Sachsen wegen der unmittelbaren Vorbereitung auf eine oder der Ablegung einer zur Abschlussnote zählenden Prüfung an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigen nicht abgesichert werden kann oder
     
  5. das Jugendamt aufgrund andernfalls drohender Kindeswohlgefährdung die Notwendigkeit einer Notbetreuung feststellt.


Wer hat Anspruch auf Notbetreuung?

Der Freistaat Sachsen hat eine Übersicht über die anspruchsberechtigten beruflichen Tätigkeiten veröffentlicht:

> Übersicht des Freistaates Sachsen zur Notbetreuung

> Formular zur Erklärung des Bedarfs einer Notbetreuung in Kita und Hort


Die in den Einrichtungen bereits vorliegenden Formulare aus dem Zeitraum der Notbetreuung vom 29.03.2021 bis 01.04.2021 zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.

Festlegungen zur Notbetreuung:

  • Die Kinder werden während der üblichen Öffnungszeiten in festgelegten Gruppen in ihren Kindertageseinrichtungen betreut. Die Trennung der Betreuung im Krippen- und Kindergartenalter wird aufgehoben. Die Leitung der Einrichtung entscheidet über die Gruppenzusammensetzung.
     
  • Urlaub, Krankheit, Homeoffice u. ä. bei Eltern führt nicht dazu, dass die Notbetreuung für das Kind nicht genutzt werden darf.
     
  • Einschränkungen von Öffnungszeiten sind nach Möglichkeit zu vermeiden, um dem anspruchsberechtigtem Personenkreis die uneingeschränkte Wahrnehmung der beruflichen Tätigkeiten zu ermöglichen.
     
  • Kinder werden in den Kindertagespflegestellen während der üblichen Öffnungszeit betreut, wenn der Anspruch auf Notbetreuung besteht.
     
  • Eine Notbetreuung im Hort findet zu den regulären Hortbetreuungszeiten statt.
     
  • An Förderschulen ist aufgrund der kleinen Klassengrößen in der Regel kein Wechselunterricht und damit auch keine Notbetreuung erforderlich, sondern es kann auch bei einer Inzidenz über 165 grundsätzlich kontinuierlicher Unterricht angeboten werden.
     
  • Alle Kinder werden während der Zeit der Notbetreuung im Hort der zuständigen Grundschule, die sie besuchen, betreut.
     
  • Eltern können mittels einer Änderungsmeldung die erforderliche Betreuungszeit angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag für den Zeitraum der Notbetreuung. Die zu viel gezahlten Elternbeiträge werden verrechnet.
     
  • Die Einrichtungen organisieren die Bringe- und Abholsituation entsprechend der räumlichen Voraussetzungen. Begegnungen zwischen den Eltern/Bevollmächtigten sind zu vermeiden. Während des Bringens und Abholens der Kinder müssen Eltern/ Bevollmächtigte einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
     
  • Bei Aufenthalt in der Kindertageseinrichtung und auf dem Außengelände ist grundsätzlich von allen einrichtungsfremden Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Betreute Kinder sind generell vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. Für das pädagogische Personal besteht in der Betreuungssituation bei Unterschreiten des Mindestabstandes zwischen Erzieherinnen und Erziehern und einrichtungsfremden Personen eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.
     
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder ist nur möglich, wenn der Anspruch auf Notbetreuung besteht.
     
  • Die Infektionsschutzmaßnahmen in den Einrichtungen werden beibehalten. Die Kindertageseinrichtungen bzw. die Schulen dürfen nur von Personen betreten werden, wenn sie einen Nachweis einer für die Abnahme des Tests zuständigen Stelle oder eine qualifizierte Selbstauskunft vorlegen und bestätigen, dass keine Infektion besteht. Dieser Nachweis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Davon ausgenommen sind die zu betreuenden Kinder im Krippen- und Kindergartenalter. Begleitende Personen, die die Kinder auf dem Außengelände der Einrichtung bringen oder abholen, müssen ebenfalls keinen Nachweis bringen.
     
  • Die Zusammensetzung der Gruppen ist täglich zu dokumentieren, um umgehend die Kontaktverfolgung gegenüber dem Gesundheitsamt darstellen zu können.
     
  • Bei Bekanntwerden eines positiven Falles (Kind oder Erzieher) spricht die Einrichtungsleitung ein Betretungsverbot gegenüber den Eltern aus und sorgt für die Abholung der Kinder. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist zu vermeiden.
     
  • Bei Bekanntwerden eines positiven Falls eines Kindes, das Schule und Hort besucht, erfolgt zwingend eine Abstimmung zwischen Schul- und Hortleitung.
     
  • Kinder von Grundschulen, die lediglich die Notbetreuung im Hort und nicht die Schule besuchen, müssen sich im Hort testen. Dazu müssen die Testkits von der Schule an die Horte übergeben werden und die Eltern müssen die Einwilligungserklärungen im Hort abgeben.
     
  • Über eine Schließung von Einrichtungen bzw. Teilschließung in Einrichtung entscheidet ausschließlich das Gesundheitsamt. Bei Gefährdung des Betriebes einer Einrichtung auf Grund fehlenden Personals ist umgehend das Jugendamt/Abt. Kita zu informieren.
     
  • Die Einrichtung sichert über getroffene Maßnahmen (Schließung, Teilschließung, Öffnung der Einrichtung) die Information gegenüber den Eltern. Bei auftretenden positiven Fällen bzw. festgelegten Quarantänemaßnahmen wird unter Wahrung des Datenschutzes transparent informiert.
     
  • Der Elternbeitrag für Kinder in Notbetreuung wird für den kompletten Monat erhoben, unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme aller Betreuungstage.
     
  • Der Elternbeitrag für Kinder, die keine Notbetreuung nutzen dürfen, wird für den Zeitraum der Notbetreuung erlassen.
     
  • Sollten Eltern vom Anspruch auf Notbetreuung zurücktreten, ist eine Meldung an das Sachgebiet Elternbeiträge im Jugendamt erforderlich.
     

Stand: 23. April 2021

In weiten Teilen von Sachsen, darunter auch in Chemnitz, müssen ab Montag Schulen und Kindertageseinrichtungen aufgrund hoher Inzidenzwerte wieder schließen. Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können die Schulen auch oberhalb einer Inzidenz von 165 im Wechselmodell besuchen.

> SMK-Blog vom 22. April
 

Was sind Abschlussklassen?

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können die Schulen auch oberhalb einer Inzidenz von 165 im Wechselmodell besuchen. Als Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge gelten neben der Klassenstufe vier der Grundschule die jeweiligen Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge der

  • Oberschulen,
  • Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Berufsschulen (einschließlich Abschlussklassen im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr sowie Vorabschlussklassen, deren Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/2021 am ersten Teil einer in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführten Abschlussprüfung teilnehmen),
  • Berufsfachschulen (einschließlich Vorabschlussklassen der Berufsfachschule für anerkannte Ausbildungsberufe),
  • Fachschulen,
  • Fachoberoberschulen,
  • Berufliche Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13),
  • Abendoberschulen,
  • Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12)
  • Förderschulen, die nach den Lehrplänen für die Oberschule unterrichtet werden,
  • Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen,
  • Studienreferendare im Vorbereitungsdienst an den Lehrerausbildungsstätten.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske, jeweils ohne Ausatemventil, besteht

  • vor dem Eingangsbereich von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Schulen und Schulinternaten; dies gilt nicht für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,
  • in Gebäuden und auf dem sonstigen Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sowie bei deren Veranstaltungen; dies gilt nicht für in diesen Einrichtungen betreute Kinder sowie während der Betreuung und bei der Abnahme von Tests gemäß § 5a Absatz 4 für ihr Personal,
  • in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen, in Schulinternaten sowie bei schulischen Veranstaltungen; dies gilt nicht für Schülerinnen, Schüler, schulisches Personal und Hortpersonal,
    • auf dem Außengelände von Schulen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    • in der Primarstufe innerhalb der Unterrichtsräume,
    • in Horten innerhalb der Gruppenräume,
    • auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten unter Beibehaltung der festen Klassen und Gruppen,
    • im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I,
    • im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
    • im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
    • im Sportunterricht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    • zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude und
    • bei der Abnahme von Tests gemäß § 5a Absatz 5;

 

Besucht ein Kind den Hort, welcher NICHT am Standort der Grundschule verortet ist, besteht vorübergehend die Möglichkeit, die Horteinrichtung zu wechseln. 

Zum Beispiel besucht ein Kind die Sprachheilschule und wird am Nachmittag im Hort der wohnortnahen Grundschule betreut, so kann es jetzt vorübergehend auch den Hort der Sprachheilschule besuchen.

Sollten Eltern den Wunsch haben, dass das Kind an der jeweiligen Grundschule, die es besucht, vorübergehend im Hort betreut wird, kann dem entsprochen werden. Eltern nehmen bitte dazu mit beiden Einrichtungen Kontakt auf und stimmen die Betreuung ab.

Versicherungsschutz besteht für die Kinder über den KSV überall gleich. Zwischen den Eltern und dem betreuenden Hort sollte eine gegenseitige Vereinbarung abgeschlossen werden, dass die Eltern der Betreuung in dieser Einrichtung zustimmen. Ein neuer Betreuungsvertrag ist nicht abzuschließen.

Eltern zahlen den Elternbeitrag an den Träger, mit dem die Eltern den Betreuungsvertrag abgeschlossen haben.

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Dann kann allein das Gesundheitsamt über die Schließung entscheiden und dies begründen.

Diese Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.
     

Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.
 

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über die Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.
 

Im Bestand der Stadt Chemnitz gibt es derzeit keine Schulen mit maschineller Be- und Entlüftung von Unterrichtsräumen. Dies gilt auch für mobile Luftreinigungsanlagen.

In Bezug auf mobile Luftreinigungsanlagen ist festzustellen, dass seitens des Umweltbundesamtes folgende Empfehlung gegenüber der Kultusministerkonferenz abgegeben wurde (Auszug): „Mobile Luftreinigungsgeräte verwenden oft Hochleistungsschwebstofffilter (HEPA-Filter der Klassen H 13 oder H 14), welche die Konzentrationen von Feinstaub und auch infektiösen Partikeln in der Luft reduzieren. Einige dieser Geräte verwenden zusätzlich oder anstelle der Partikelfilter eine UV-Desinfektion, welche Viren inaktivieren soll. Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht als Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet und wenn organisatorische Maßnahmen wie zum Beispiel eine Verringerung der Personenanzahl oder größere Abstände nicht realisierbar sind. Vor Einsatz solcher Geräte ist zudem der Beitrag zum Infektionsschutz konkret durch Berücksichtigung der Leistungsdaten (z. B. Luftdurchsatz und Abscheidegrad) sowie der Einsatzbedingungen (z. B. Raumverhältnisse, Belegungsdichte, Belegungsdauer, Anordnung des Luftreinigers im Raum) fachgerecht zu bewerten. Eine Nutzung mobiler Luftreiniger ohne diese Prüfungen ist nicht sinnvoll. Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht dafür ausgelegt, verbrauchte Raumluft abzuführen bzw. Frischluft von außen heranzuführen; sie leisten daher keinen nennenswerten Beitrag, das entstehende Kohlendioxid (CO2), überschüssige Luftfeuchte und andere Stoffe aus dem Klassenraum zu entfernen.“

Raumluftreiniger, die nach aktuellen Studien für eine wirksame Verwendung zum Einsatz kommen könnten, kosten je Stück ca. 1.500 bis 4.000 Euro. Für alle Unterrichtsräume würde sich der Bedarf an Finanzierungsmitteln für die Erstbeschaffung auf mind. 3,3 bis hin zu 8,7 Mio. EUR belaufen. Ohne ein entsprechendes Landes- oder Bundesförderprogramm für mobile Luftfiltergeräte ist eine solche Schnellinvestition für Chemnitz allein nicht leistbar und damit aktuell nicht vorgesehen.

Ausreichendes und regelmäßiges Lüften ist - unabhängig von Pandemien - die wirksamste Methode zur Abfuhr von Kohlenmonoxid, chemischen Stoffen und luftgetragenen Partikeln sowie Wasserdampf zur Vermeidung von Schimmelbildung.

Weitere Informationen zum Thema:

> Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt vom 16. November 2020
 

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 


Das Kultusministerium hat eine Orientierungshilfe für Eltern herausgegeben. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.
 

20200917 Krankheits Erkaeltungssymptome


Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - Durchfall,
    - Erbrechen,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Die Finanzierung der Einrichtung wird sichergestellt, wenn sie aufgrund von angeordneter Quarantäne geschlossen bleiben muss.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne muss der/die Arbeitgeber/in bis zu sechs Wochen lang Entschädigung zahlen. Die Mittel bekommt der/die Arbeitgeber/in im Rahmen der monatlichen Rate vom Jugendamt gestellt bzw. kann ein Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Kinder zuhause betreuen, da andere Einrichtungen geschlossen sind, haben sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen. Diese übernimmt auch der/die Arbeitgeber/in, sie können aber auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurückgezahlt werden.

Elternbeiträge können während angeordneter Quarantäne nicht ausgesetzt werden.

> Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Landesdirektion Sachsen 
 

Quarantäne

Die Stadt Chemnitz hat am 16. April 2021 die Fünfte Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zur Absonderung von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen erlassen.

> Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 16.04.2021


Änderung zum 08.05.2021:

Gemäß den Änderungen der Coronavorschriften für Geimpfte und Genesene gilt:

Nach Reisen müssen vollständig Geimpfte und genesene Menschen nicht mehr in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusmutantengebiet ein.
 

 

Bezeichnung
 
Begriffsbestimmung 2.1 Anordnung der Absonderung 6. Beendigung
Enge Kontaktpersonen 1.1 Personen, denen vom Gesundheitsamt oder von einem behandelnden Arzt einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person mitgeteilt wurde, dass sie aufgrund eines engen Kontakts zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert Koch-Instituts enge Kontaktpersonen sind. Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige), sobald sie von dieser Person über das positive Testergebnis informiert wurden oder sie die Mitteilung nach Satz 1 erhalten haben. Das Gesundheitsamt kann im begründeten Einzelfall eine andere Entscheidung treffen.

Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung gemäß Nr. 1.1 und bis zum Ablauf des 14. Tages nach dem vom Gesundheitsamt mitgeteilten letzten Kontakt mit einer positiv getesteten Person (Nr. 1.4., „Quellfall“) absondern, sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt. Das Gesundheitsamt nimmt die Kontaktdaten auf und belehrt die Kontaktpersonen unverzüglich schriftlich, elektronisch oder zunächst mündlich über die einzuhaltenden Maßnahmen.

Davon abweichend müssen sich Hausstandsangehörige unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem positiven Testergebnis der im Hausstand wohnenden Person (1.4) in Absonderung begeben.

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung und der Weitergabe ihrer Kontaktdaten sind

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.


Vom Gesundheitsamt von der Absonderung befreit werden symptomfreie, immungesunde

  • vollständig gegen COVID-19 geimpfte Personen,
  • Personen, bei denen eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“) und welche mit einer Impfstoffdosis geimpft sind, oder
  • Personen, bei denen vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“).


Dies gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass der Quellfall mit einer besorgniserregenden SARS-CoV-2-Variante infiziert ist. Besorgniserregende Varianten im Sinne dieser Allgemeinverfügung sind alle vom Robert-Koch-Institut als solche benannten Varianten mit Ausnahme der Variante B.1.1.7.

6.1 Bei engen Kontaktpersonen endet die Absonderung 14 Tage nach dem letzten Kontakt zu dem Quellfall, soweit das Gesundheitsamt nicht Anderes angeordnet hat. Am Ende der Absonderungszeit soll eine Testung mittels Antigentest (kein Selbsttest) erfolgen. Im Falle eines positiven Antigentests muss eine bestätigende Testung mittels PCR-Test durchgeführt werden.

Die nicht-positiv getestete Kontaktperson soll noch eine Woche nach dem Ende der 14-tägigen Absonderungsdauer ihre beruflichen und privaten Kontakte reduzieren sowie eine ergänzende Selbstbeobachtung auf Krankheitszeichen durchführen. Bei Auftreten von Symptomen muss das Gesundheitsamt informiert werden.
Verdachtspersonen 1.2 Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten (Covid-19-typische Symptome), und für die entweder das Gesundheitsamt eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat oder die sich aufgrund der Symptome nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben (Verdachtspersonen).

1.3 Personen, die sich selbst mittels Antigenschnelltest positiv getestet haben (sog. Corona-Laien-Test oder Selbsttest), der ohne fachkundige Aufsicht durchgeführt wurde, gelten bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests (molekularbiologische Untersuchung auf das Vorhandensein von Coronavirus SARS-CoV-2) als Verdachtsperson.
 
2.1.2 Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsamts über die Anordnung der Testung oder, wenn eine solche Anordnung nicht erfolgt ist, unverzüglich nach Vornahme der Testung absondern. Verdachtspersonen, die sich selbst mittels eines sogenannten Corona-Laien-Tests bzw. Selbsttests positiv getestet haben, müssen unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person. Verdachtspersonen sind verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über den Verdacht auf eine Infektion zu informieren und auf das Gebot zur Kontaktreduzierung hinzuweisen. 6.2 Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR-Test). Das negative Testergebnis ist auf Verlangen der Verdachtsperson schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, gelten die Regelungen zur positiv getesteten Person (6.3).
Personen mit positivem Testergebnis Personen, die Kenntnis davon haben, dass ein nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung bei ihnen vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest (Antigentest für den direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2) oder ein unter fachkundiger Aufsicht selbst durchgeführter Antigenschnelltest oder PCR Test ein positives Ergebnis aufweist (positiv getestete Personen) und die weder enge Kontaktpersonen nach Nr. 1.1 dieser Allgemeinverfügung noch Verdachtspersonen nach Nr. 1.2 oder Nr. 1.3 dieser Allgemeinverfügung sind. 2.1.3 Positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses absondern. Die positiv getestete Person ist verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden und über das Testergebnis zu informieren. Sie hat zugleich dem Gesundheitsamt ihre Absonderung unter Angabe ihres Namens, sowie einer Post und E-Mail-Adresse/Telefonnummer mitzuteilen (per E-Mail an infektionsschutz@stadt-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 488 5302). Außerdem hat sie das Gesundheitsamt über ihre engen Kontaktpersonen, inklusive der Hausstandsangehörigen, zu informieren. Zudem ist sie verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über das positive Testergebnis und die damit verbundene Pflicht zur Absonderung zu informieren. Sie muss ihre weiteren engen Kontaktpersonen über das positive Testergebnis und die Weitergabe von deren Kontaktdaten an das Gesundheitsamt informieren sowie diese darauf hinweisen, ebenfalls auf Krankheitssymptome zu achten und Kontakte zu minimieren. 6.3 Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung grundsätzlich nach 14 Tagen, wenn keine Symptome aufgetreten sind. Im Fall des Auftretens von Symptomen endet die Absonderungsfrist nach frühestens 14 Tagen und mind. 48-stündiger Symptomfreiheit. Zum Ende der Absonderungszeit ist eine Testung mittels Antigentest empfohlen. Bei fortbestehendem Nachweis von SARS-CoV-2 über den Absonderungszeitraum hinaus, kann das Gesundheitsamt die Absonderung um längstens sieben Tage verlängern bzw. andere Maßnahmen ergreifen.

Bei mittels Antigenschnelltest positiv getesteten Personen endet ihre Absonderung und ggfs. die der Hausstandsangehörigen mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses durch PCR-Test.
 



 

  • Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.4 der Allgemeinverfügung, deren Hausstandsangehörige sowie Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die durch das Gesundheitsamt eine Testung angeordnet wurde bzw. die sich nach ärztlicher Beratung einer Testung unterzogen (Verdachtspersonen) sollen sich ebenfalls in sofortige Absonderung begeben. Gleiches gilt für Personen, die sich selbst per Schnelltest positiv getestet haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses (Verdachtspersonen).
     
  • Unter die Definition einer engen Kontaktperson fallen die Personen, die einen engen Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Personen bzw. COVID-19-Erkrankten im Sinn der Empfehlungen „Kontaktpersonennachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2“ des Robert Koch-Instituts in seiner aktuellen Fassung gehabt haben. Enger Kontakt als Voraussetzung für die Identifizierung als enge Kontaktperson liegt vor:
    • wenn über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten der Abstand zu dem bestätigten Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen.
    • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer ohne adäquaten Schutz.
    • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben auch wenn durchgehend MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) getragen wurde.
       
  • Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind gleichzeitig Ausnahmen festgelegt.

    Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.


Bitte melden Sie sich in jedem der oben aufgeführten Fälle beim Gesundheitsamt, Tel. 0371 488-5302, E-Mail: infektionsschutz@stadt-chemnitz.de.
 

Nach Eingang des positiven Testbefundes vom Labor setzt sich das Gesundheitsamt hinsichtlich des Quarantänezeitraums mit Ihnen in Verbindung. 

 

Nein, da die Angehörigen keinen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatten und die Kontaktperson vorsorglich in Quarantäne muss, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dennoch ist, wenn möglich, eine räumliche Trennung bzw. Abstand zur Kontaktperson einzuhalten.

Nein, wenn Ihr Kind engen Kontakt hatte und als Kontaktperson gilt (siehe „Wer muss in Quarantäne/Absonderung“), dann muss es sich in Quarantäne begeben, um die Entwicklung möglicher Krankheitssymptome zu beobachten und weitere Ansteckungen zu vermeiden.
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.
 

Nein, die Quarantäne darf nach 14 Tagen beendet werde, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.

Für die Beendigung der Quarantäne bei medizinischem Personal gelten gesonderte Regelungen.

 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Die Quarantäne darf für eine weitergehende medizinische Behandlung oder für einen Rettungstransport verlassen werden. Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.
 

Testungen auf Corona

Grafik TestenDrei Wege, um eine Corona-Infektion zu erkennen:

  • Selbsttest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > geeignet zum Selbsttest zu Hause
     
  • Schnelltest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > Durchführung durch geschultes Personal, z. B. in Arztpraxen oder Testzentren
    > Alle Bürger:innen ohne Symptome können sich einmal wöchentlich testen lassen.

    Bei positivem Ergebnis des Selbst- bzw. Schnelltests ist ein zusätzlicher Labortest erforderlich!
    Vereinbaren Sie einen Termin bei der Hausärztin oder Hausarzt oder wenden Sie sich telefonisch an die 116 117.
     
  • Labortest (Diagnostik)
    bei Symptomen, im Verdachtsfall, nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest
    > Durchführung durch Fachpersonal in Arztpraxen und Testzentren

    Bei positiven Ergebnis des Labortest übermittet die Teststelle das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt. Die Anweisungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten!

Corona-Testambulanz


Die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung befindet sich in der Hermann-Pöge-Straße 6, 09120 Chemnitz, im ehemaligen Praktiker-Baumarkt.

Zeiten für Testungen:

  • Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feiertage von 9 bis 13 Uhr


Eine Ausschilderung vom Südring, der Fraunhoferstraße oder der Werner-Seelenbinder-Straße zur Ambulanz ist erfolgt. Auf der Werner-Seelenbinder-Straße aus Richtung Annaberger Straße ist eine Baustelle, von dort kann man derzeit nicht bis zur Ambulanz kommen.   

Eine Anmeldung im Vorfeld oder eine Bescheinigung sind nicht erforderlich, um in der Corona-Ambulanz getestet zu werden. Es kann ggf. aber zu Wartezeiten kommen.

Karte Corona Ambulanz
Erreichbarkeit der Corona-Testambulanz Chemnitz

Test beim Hausarzt:

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atemnot haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin. Sollten diese die Möglichkeit haben, selbst Testungen vorzunehmen, werden sie Ihnen die nächsten Schritte erklären.

Durchführung von Antigen-Schnelltests in der Corona-Testpraxis

In der Corona-Testpraxis Chemnitz ist die Durchführung von Antigen-Schnelltests (Point of Care (PoC)-Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2) durch geschultes Personal möglich.

Besteht kein Anspruch auf eine Testung nach der Coronavirus-Testverordnung, entstehen Selbstzahlerkosten in Höhe von ca. 32 Euro.
Die Bezahlung des Schnelltests erfolgt ausschließlich per Rechnungslegung. Diese wird im Nachgang an die hinterlegte Anschrift der Testperson versandt (ggf. an abweichende Anschrift z. B. bei Vorlage Kostenübernahmeerklärung Arbeitgeber). Eine Zahlung vor Ort (bar oder über Karte) ist nicht möglich.

Bei einem positiven Testergebnis wird direkt im Anschluss ein PCR-Test durchgeführt und an das Labor übermittelt. Das Laborergebnis steht in der Regel 48 Stunden später zur Verfügung.

Weitere Angebote von Anbietern von Antigen-Schnelltests in Chemnitz

Hinweis: Die folgende Auflistung von Angeboten von Antigen-Schnelltests ist eine Informationssammlung, welche aufgrund des dynamischen Geschehens keine Vollständigkeit besitzt. Die Stadt Chemnitz bietet mit dieser Auflistung lediglich eine Informationsgrundlage. Die Stadt Chemnitz kann keine Garantie zur Leistungsqualität geben. Jeder Leistungserbringer haftet eigenständig.

> Übersicht Anbieter von Schnelltests in Chemnitz

 

Weitere Informationen im Patientenleitfaden:

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz
 

Nach der Testung dauert es bei einem PCR-Test in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Ein Corona-Test (PCR) kostet ca. 150 bis 170 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Sie als Kontaktperson gelten (siehe Patientenleitfaden)
  • Wenn das Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 30. November 2020
 

Im Falle eines positiven Testergebnisses beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Das Gesundheitsamt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger*innen zuständig.
     
  • Bitte begeben Sie sich unverzüglich in Quarantäne. Nach Eingang Ihres Befundes meldet sich das Gesundheitsamt bei Ihnen. Bereiten Sie bitte die Kontaktliste mit Ihren Kontaktpersonen vor. Sehen Sie von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
     

Sind Sie eine Kontaktperson 1 begeben Sie sich bitte in Quarantäne. Die positiv getestete Person meldet Sie automatisch an das Gesundheitsamt. Sehen Sie bitte von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
 

Für den Zeitraum der Durchführung einer Testung außerhalb des Absonderungsortes gilt die Absonderung als aufgehoben.
 

Weitere Fragen

Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls besteht bei Vorlage eines Quarantänebescheides für den Betroffenen oder ein Betreuungspflichtiges Kind. Informationen und Formulare hierzu finden Sie bei der Landesdirektion Sachsen:

> Informationen der Landesdirektion Sachsen
 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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