Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Angesichts der dramatisch steigenden Infektionszahlen in Sachsen hat das Kabinett im Rahmen einer Sondersitzung am 19. November eine Notfallverordnung beschlossen. Sie sieht verschärfende Maßnahmen insbesondere für Ungeimpfte vor, um die 4. Welle der Corona-Pandemie einzudämmen. Dazu gehören flächendeckende 2G-Regelungen, Schließungen von Einrichtungen und Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte und Nicht-Genesene in Hotspot-Regionen. Angebote und Einrichtungen für Kinder bleiben bewusst so weit wie möglich geöffnet. Die Verordnung trat am 22. November 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 12. Dezember 2021.

> Medieninformation vom 19.11.2021

> Sächsische Corona-Notfallverordnung vom 19.11.2021 (gültig vom 22.11. bis 12.12.2021)

> Nähere Informationen zur Notfallverordnung

 

Aktuell gültige Bestimmungen nach derzeitiger Infektionslage (Notfallverordnung)

Stand: 22. November 2021

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Chemnitz laut Robert-Koch-Institut über 1000 gilt ab dem nächsten Tag zwischen 22 und 6 Uhr eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre).

Das Verlassen der Unterkunft ist in dieser Zeit nur aus den folgenden triftigen Gründen zulässig:

  1. die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  2. die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
  3. die Ausübung beruflicher, hochschulischer oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen,
  4. die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  5. Fahrten von Feuerwehr-, Polizei-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  6. der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche im Sinne des § 16,
  7. die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  8. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  9. die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis, und
  10. unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.


Für geimpfte und genesene Personen gilt keine Ausgangssperre.
 

Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur gestattet

1. den Angehörigen eines Hausstands, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und von Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,
2. mit einer weiteren Person.

Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres bleiben unberücksichtigt.
Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt.
 

  • Die Öffnung von Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen für Publikumsverkehr ist untersagt. Schulsport bleibt davon unberührt.
  • Zulässig ist die Ausübung von Sport im Rahmen von Dienst- und Leistungssport und für Nachwuchssportler:innen in Nachwuchsleistungszentren. Es besteht die 3G-Regel und die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Die Öffnung für Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist zulässig. Für Trainer:innen gilt die 3G-Regel und Kontakterfassung.
  • Medizinisch notwendige Behandlungen sind gestattet. Es gilt die 3G-Regel sowie Kontakterfassung.

 

 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich besteht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie in allen Innenräumen.

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht

  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt
  • bei der Schülerbeförderung (Schülertaxis und -busse)
  • für das Kontroll- und Servicepersonal im ÖPNV
  • bei der Inanspruchnahme von Angeboten zur Abholung unmittelbar vor der jeweiligen Einrichtung
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind
  • in Gerichten und Staatsanwaltschaften (Aufhebung durch Vorsitzenden im Gerichtssaal möglich)


Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar besteht

  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und der Beförderung zwischen dem Wohnort oder der Wohnstätte und Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftigen Menschen und Patienten zu deren Behandlung, für Fahrgäste sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung,
  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bzw. Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung
  • für die Beschäftigten von Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • für Besucher:innen o. g. Einrichtungen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird

 

Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbarer Atemschutzmasken gilt für Kinder zwischen der Vollendung des 6. und 14. Lebensjahres mit der Maßgabe, dass sie nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

 

 

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
     
  • Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung).
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, (im Original), dass aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Maske getragen werden kann.
     
  • Menschen mit Behinderungen, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. 
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, (im Original), dass aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Maske getragen werden kann.
     
  • Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises (2G-Regel) und Kontakterfassung für

  • den Zugang zu Einzel- und Großhandelsgeschäften zwischen 6 und 20 Uhr
    • dies gilt nicht für: Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Tankstellen und Großhandel für Gewerbetreibende
    • click&collect (Abholung vorbestellter Ware) ist ohne zeitliche Einschränkung möglich.
       
  • den Zugang zu Gastronomiebetrieben (Öffnung zwischen 6 und 20 Uhr),
    • davon ausgenommen sind Angebote zur Versorgung obdachloser Menschen, Angebote für Fernfahrer:innen (inkl. Fernbusfahrer:innen), nichtöffentliche Personalrestaurants (Kantinen und Mensen), Lieferangebote und Abholung mitnahmefähiger Speisen, Bewirtung von Gästen in Beherbergungsbetrieben
       
  • Friseur- und Bartpflegedienstleistungen.

Der Impf- oder Genesenennachweis kann für Kinder bis zu Vollendung des 16. Lebensjahres durch ein negatives Testergebnis ersetzt werden. Testpflichten gelten nicht für Personen bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, brauchen das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gesondert nachweisen.

Ein Bildungsnachweis ist nicht zwingend erforderlich. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen.

Testpflichten gelten nicht für Personen,

  1. die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
  2. die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

 

Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises und Kontakterfassung für

  • Bibliotheken, 
  • Außenbereich von zoologischen Gärten und Tierparks,
  • Inanspruchnahme medizinisch, therapeutisch, pflegerisch oder seelsorgisch notwendiger körpernaher Dienstleistungen,
  • Zusammenkünfte in Kirchen und Religionsgemeinschaften,
  • nicht-touristische Beherbergung,
  • Unterricht in Kunst-, Musik- und Tanzschulen für Personen, die vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen, im kommenden Jahr ein Studium aufnehmen oder die an internationalen oder nationalen Wettbewerben teilnehmen werden,
  • Hochschulen, Ausbildungseinrichtungen in staatlicher Trägerschaft und die Berufsakademie Sachsen und unaufschiebbare berufliche oder sicherheitsrelevante oder pandemiebedingte Lehrveranstaltungen und Prüfungen,
  • auf Arbeit,
  • Zugang zu Dienstgebäuden der Stadtverwaltung Chemnitz und anderer Behörden
  • im ÖPNV (ausgenommen sind Schüler:innen).


Testpflichten gelten nicht für Personen bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, brauchen das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gesondert nachweisen.

Ein Bildungsnachweis ist nicht zwingend erforderlich. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen.

Testpflichten gelten nicht für Personen,

  1. die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
  2. die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

Eheschließungen:

Aufgrund der wechselhaften Lage ist die Anzahl der an der Eheschließung teilnehmenden Personen unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage und in Abhängigkeit von den gewünschten Trauräumen im Vorfeld mit dem Standesamt abzustimmen.

Hochzeitsfeiern im Nachgang zur standesamtlichen Eheschließung gelten als private Zusammenkünfte und sind nur unter Berücksichtigung der entsprechenden Einschränkungen zulässig.

Sofern die Feierlichkeiten in einer Gaststätte stattfinden gilt zudem, dass diese nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr zulässig sind und nur Personen mit Impf- oder Genesenennachweis bzw. Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres mit Testnachweis teilnehmen dürfen. Bei Schülern bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist ein Testnachweis nicht erforderlich.


Beerdigungen:

Die Anzahl der Personen für Trauerfeiern und Beerdigungen hängt von der jeweiligen räumlichen Kapazität ab. Bitte informieren Sie sich dazu vorab bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung.

> Informationen zum Städtischen Friedhof

 

Ladengeschäfte haben ausschließlich für geimpfte und genesene Personen geöffnet. Die Öffnung ist zwischen 6 und 20 Uhr gestattet.

Davon ausgenommen sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Tankstellen und Großhandel für Gewerbetreibende.

 

 

Es haben ausschließlich Bibliotheken und die Außenanlagen in zoologischen Gärten und Tierparks geöffnet. Es gilt die 3G-Regel und Kontakterfassung.

Großveranstaltungen, Veranstaltungen und Feste insbesondere Messen, landestypische Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte sind untersagt.

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-/ Pflegeheimen und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden (ausgenommen vollständig geimpfte oder genesene Personen)

Zudem sind Besucher zum Tragen einer FFP2-Maske und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet.

> Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen vom 5. November 2021

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.

Informationen der Chemnitzer Krankenhäuser:

> Klinikum Chemnitz

> DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein

> Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz
 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung:

> coronavirus.sachsen.de
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Die aktuellen Bestimmungen regelt die Sächsische Schul- und Kita-Coronaverordnung vom 20. November 2021

> Sächsische Schul- und Kita-Coronaverordnung (gültig vom 22.11. bis 12.12.2021)

> SMK-Blogeintrag vom 19.11.2021
 

Auf Grundlage der Schul-Kita-CoronaVO vom 20. November 2021 wird im Falle einer teilweisen oder vollständigen Schließung von Grundschulen eine Notbetreuung für einen ganz eng begrenzten Kreis von Eltern angeboten. Der Freistaat hat dafür Bereiche definiert, die Eltern müssen dazu eine Bestätigung des Arbeitgebers einreichen.

> Informationen zur Notbetreuung und Übersicht systemrelevanter Berufe

> Betroffene Einrichtungen in Chemnitz
 

Ab Montag, dem 29. November, findet auf Grundlage der Sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung vom 20. November 2021 in Kindertageseinrichtungen und Grund- und Förderschulen eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Klassen oder Gruppen und festen Bezugspersonen in festgelegten Räumen bzw. Bereichen statt.

Die Träger der Kindertageseinrichtungen/Horte können entsprechend der personellen Situation vor Ort entscheiden, ob eine vollumfängliche Betreuung der Kinder gewährt werden kann oder ob der Betreuungsumfang eingeschränkt werden muss.

Personensorgeberechtigten, die zu den in der Anlage zur SächsSchulKitaCoVO genannten Berufsgruppen (systemrelevante Berufe) gehören, sollte die Betreuung ihrer Kinder vollumfänglich zugesichert werden.  Um den Anspruch auf eine vollumfängliche Betreuung geltend zu machen, reichen Personensorgeberechtigte das „Formblatt zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für Notbetreuung“ in der Einrichtung, in der ihr/e Kind/er betreut werden, ein.

Für kommunale Kitas gilt:

Über die Zusammensetzung der Gruppen entscheidet die Einrichtung. Die Gruppen können altersgemischt zusammengesetzt werden, d.h. Kinder im Krippen- und Kindergartenalter zusammen in einer Gruppe/einem Bereich. Die Zusammensetzung der Gruppen orientiert sich am Status der Erwerbstätigkeit der Eltern.

In kommunalen Grundschulen und Horten gilt:

* Unterricht nach Stundenplan (Betreuung durch Lehrer:innen)
* Hortgruppe analog der Klasse nach Unterrichtsende (Betreuung durch Erzieher:innen)


Wenn die pädagogischen Fachkräfte in einer Kindertageseinrichtung nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, tritt folgender zeitlicher Stufenplan in Kraft:

Kitas:
07.30 bis 12.00 Uhr: Mindestens ein Elternteil ist nicht erwerbstätig (alternativ nicht in Ausbildung)
08.00 bis 15.30 Uhr: Beide Eltern sind erwerbstätig (alternativ nicht in Ausbildung)
06.00 bis 17.00 Uhr: Beide Eltern sind in systemrelevanten Berufen tätig

Horte:
Früh- und Späthort wird nur für Kinder angeboten, bei denen mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Berufen tätig ist.

Für Grund- und Förderschulen, die per Allgemeinverfügung des Sächsischen Kultusministeriums teilweise oder vollständig geschlossen wurden, gibt es eine Notbetreuung. Diese erfolgt für Kinder, bei denen ein Elternteil in „systemrelevanten Berufen“ tätig ist. Die konkrete Abstimmung zur Absicherung der Betreuungszeiten erfolgt zwischen Schul- und Hortleitung.

Für die Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft müssen entsprechende Festlegungen durch die jeweiligen Träger getroffen werden. Eine Orientierung an den Festlegungen der Stadt Chemnitz wird empfohlen.
 

Betroffene Einrichtungen:

Kommunale Kitas/Horte

 

Einrichtung

Einschränkung Zeitliche Befristung
Kitas Krippe Rembrandtstraße 13
 
Betreuung gemäß Stufenplan 30.11. bis 09.12.2021
 

Kita Michaelstraße Haus I
(Auslagerung J.-Dick-Straße 55)
 

Betreuung gemäß Stufenplan  
  Kita Schönherrstraße 2a Betreuung gemäß Stufenplan
 
ab 06.12.2021
Horte Grundschule Borna Betreuung gemäß Stufenplan  



Kitas/Horte Freie Träger

 

Einrichtung

Einschränkung Zeitliche Befristung
Kitas Gemeinnütziger Kindergartenverein Chemnitz Morgenleite e. V. , Morgenleite 15
 
7 bis 16 Uhr  
 

Kirchgemeinde St. Jakobi Kita Spatzennest, Henriettenstraße 10
 

Teilgeschlossen bis 03.12.2021
(Notbetreuung)

ab 06.12.2021 8 bis 16 Uhr
 
 

Kita BIK e. V., Ludwigstraße 12

 

Krippe durch Träger geschlossen bis 08.12.2021
  St. Petri Schloßkirchgemeinde Apfelbäumchen, Abteiweg 2 7.30 bis 16 Uhr  
  Stadtsportbund Chemnitz, Kita Sportmäuse, W.-Firl-Straße 2 6.30 bis 16 Uhr  
  Kreativ Villa, Erfenschlager Str. 137 6.00 bis 16 Uhr bis 23.12.2021
  Adelsberger Kinderhaus Eva Lu, Kirchwinkel 4 7.00 bis 15.30 Uhr  
  Volksolidarität e. V., Sebastian-Bach-Straße 21 7.00 bis 16.00 Uhr  
  Volkssolidarität e. V., Küchwaldring 22 7.00 bis 16.00 Uhr  
  Studentenwerk Chemnitz-Zwickau, Reichenhainer Str. 33b 7.30 bis 16.30 Uhr  
  Volkssolidarität e. V., Ernst-Enge-Straße 4 7.00 bis 16.00 Uhr  
  Zwergenland e. V., Reichenhainer Straße 33a 7.30 bis 15.30 Uhr ab 06.12.2021
  Waldorfkindergartenverein Chemnitz e. V., Sandstraße 102 Kleinkindergruppe 7.30 bis 15.30 Uhr
Gruppe Rittersporn 7.15 bis 15.30 Uhr
Gruppe Hollerblüte 7.45 bis 15.30 Uhr
ab 06.1.2021
  Waldorfkindergartenverein Chemnitz e. V., Auerswalder Straße 120 7.30 bis 15.30 Uhr ab 06.12.2021

 

In Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen wird ab dem 29. November 2021 der eingeschränkte Regelbetrieb wieder eingeführt.

Danach müssen Klassen und Gruppen einschließlich des Personals streng voneinander getrennt werden. Offene pädagogische Konzepte sind damit in den Kindertageseinrichtungen nicht mehr möglich.


Schulbesuchspflicht wird aufgehoben

Alle Schülerinnen und Schüler können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden. Die Abmeldung muss durch Belange des Infektionsschutzes begründet sein. Ein etwaiges Ab-und Anmelden für einzelne Wochentage kommt nicht in Betracht. Die Kinder oder Jugendlichen verbringen dann die Lernzeit zu Hause. Einen Anspruch auf Beschulung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, gibt es jedoch nicht. 


Testpflicht

Für den Zutritt zum Schul- und Kitagelände müssen sich nicht vollständig geimpfte Personen dreimal wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 testen oder mit einem aktuellen Testnachweis belegen, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. 

Für Geimpfte und Genesene wird die regelmäßige Testung empfohlen. Antigen-Selbsttests werden an den Schulen weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt.

Es erfolgt keine Testung für Personen:

  • bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder die, die noch nicht eingeschult wurden,

    oder die nachweisen,
     
  • dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen (freiwillige Testung) oder
  • dass sie von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind (freiwillige Testung).
     

Begleitende Personen zum Bringen und Abholen der Kinder erhalten auch ohne Nachweis eines negativen Tests Zutritt zum Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung.

Die Testpflicht besteht für Schüler*innen und pädagogische Fachkräfte sowie bei längerem Aufenthalt in den Einrichtungen für weitere Mitarbeiter*innen und Eltern
(dreimal pro Woche).

Kinder, welche den Frühhort besuchen, testen sich im Hort. Die Tests werden durch die Schule zur Verfügung gestellt.

Elternabende und Elternbeiratssitzungen sowie Aufnahme- und Entwicklungsgespräche sind von den Zutrittsbeschränkungen ausgenommen.

Zulässige Testnachweise bei längerem Aufenthalt in Kindertageseinrichtungen

Um die Testpflicht für das Betreten von Kitas und Schulen zu erfüllen, sind grundsätzlich nur noch folgende Möglichkeiten zulässig:

  • Testnachweise von Teststellen oder Testzentren,
  • ein Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist,
  • ein Testnachweis im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal oder unter Aufsicht. Neben einer Qualifikation durch einen entsprechenden Lehrgang sind für die Aufsichtsfunktion auch entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von Selbsttests ausreichend. Die im Rahmen dieser betrieblichen Testung ausgestellten Nachweise zählen als tagesaktueller Testnachweis.

Alle Testnachweise dürfen nicht älter als 24 Stunden sein.

 

Maskenpflicht

 

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht vor dem Eingangsbereich aller Einrichtungen für alle Personen, außer Kindern die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Im Gebäude und auf dem Gelände von Schulen und Kindertageseinrichtungen/ Horten gilt die Pflicht nicht für die in der jeweiligen Einrichtung betreuten Kinder, den pädagogischen Fachkräften und weitere Mitarbeiter*innen.

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) oder einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske, jeweils ohne Ausatemventil, gilt für alle vor dem Eingangsbereich der Schulen, in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen sowie bei schulischen Veranstaltungen.

Sie entfällt für Schüler:innen, schulisches Personal sowie Hortpersonal,

  • auf dem Außengelände von Schulen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
  • in der Primarstufe innerhalb der Unterrichtsräume,
  • in Horten innerhalb der Gruppenräume,
  • auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten,
  • im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I,
  • im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
  • im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
  • im Sportunterricht, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
  • zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude,
  • bei der Abnahme von SARS-CoV-2-Tests sowie
  • für Schülerinnen und Schüler während einer Prüfung, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

 

Absonderungsmaßnahmen (Quarantäne) für Kita-Kinder

  • Beim Auftreten von Infektionsfällen in den Kitas bei Kindern oder Erzieher:innen muss sich die infizierte Person sofort für die Dauer von 14 Tagen in Quarantäne begeben.
    Bei geimpften und durchgehend asymptomatischen Personen kann die Quarantäne frühestens mit einem am 5. Tag vorgenommenen PCR-Test oder einem am 7. Tag vorgenommenen Antigenschnelltest beenden werden (Hinweis: Für den PCR-Test besteht aktuell kein Anspruch über die Testverordnung).
     
  • Positive Schnelltestergebnisse sind unverzüglich mittels PCR-Test zu bestätigen
     
  • Das Gesundheitsamt trifft die entsprechende Absonderungsanordnung für das infizierte Kind, für die Haushaltsangehörigen gelten die Festlegungen der Absonderungs-AV.
     
  • Die Erzieher der betreffenden Gruppe können weiterarbeiten, wenn sie geimpft oder genesen sind. Ist dies nicht der Fall wird nur bei engem Kontakt zum infizierten Kind eine Absonderung ausgesprochen. Bei Personalengpässen können diese Erzieher bei negativer Testung im Rahmen von Pendelquarantäne die Kinder weiter betreuen. Die Entscheidung darüber obliegt dem Gesundheitsamt.
    Bei der Betreuung in dieser Gruppe kann es auf Grund des Personalbedarfs zu Einschränkungen in den Betreuungszeiten kommen (ggf. kann eine Betreuung im Früh- und Spätdienst nicht gewährleistet werden). Über die angebotene Betreuungszeit entscheidet die Kita-Leitung in Abstimmung mit der Fachabteilung.
     
  • Die Eltern, deren Kinder Kontaktpersonen sind, erhalten vom Gesundheitsamt ein Formular, das bei der Teststelle, dem Kinderarzt oder einer Apotheke vorgezeigt werden muss, um einen PCR-Test zu machen.
    Ein zweiter Test ist innerhalb von fünf bis sieben Tagen notwendig.
     
  • Eltern von Kindern, welche als Kontaktperson eines infizierten Kindes gelten, können einen Test bei Ihrem Kind vor den Augen der Erzieherin durchführen oder zum Kinderarzt Ihres Vertrauens gehen
     
  • Wenn Eltern der Testung nicht zustimmen, darf das Kind in der Einrichtung nicht betreut werden. Es erfolgt eine Meldung dieser Kinder an das Gesundheitsamt.
    Die Anordnung einer Quarantäne ist dann möglich. Gemeinsam mit der Einrichtung können weitere individuelle Maßnahmen abgestimmt werden.
     
  • Bei positiv getesteten Hortkindern, welche in einer Kita betreut werden, sind durch die Kita-Leitung das Gesundheitsamt sowie alle tangierenden Schulen zu informieren.


Absonderungsmaßnahmen (Quarantäne) für Schüler

  • Bei einem positiven Coronafall wird grundsätzlich nur der betreffende Schüler abgesondert und ggf. (ungeimpfte) Erwachsene (Lehrer, Betreuer). Die anderen Schüler (sofern nicht genesen) oder Klasse werden unter Einsatz einer erhöhten Testfrequenz (3x wöchentlich Antigenschnelltest) über 14 Tage beobachtet.
     
  • Bei der Altersgruppe ab 12 ggf. Absonderung der direkten Sitznachbarn, mit Ausnahme der Geimpften und Genesenen, sofern keine Maske (MNS) getragen wurde und alle anderen empfohlenen Standard-Maßnahmen (z. B. Lüften etc.) nicht eingehalten wurden.
     

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über weitere Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.

Siehe auch Frage „Wann wird eine Einrichtung (Kita oder Schule) geschlossen?“

 

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Nach SchulKitaCoVO kann das Sächsische Staatsministerium für Kultus für Schulen, unter deren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und sonstigem Personal mehr als eine an einer Präsenzbeschulung teilnehmende Person eine Infektion mit SARS-CoV-2 aufweist, befristet anordnen:

  • für die gesamte Schule oder einzelne Klassen- oder Jahrgangsstufen des jeweiligen Bildungsgangs das Wechselmodell,
  • die teilweise oder vollständige Schließung einer oder mehrerer Schulen,
  • die Änderung des Nachweisintervalls trotz Unterschreitens der Sieben-Tage-Inzidenz von 10
  • Ausnahmen von dem Wegfall der Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) trotz Unterschreitens der Sieben-Tage-Inzidenz von 35 nach § 4 Absatz 1 Satz 2.


Die Schutzmaßnahmen können gemeinsam oder einzeln angeordnet werden. Zuständigkeiten der obersten Landesgesundheitsbehörde sowie des Gesundheitsamtes der Stadt Chemnitz (s.o.) bleiben hierbei unberührt.
 

Die Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.

Kindergärten

Es ist nicht vorgesehen, Gruppen oder Einrichtungen zu schließen, auch wenn mehrere Infektionsfälle auftreten, da Kinder im Kita-Alter in Bezug auf die Covid-Erkrankung nicht als vulnerable Gruppe gelten. Gleiches gilt für pädagogisches Personal (ausgenommen Personen mit bestimmten Vorerkrankungen).
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.

    Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 

Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Testungen auf Corona

Grafik TestenDrei Wege, um eine Corona-Infektion zu erkennen:

  • Selbsttest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > geeignet zum Selbsttest zu Hause
     
  • Schnelltest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > Durchführung durch geschultes Personal, z. B. in Arztpraxen oder Testzentren

    Bei positivem Ergebnis des Selbst- bzw. Schnelltests ist ein zusätzlicher Labortest erforderlich!
    Hierzu können Sie einen Termin bei der Hausärztin oder Hausarzt vereinbaren bzw. eine Teststelle kontaktieren, die PCR-Testungen anbietet.
     
  • Labortest (Diagnostik)
    bei Symptomen, im Verdachtsfall, nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest
    > Durchführung durch Fachpersonal in Arztpraxen und Testzentren

    Bei positiven Ergebnis des Labortests übermittelt die Teststelle das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt. Die Anweisungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten!

Nach der Testung dauert es bei einem PCR-Test in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat damit Anspruch auf mindestens einen Antigen-Schnelltest pro Woche. Dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

> Mitteilung der Bundesregierung vom 12. November 2021

 

Ein Corona-Test (PCR) kostet ca. 150 bis 170 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Sie als enge Kontaktperson gelten
  • Wenn das Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 8. März 2021
 

Im Falle eines positiven Testergebnisses beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Das Gesundheitsamt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger*innen zuständig.
     

Positiver Antigen-Schnelltest

  • Bei einem positiven Antigen-Schnelltest sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen, dass diese sich ebenfalls in Absonderung begeben.
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und weitere enge Kontaktpersonen über das positive Ergebnis.
  • Wenden Sie sich telefonisch an eine Arztpraxis oder ein Testzentrum, um einen PCR-Test durchführen lassen zu können und das weitere Vorgehen abzustimmen.
  • Eine Mitteilung an das Gesundheitsamt ist nicht notwendig.
     

Positiver Antigen-Selbsttest

  • Bei einem positiven Antigen-Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen über den Verdacht einer Infektion. Weisen Sie auf das Gebot der Kontaktreduzierung hin.
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und weitere enge Kontaktpersonen über den Verdacht einer Infektion.
  • Wenden Sie sich telefonisch an eine Arztpraxis oder ein Testzentrum, um einen PCR-Test durchführen lassen zu können und das weitere Vorgehen abzustimmen.
  • Eine Mitteilung an das Gesundheitsamt ist nicht notwendig.

 

Positiver PCR-Test

  • Bei einem positiven PCR-Test sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen, dass diese sich ebenfalls in Absonderung begeben.
     
  • Eine Mitteilung an das Gesundheitsamt ist nicht notwendig. Sehen Sie bitte von weiteren Nachfragen ab.
     
  • Das Gesundheitsamt meldet sich derzeit aufgrund der Vielzahl der Fälle nicht, sondern stellt direkt einen Quarantänebescheid für die positiv getestete Person aus.
    Dies kann aktuell einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab. Der Quarantänebescheid kann bei Bedarf auch für die Hausstandsangehörigen verwendet werden.
     

Positiv getestete Personen, die vollständig geimpft sind und keine Symptome entwickelt haben, können die Absonderung frühzeitig beenden, wenn ein frühestens am 5. Tag vorgenommener PCR-Test oder ein am 7. Tag vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.
 

  • Als Hausstandsangehörige/r sind Sie verpflichtet, sich für 10 Tage abzusondern (häusliche Quarantäne).
  • Ausgenommen von der Quarantäne sind vollständig geimpfte und genesene Personen, die symptomfrei sind.
  • Alle Personen, die mit einer positiv getesteten Personen Kontakt hatten (auch Warnung über die Corona-Warn-App) und nicht abgesondert sind, sollen sich am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt testen lassen und solange nur sehr wenige Menschen treffen.
  • Die Absonderungszeit kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 7. Tag vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.
  • Eine Mitteilung an das Gesundheitsamt ist nicht notwendig!
     

Bitte beachten Sie auch die aktuell gültige Fassung der Dreizehnten Allgemeinverfügung - Vollzug des Infektionsschutzgesetzes.

Für den Zeitraum der Durchführung einer Testung außerhalb des Absonderungsortes gilt die Absonderung als aufgehoben.
 

Quarantäne

Die Stadt Chemnitz hat am 18. November 2021 die Dreizehnte Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zur Absonderung von Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen erlassen.

> Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 18.11.2021

> Infoblatt zur Absonderung in Sachsen (Stand: 22. November 2021)
 

Bezeichnung
 
Begriffsbestimmung 2.1 Anordnung der Absonderung 6. Beendigung
Enge Kontaktpersonen 1.1 Personen, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert Koch-Instituts hatten, gelten als enge Kontaktpersonen.

Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige), sobald sie von dieser Person über das positive Testergebnis informiert wurden oder auf anderem Weg diese Information erhalten haben.
2.1.1 
Enge Kontaktpersonen:
Hausstandsangehörige müssen sich eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch das Gesundheitsamt unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem positiven Testergebnis der im Hausstand wohnenden Person (1.4) in Absonderung begeben.

Das Gesundheitsamt kann die Absonderung von engen Kontaktpersonen, die nicht im Hausstand der positiv getesteten Person (Quellfall) leben, anordnen.

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung sind

  1. Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
  2. zum Zeitpunkt des Kontaktes vollständig geimpfte oder genesene Personen, die symptomfrei sind.

Der Nachweis der Impfung bzw. Genesung ist auf Verlangen durch die zuständige Behörde vorzuzeigen.

Trotz der Befreiung von der Absonderung sind genesene und vollständig gegen COVID-19 geimpfte Hausstandsangehörige und weitere abgesonderte Kontaktpersonen verpflichtet, bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt zu dem SARS-CoV-2-Fall ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) durchzuführen. Entwickeln diese COVID-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Die Befreiung von der Absonderung gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt, bei denen die Empfehlungen des RKI weiterhin keine Ausnahmen von der Absonderungspflicht vorsehen (siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html).

Allen Personen, die Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten und nicht abgesondert sind, wird dringlich empfohlen, sich eigenverantwortlich mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 testen zu lassen. Die Testung soll am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sollen sie ihre Kontakte reduzieren.

6.1 Bei Hausstandsangehörigen sowie durch das Gesundheitsamt abgesonderten engen Kontaktpersonen endet die Absonderung 10 Tage nach dem Tag des letzten Kontakts zu dem Quellfall soweit das Gesundheitsamt nichts Anderes angeordnet hat. Der erste volle Tag der Absonderung ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum Quellfall.

Die Absonderungszeit kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 7. Tag vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.

Die Testung muss als Fremdtestung durch einen Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 Coronavirus-Testverordnung (TestV), wie zum Beispiel Arztpraxen, Apotheken oder beauftragte Teststellen erfolgen. Bei Schülerinnen und Schülern kann der Antigenschnelltest auch in der Schule unter Aufsicht erfolgen, wenn die Testung bei einem Leistungserbringer nicht möglich ist. Der Antigenschnelltest muss die durch das Paul-Ehrlich-Institut in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut festgelegten Mindestkriterien für Antigen-Tests erfüllen.

Verdachtspersonen

1.2 Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten (Covid-19-typische Symptome), und für die entweder das Gesundheitsamt eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat oder die sich aufgrund der Symptome nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben (Verdachtspersonen).

1.3 Personen, die sich selbst mittels Antigenschnelltest positiv getestet haben (sog. Selbsttest), der ohne fachkundige Aufsicht durchgeführt wurde, gelten bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests (molekularbiologische Untersuchung auf das Vorhandensein von Coronavirus SARS-CoV-2) als Verdachtsperson.
 

2.1.2 Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich nach Vornahme der Testung absondern. Verdachtspersonen, die sich selbst mittels eines Selbsttests positiv getestet haben, müssen unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person. Verdachtspersonen sind verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über den Verdacht auf eine Infektion zu informieren und auf das Gebot zur Kontaktreduzierung hinzuweisen. 6.2 Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR-Test). Das negative Testergebnis ist auf Verlangen der Verdachtsperson schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, gelten die Regelungen zur positiv getesteten Person (6.3).
Personen mit positivem Testergebnis 1.4 Personen, die Kenntnis davon haben, dass ein nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung bei ihnen vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest (Antigentest für den direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2) oder ein unter fachkundiger Aufsicht selbst durchgeführter Antigenschnelltest oder PCR-Test ein positives Ergebnis aufweist (positiv getestete Personen) und die weder enge Kontaktpersonen nach Nr. 1.1 dieser Allgemeinverfügung noch Verdachtspersonen nach Nr. 1.2 oder Nr. 1.3 dieser Allgemeinverfügung sind. 2.1.3 Positiv getestete Personen sind verpflichtet,
  • sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses abzusondern.
  • im Falle der Testung mit einem Antigenschnelltest, einen PCR-Test durchführen zu lassen.
  • ihren Hausstandsangehörigen ihr positives Testergebnis mitzuteilen und sie darüber zu informieren, dass sie sich absondern müssen.
  • ggf. weitere enge Kontaktpersonen über ihr positives Testergebnis und die Empfehlung zur Testung nach dem 4. oder 5. Tag des letzten Kontaktes zu informieren.
  • auf Verlangen das Gesundheitsamt über ihre Hausstandsangehörigen und ggf. weitere enge Kontaktpersonen zu informieren.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Der Nachweis des positiven PCR-Testergebnisses ist aufzubewahren, um bei Bedarf ein Genesenenzertifikat erstellen zu lassen.

6.3 Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung grundsätzlich nach 14 Tagen, wenn keine Symptome aufgetreten sind. Im Fall des Auftretens von Symptomen endet die Absonderungsfrist nach frühestens 14 Tagen, wenn am Ende der Frist in den letzten 48 Stunden keine Symptome auftraten. Bei fortbestehendem Nachweis von SARS-CoV-2 über den Absonderungszeitraum hinaus, kann das Gesundheitsamt die Absonderung um längstens sieben Tage verlängern bzw. andere Maßnahmen ergreifen.

Personen, die vollständig geimpft sind und keine Symptome entwickelt haben, können die Absonderung frühzeitig beenden, wenn ein frühestens am 5. Tag vorgenommener PCR-Test oder ein am 7. Tag vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses. Der Nachweis des negativen Testergebnisses ist für den Zeitraum von acht Wochen aufzubewahren und auf Verlangen vorzuzeigen.

Bei Personen, deren positiver Antigenschnelltest nicht durch den im Anschluss durchgeführten PCR-Test bestätigt wird, endet die Absonderung sofort mit dem Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses. Dies gilt auch für die zur Absonderung verpflichteten Hausstandsangehörigen. Der Nachweis des negativen Testergebnisses ist für den Zeitraum von acht Wochen aufzubewahren und auf Verlangen vorzuzeigen.


 

  • Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.4 der Allgemeinverfügung, deren Hausstandsangehörige sowie Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die durch das Gesundheitsamt eine Testung angeordnet wurde bzw. die sich nach ärztlicher Beratung einer Testung unterzogen (Verdachtspersonen) sollen sich ebenfalls in sofortige Absonderung begeben. Gleiches gilt für Personen, die sich selbst per Schnelltest positiv getestet haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses (Verdachtspersonen).
     
  • Unter die Definition einer engen Kontaktperson fallen die Personen, die einen engen Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Personen bzw. COVID-19-Erkrankten im Sinn der Empfehlungen „Kontaktpersonennachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2“ des Robert Koch-Instituts in seiner aktuellen Fassung gehabt haben. Enger Kontakt als Voraussetzung für die Identifizierung als enge Kontaktperson liegt vor:
    • wenn über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten der Abstand zu dem bestätigten Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen.
    • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer ohne adäquaten Schutz.
    • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben auch wenn durchgehend MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) getragen wurde.
       

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung und der Weitergabe ihrer Kontaktdaten sind

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.


Von der Absonderung befreit sind symptomfreie,

  • zum Zeitpunkt des Kontaktes zu einer positiv getesteten Person vollständig gegen COVID-19 geimpfte Personen ab dem 15. Tag nach Gabe der letzten Impfdosis. Dazu gehören auch immungesunde Personen, bei denen eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“) und die nach der Infektion mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden.
     
  • immungesunde Personen, bei denen vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“).
     

Dies gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt, bei denen die Empfehlungen des RKI weiterhin keine Ausnahmen von der Absonderungspflicht vorsehen (siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html).

Die von der Absonderung befreite Kontaktperson muss unverzüglich den Nachweis der vollständigen Impfung bzw. der vorangegangenen Infektion gegenüber dem Gesundheitsamt erbringen.

Entwickeln Kontaktpersonen, die von der Pflicht zur Absonderung befreit sind, Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Nach Eingang des positiven Testbefundes vom Labor setzt sich das Gesundheitsamt hinsichtlich des Quarantänezeitraums mit Ihnen in Verbindung. 

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.  Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

 

Nein, da die Angehörigen keinen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatten und die Kontaktperson vorsorglich in Quarantäne muss, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dennoch ist, wenn möglich, eine räumliche Trennung bzw. Abstand zur Kontaktperson einzuhalten.

Nein, wenn Ihr Kind engen Kontakt hatte und als Kontaktperson gilt (siehe „Wer muss in Quarantäne/Absonderung“), dann muss es sich in Quarantäne begeben, um die Entwicklung möglicher Krankheitssymptome zu beobachten und weitere Ansteckungen zu vermeiden.
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.
 

Nein, die Quarantäne darf nach 14 Tagen beendet werden, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.

Für die Beendigung der Quarantäne bei medizinischem Personal gelten gesonderte Regelungen.

 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Die Quarantäne darf für eine weitergehende medizinische Behandlung oder für einen Rettungstransport verlassen werden. Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.
 

Weitere Fragen

Wenden Sie sich an den Arzt, der sie geimpft hat oder an die Kassenärztliche Vereinigung, dort werden die durchgeführten Impfungen dokumentiert.

Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls besteht bei Vorlage eines Quarantänebescheides für den Betroffenen oder ein Betreuungspflichtiges Kind. Informationen und Formulare hierzu finden Sie bei der Landesdirektion Sachsen:

> Informationen der Landesdirektion Sachsen
 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

Cookie Einstellungen

Wir verwenden auf dieser Website mehrere Arten von Cookies, um Ihnen ein optimales Online-Erlebnis zu ermöglichen, die Nutzerfreundlichkeit unseres Portals zu erhöhen und unsere Kommunikation mit Ihnen stetig zu verbessern. Sie können entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und welche nicht (mehr dazu unter „Individuelle Einstellung“).
Name Verwendung Laufzeit
privacylayer Statusvereinbarung Cookie-Hinweis 1 Jahr
cc_accessibility Kontrasteinstellungen Ende der Session
cc_attention_notice Optionale Einblendung wichtiger Informationen. 5 Minuten
Name Verwendung Laufzeit
_pk_id Matomo 13 Monate
_pk_ref Matomo 6 Monate
_pk_ses, _pk_cvar, _pk_hsr Matomo 30 Minuten

Datenschutzerklärung von Matomo: https://matomo.org/privacy/