Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Stand: 17. Februar 2021

Das Kabinett hat am 12. Februar 2021 nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 10. Februar 2021 die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 15. Februar bis Ablauf des 7. März 2021.

Daraus ergeben sich für jeden Einzelnen Maßnahmen. Wir haben hier Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themen zusammengestellt.

Aktuell gültige Bestimmungen

Rechtsgrundlage für die aktuellen Bestimmungen bildet die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar 2021.

Am 11. Februar 2021 hat die Stadt Chemnitz die Allgemeinverfügung zum Verbot der Abgabe mitnahmefähiger Speisen und Getränke aus nicht ortsfesten Verkaufsständen bis zum 7. März 2021 verlängert.
 

Gemäß §2b "Ausgangsbeschränkung" der Corona-Schutz-Verordnung  ist das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt.

Triftige Gründe sind:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  • die Ausübung beruflicher und ehreamtlicher Tätigkeiten sowie zur Sicherstellung der Versorgung in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens oder zur Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben,
  • der Besuch der Schule und von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Praxiseinrichtungen im Rahmen der beruflichen und studienqualifizierenden Aus-, Fort- und Weiterbildung, von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, teilstationären Einrichtungen gemäß § 71 Absatz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch, von Schulungen zur Pandemiebekämpfung oder von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, von Einrichtungen zur Durchführung von Pflegekursen sowie von Kirchen und anderen Orten der Religionsausübung,
  • Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung nach § 4 Absatz 1 Satz 2 sowie die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen (Aufhebung der 15-Kilometer-Regel durch die Stadt Chemnitz mit Allgemeinverfügung vom 15.02.2021);
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften sowie des Technischen Hilfswerks und des Krankentransportes zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, heilpädagogischer Förderung sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche im Sinne des § 7 Absatz 1,
  • die Teilnahme an Zusammenkünften der Staatsregierung und der kommunalen Vertretungskörperschaften sowie die Teilnahme an oder Wahrnehmung von Terminen der Behörden, Gerichte, Staatsanwaltschaften oder anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen; dazu gehört auch die Teilnahme an öffentlichen Gerichtsverhandlungen, die Einsichtnahme in Unterlagen, die nach den geltenden Vorschriften auszulegen oder niederzulegen sind, die Wahrnehmung von Terminen kommunaler Räte und von deren Ausschüssen und Organen sowie Maßnahmen, die der Versorgung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen. Die Teilnahme an öffentlichen Sitzungen und Terminen ist nach den geltenden Vorschriften zu gewährleisten;
  • die Teilnahme an notwendigen Gremiensitzungen von juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts, rechtsfähigen und teilrechtsfähigen Gesellschaften und Gemeinschaften, an Betriebsversammlungen und Veranstaltungen der Tarifpartner sowie an Nominierungsveranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen,
  • die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine gemeinsam mit einer Person eines weiteren Hausstands bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Bestattern,
  • Zusammenkünfte und Besuche die den Kontakteinschränkungen entsprechen,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Teilnahme an einer Eheschließung nach § 2a Absatz 1,
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis sowie die Teilnahme an Beerdigungen nach § 2a Absatz 1,
  • Sport und Bewegung im Freien (Aufhebung der 15-Kilometer-Regel durch die Stadt Chemnitz mit Allgemeinverfügung vom 15.02.2021),
  • wichtige Handlungen zur Versorgung von Tieren,
  • die Teilnahme an Versammlungen nach Maßgabe von § 9,
  • der Besuch von Einrichtungen und Angeboten die geöffnet bleiben dürfen

Für die Stadt Chemnitz ist die erweiterte Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages (nächtliche Ausgangssperre) abweichend von § 2c Abs. 1 SächsCoronaSchVO aufgehoben.

Dies ist möglich, da der Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen im Freistaat Sachsen an fünf Tagen andauernd unterschritten wird. Damit kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt die Ausgangssperre aufheben, wenn der Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen im Landkreis oder der kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd unterschritten wird und die Ausgangssperre nicht weiterhin zur Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie erforderlich ist.

Andernfalls gilt im Freistaat Sachsen grundsätzlich zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre).  Das Verlassen der Unterkunft ist in dieser Zeit nur aus den folgenden triftigen Gründen zulässig:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
  • die Ausübung beruflicher oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen jeweils einschließlich des hierfür erforderlichen Weges,
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche im Sinne des § 7 Absatz 1,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis,
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Eine Maskenpflicht herrscht dort, wo sich Menschen in der Öffentlichkeit begegnen. Das gilt besonders in folgenden Bereichen

  • In öffentlichen Räumen mit regelmäßigem Publikumsverkehr
  • In Beherbergungsbetrieben und öffentlichen Verwaltungen
  • In Banken, Sparkassen und Versicherungen
  • Vor- und in Verbindung mit dem Abholen von Speisen in Imbissen, Cafés 
  • In Aus- und Fort- und Weiterbildungseinrichtungen
  • in Fußgängerzonen, auf den Sport und Spiel gewidmeten Flächen (ausgenommen Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres), auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen; dies gilt von 6 Uhr bis 24 Uhr;


Ausgenommen sind die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln und die sportliche Betätigung.

Detaillierte Informationen finden Sie in § 3 Abs. 1 der Sächsischen Corona Schutzverordnung vom 12.02.2021.
 

Medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen müssen seit dem 28.01.2021 verpflichtend im öffentlichen Verkehrsmitteln sowie vor und in Geschäften des Einzelhandels, Einkaufzentren und der dazu gehörigen Parkplätze getragen werden. Außerdem wird das Tragen dieser Masken bei Friseuren und Fußpflegen, für Handwerker und Dienstleister sowie in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind, vorgeschrieben. Gleiches gilt in medizinischen Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser und spezialisierte Kliniken) und für Zusammenkünfte in Kirchen und anderer Orte zur Religionsausübung vorgeschrieben.

Weitere Orte sind:

  • Vor dem Eingangsbereich von Schulen, Schulinternaten und Kindertageseinrichtungen
  • In Kindertageseinrichtungen in Hol- und Bringesituationen (ausgenommen: in der Einrichtung betreute Kinder und während der Betreuung das Personal)
  • In Schulen für Schüler ab Klasse 5, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann (während des Unterrichtes muss der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden)
  • An Haltestellen, Bahnhöfen und Fußgängerzonen

Detaillierte Informationen finden Sie in § 3 Abs. 1 der Sächsischen Corona Schutzverordnung vom 12.02.2021.

FFP2-Masken müssen ab dem 28.01. in Gesundheitseinrichtungen (wie z.B. Pflegeheime und Tagespflegen) getragen werden. Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten sind verpflichtet während der Ausübung Ihrer Tätigkeit FFP2 Masken zu tragen. Außerdem müssen Tagespflegegäste diese Masken beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen tragen. In Betrieben und Arbeitsstätten in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind ebenfalls verpflichtend FFP2 Masken zu tragen. Gleiches gilt für richterliche Anhörungen.

Detaillierte Informationen finden Sie in § 3 Abs. 1 der Sächsischen Corona Schutzverordnung vom 12.02.2021.
 

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
     
  • Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung)
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich.
     
  • Menschen mit Behinderungen, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. 
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest oder der Schwerbehindertenausweis, wenn sich aus der Schwerbehinderung ergibt, dass keine Mund-Nasenbedeckung getragen werden kann.
     
  • Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist

Stand: 15. Februar 2021:

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum sind zulässig

  1. den Angehörigen eines Hausstands, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht und
  2. einem Angehörigen eines weiteren Hausstands.
     

Ausnahmen für die Betreuung von Kindern und Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger:
Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiären oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Dies gilt auch für pflegebedüftige Angehörige.
 

Der Alkoholausschank und -konsum ist in der Öffentlichkeit verboten. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt.
 

Bei Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis dürfen bis zu 10 Personen teilnehmen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
 

  • Einkaufszentren und Einzel- oder Großhandel sowie Ladengeschäfte (außer Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung - siehe nächster Punkt)
  • Aus- und Fortbildungseinrichtungen (außer Onlineangebote und Schulungen zur Pandemiebekämpfung, Schulung von Abschlussklassen und -jahrgängen)
  • Integrationskurse
  • Fahrschulen, Bootsschulen, Flugschulen und vergleichbare Einrichtungen und Angebote
  • Theater, Opernhäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos, Freizeitparks, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Musikschulen
  • Bibliotheken, außer zur Medienausleihe und Fach- und Unibibliotheken
  • Schwimmhallen, Saunen etc., außer Rehabilitationseinrichtungen sowie Solarien und Sonnenstudios
  • Gastronomiebetriebe, außer die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit oder am Arbeitsplatz
  • Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursports
  • Tierpark, Wildgatter, Botanischer Garten
  • Zirkusse
  • Fitnessstudios
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen wie Tattoo- und Nagelstudios (Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen)
  • Diskotheken, Clubs
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen u. ä.
  • Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs, einschließlich Skiaufstiegsanlage (Ausnahmen dazu sind in § 4 Punkt 8 der Corona-Schutz-Verordnung geregelt)
  • Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen
     

Der Verzehr von Speisen und Getränken im Bereich gastronomischer Sitzmöglichkeiten (z. B. in Food-Court-Bereichen von Einkaufszentren) wird ebenfalls untersagt.

Die Öffnung und der Besuch von Prostitutionsstätten sind verboten. Die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen sind verboten.
 

Erlaubt ist nur die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung beschränkt auf ein entsprechendes Sortiment des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung:

  • Lebensmittelhandel
  • Tierbedarf
  • Getränkemärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser,
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Bestatter
  • Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Sparkassen und Banken
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs
  • Tankstellen
  • Wertstoffhöfe
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten, einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen
  • Großhandel beschränkt auf Gewerbetreibende
  • selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbau- und Floristikbetriebe
  • Friseurbetriebe und Fußpflege (ab 1. März 2021)
     

Ja, Wochenmärkte dürfen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Es bestehen aber Verkaufsbeschränkungen, weil nur Lebensmittel sowie selbsterzeugte Gartenbau- und Produkte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung, insbesondere Lebensmittel sowie selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse, verkauft werden dürfen.

Gemäß der Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 11. Februar 2021  dürfen keine mitnahmefähigen Speisen und Getränke verkauft werden.

 


Nein, Unterhaltungsveranstaltungen sind zur Zeit untersagt. Volksfeste, Messen und Kongresse dürfen ebenfalls nicht stattfinden.

Nach § 4 Abs. 2 Punkt 16 der Sächs. Coronaschutz-VO ist nun auch der Betrieb aller Angebote der Kinder- und Jugendhilfe nach dem §§ 11 bis 14 und 16 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit Ausnahme zulässiger Onlineangebote untersagt.

Das heißt, dass u. a. alle Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Angebote der Schulsozialarbeit, der außerschulischen Jugendbildung, sowie Angebote und Beratungsstellen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, der Jugendberufshilfe und der Familienbildung ab dem 14. Dezember 2020 bis zum 07. März 2021  geschlossen bleiben.

Der Betrieb von Angebote der Kinder- und Jugendhilfe ohne pädagogische Betreuung und von Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugenderholung war nach der alten Corona-Schutz-Verordnung bereits untersagt. 

Zulässig bleiben nur Angebote der mobilen Kinder- und Jugendarbeit sowie Angebote, die der Abwendung von und Intervention von drohender oder bei bestehender Kindeswohlgefährdung dienen.
 

Stand: 2. Februar 2021

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur noch mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-, Pflege- und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden.

Zudem sind Besucher zum Tragen einer FF2-Maske und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet.

> Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen vom 28. Januar 2021

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

(Regelungen für die kommunalen Einrichtungen. Bei Individuellen Fragen zur Betreuung wenden sich Eltern bitte zunächst an die Einrichtungsleiter:innen.)

Ab wann öffnen Kindertageseinrichtungen/ Kindertagespflegestellen wieder?

  • Ab dem ab dem 15.02.2021 öffnen die Kindertageseinrichtungen/ Kindertagespflege/ Horte im eingeschränkten Regelbetrieb.
  • Grundlage bildet die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Covid-19 vom 12.02.2021 und die Handlungsempfehlungen für die Kindertagesbetreuung.
     

Stehen mir wieder die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten zur Verfügung?

  • Ja. Eltern können jedoch mittels einer Änderungsmeldung die tatsächlich erforderliche Betreuungszeit angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag für den Zeitraum des eingeschränkten Regelbetriebes. Die zu viel gezahlten Elternbeiträge werden im Folgemonat verrechnet.
     

Herrscht in den Einrichtungen Regelbetrieb?

  • Nein, es besteht ein eingeschränkter Regelbetrieb.
  • Die Kinder sollen während der üblichen Öffnungszeiten in festgelegten Betreuungseinheiten in ihren Kindertageseinrichtungen betreut werden. Individuelle Gegebenheiten, wie Geschwisterkinder oder Freundschaften werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Trennung der Betreuung im Krippen- und Kindergartenalter wird aufgehoben.
  • Jeder Betreuungseinheit wird ein fester Raum bzw. Bereich sowie festes Betreuungspersonal zugewiesen. Die strikte Trennung der Betreuungseinheiten soll auch im Außengelände, in den Garderoben sowie in den Wasch- und Essensräumen sowie bei den Mahlzeiten eingehalten werden.
  • Das Betreten der Betreuungs- und Waschräume ist für Eltern nicht gestattet. Ausnahmen können für die Eltern vereinbart werden, die den Eingewöhnungsprozess ihres Kindes begleiten.
  • Um diese festen Betreuungseinheiten zu schaffen, sollen vor Ort in Abstimmung mit dem Träger und unter Einbezug des Elternbeirates vorübergehende Anpassungen bei der Umsetzung der pädagogischen Konzepte vorgenommen werden.
  • Begegnungen – außer der kurz gehaltenen Tür- und Angelgespräche während der täglichen Bring- und Abholsituationen – sind nicht gestattet. Dies betrifft insbesondere:
    • sämtliche Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Einrichtung sowie
    • die Durchführung von Elternabenden, Elternbeiratssitzungen, Elterngesprächen.
  • Alternativ können Elterngespräche telefonisch bzw. Elternabende oder Elternbeiratssitzungen per Videokonferenz durchgeführt werden.
     

Wie haben die Einrichtungen geöffnet?

  • Einschränkungen von Öffnungszeiten sind nach Möglichkeit zu vermeiden, um dem anspruchsberechtigtem Personenkreis die uneingeschränkte Wahrnehmung der beruflichen Tätigkeiten zu ermöglichen.
  • Der Betreuungsumfang ist von den räumlichen und personellen Rahmenbedingungen sowie dem Bedarf der Familien abhängig.
  • Sofern insbesondere aus personellen Gründen nötig, entscheiden die Einrichtungsträger unter Einbezug des Elternrates und in Abstimmung mit dem öffentlichen Träger über die Einschränkung von Öffnungszeiten.
     

Wie erfolgt die Betreuung in den Kindertagespflegestellen?

  • Die Kindertagespflege unterliegt nicht dem „eingeschränkten Regelbetrieb“, sondern kann im „Regelbetrieb unter verschärften Corona-Schutzmaßnahmen“ arbeiten.
  • Kinder in den Kindertagespflegestellen werden während der üblichen Öffnungszeit betreut.
  • Sämtliche einrichtungsfremde Personen sind verpflichtet, während des Aufenthaltes in der Kindertagespflegestelle und auf dem übrigen Einrichtungsgelände einen medizinische Mund-Na-sen-Schutz zu tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten.
  • Eltern sollten sich beim Bringen und Abholen möglichst nicht begegnen.
  • Neuaufnahmen und Eingewöhnung sind unter der Beachtung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen möglich. Der Kontakt zu den Eltern sollte möglichst im Freien oder in den Nachmittagsstunden stattfinden.
     

Ist die Eingewöhnung neuer Kinder möglich?

  • Ja, die Eingewöhnung neuer Kinder ist möglich. Die Eingewöhnung findet mit einem Elternteil in einem separaten Raum statt. Der Kontakt zu anderen Kindern und Eltern ist zu vermeiden.
  • Die Eltern des einzugewöhnenden Kindes sind verpflichtet, konsequent die Corona-Schutz-Maßnahmen einzuhalten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und dürfen im Rahmen der Eingewöhnung die Betreuungsbereiche betreten.
  • Die Dauer der Anwesenheit der Eltern sollte auf das notwendige Maß reduziert werden. Ein Wechsel zwischen den begleitenden Elternteilen sollte nur im Ausnahmefall stattfinden.
     

Wie ist die Verpflegung im eingeschränkten Regelbetrieb organisiert?

  • Die Verpflegung findet ab dem 15.02.2021 wieder regulär statt. Die Eltern melden ihre Kinder zur Essensversorgung bitte entsprechend an.
     

Wie wird die Betreuung in der Grundschule/ Hort sowie an Förderschulen organisiert?

  • Schulkinder der Klassenstufen 1 bis 4 und der Primarstufe an Förderschulen werden während der Schulzeit am Vormittag von den Lehrern betreut. Eine Hortbetreuung findet zu den regulären Hortbetreuungszeiten statt. Schule und Hort stimmen die Betreuung von Schülern miteinander ab. Regelungen sind insbesondere für die Ankunft an Schule und Hort, die Aufsicht in Pausen und während der Essenszeiten und für den Übergang von der Schule in den Hort zu treffen.
  • Am Nachmittag verbleiben die Kinder in ihren festgelegten Gruppen. Kinder, die normalerweise einen anderen Hort besuchen, verbleiben ebenfalls in ihren Gruppen vom Vormittag an ihrem Schulstandort. Über die konkrete Umsetzung werden Sie von dem Hort informiert, in dem Ihr Kind angemeldet ist.
  • Die Arbeit in offenen Konzepten ist nicht gestattet.
     

Muss ich beim Bringen und Abholen der Kinder einen medizinischen Mund Nasenschutz tragen?

  • Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht vor dem Eingangsbereich, im Gebäude und auf dem Gelände der Kinderbetreuungseinrichtung. Dies gilt nicht für in dieser Einrichtung betreute Kinder sowie während der Betreuung für ihr Personal.
  • Zur Glaubhaftmachung einer Befreiung von der Pflicht genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest.
  • Die Einrichtungen organisieren die Bringe- und Abholsituation entsprechend der räumlichen Voraussetzungen. Begegnungen zwischen den Eltern/Bevollmächtigten sind zu vermeiden. Die Eltern/Bevollmächtigten werden darum gebeten, dass nur eine Person das Kind in die Kindertageseinrichtungen/ Kindertagespflegestelle bringt bzw. abholt.
     

Müssen Hygienevorschriften eingehalten werden?

  • Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle hat ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept, basierend auf dem Rahmenhygieneplan, aufzustellen und einzuhalten.
  • Horteinrichtungen in Räumen von Schulen mit Primarstufe (sog. Doppelnutzung) erarbeiten ihre Hygienepläne in gemeinsamer Abstimmung, um so weit wie möglich gleiche Ausgangsbedingungen zu schaffen.
     

Muss der Gesundheitszustand meines Kindes täglich nachgewiesen werden?

  • Nein. Eine tägliche Gesundheitsbestätigung wird nicht mehr verlangt.
  • Bei Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, leichtem oder gelegentlichen Husten, Halskratzen oder Räuspern sowie bei ärztlich nachgewiesenen Grunderkrankungen wie z.B. Asthma, können Kinder die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle besuchen.
  • Symptome, die auch auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen können, sind ein allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber ab 38 Grad, mehr als gelegentlicher Husten, Durchfall, Erbrechen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  • Kinder, die mindestens eines der benannten Symptome während der Betreuung aufzeigen, sollen in einem separaten Raum untergebracht werden. Das Abholen durch einen Personensorgeberechtigten oder eine bevollmächtigte Person ist unverzüglich zu veranlassen.
  • Zeigen Kinder mindestens eines der benannten Symptome, dürfen die Kinder die Einrichtung bis 48 Stunden nach dem Abklingen der Symptome nicht besuchen.
  • Eltern sind in der Verantwortung zu entscheiden, ob eine ärztliche Abklärung erforderlich ist.
  • Über die Notwendigkeit eines Tests auf SARS-CoV-2 entscheidet stets der behandelnde Arzt.
     

Wer darf eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung nicht betreten?

Der Aufenthalt auf dem Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und dem Gelände von Schulen ist Personen nicht erlaubt, die

  • mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind,
  • innerhalb der vergangenen 14 Tage persönlichen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten, es sei denn, dieser Kontakt fand in Ausübung eines Berufes im Gesundheitswesen oder in der Pflege unter Wahrung der berufstyp-ischen Schutzvorkehrungen statt.
     

Wer muss den Elternbeitrag bezahlen?

  • Mit Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb können alle Eltern wieder die Angebote der Kindertagesbetreuung in Anspruch nehmen. Somit besteht im Rahmen der vereinbarten Betreuungszeit die Pflicht zur Zahlung des Elternbeitrages.
  • Die Pflicht zur Zahlung des Hortbeitrages besteht auch, wenn Eltern die Möglichkeit wahrnehmen, ihr Kind auf Grund der ausgesetzten Schulpflicht in der Grundschule, nicht in die Schule zu schicken. Eine Hortbetreuung kann zu den regulären Hortbetreuungszeiten in Anspruch genommen werden.
     

Wohin kann ich mich mit Fragen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen wenden?

  • Individuelle Fragen zur Betreuung Ihres Kindes stimmen Sie bitte mit der Leitung Ihrer Betreuungseinrichtung ab.
  • Wer keinen Zugang zum Internet hat oder die Antwort auf seine persönliche Frage nicht findet, kann sich gern telefonisch unter 0371/ 488 5302 an die Corona-Hotline wenden. Die Mitarbeiter der Corona-Hotline sind montags bis freitags von 8.00 – 16.00 Uhr sowie samstags von 8.30 – 14.00 Uhr erreichbar.
     

Elternbrief des Staatsministers für Kultus 

> Christian Piwarz mit einem Schreiben an die Eltern der Kinder in Kindertageseinrichtungen und von in Kinderstagesstellen betreuten Kindern.

Stand: 15. Februar

Die Grundschulen und Kindertageseinrichtungen in Sachsen sind seit dem 15. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder geöffnet. Für Grundschüler ist die Schulbesuchspflicht aufgehoben worden. Eltern können damit selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.

Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen müssen noch in häuslicher Lernzeit verbleiben. 

> Medieninformation des SMK vom 09.02.2021
> FAQs zum Schulbetrieb in der Primarstufe

 


 

Weiterhin Präsenzunterricht für Schüler der Abschlussklassen

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden), Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12) und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen weiterhin besuchen.

> Aktuelle Informationen auf coronavirus.sachsen.de

Entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung muss in Gebieten mit einer Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100T Einwohner eine Mund-Nasen-Bedeckung ab der 7. Klasse auch im Unterreicht getragen werden.

Grafik Mnb Schule

Besucht ein Kind den Hort, welcher NICHT am Standort der Grundschule verortet ist, besteht vorübergehend die Möglichkeit, die Horteinrichtung zu wechseln. 

Zum Beispiel besucht ein Kind die Sprachheilschule und wird am Nachmittag im Hort der wohnortnahen Grundschule betreut, so kann es jetzt vorübergehend auch den Hort der Sprachheilschule besuchen.

Sollten Eltern den Wunsch haben, dass das Kind an der jeweiligen Grundschule, die es besucht, vorübergehend im Hort betreut wird, kann dem entsprochen werden. Eltern nehmen bitte dazu mit beiden Einrichtungen Kontakt auf und stimmen die Betreuung ab.

Versicherungsschutz besteht für die Kinder über den KSV überall gleich. Zwischen den Eltern und dem betreuenden Hort sollte eine gegenseitige Vereinbarung abgeschlossen werden, dass die Eltern der Betreuung in dieser Einrichtung zustimmen. Ein neuer Betreuungsvertrag ist nicht abzuschließen.

Eltern zahlen den Elternbeitrag an den Träger, mit dem die Eltern den Betreuungsvertrag abgeschlossen haben.

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Dann kann allein das Gesundheitsamt über die Schließung entscheiden und dies begründen.

Diese Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.
     

Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.
 

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über die Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.
 

Im Bestand der Stadt Chemnitz gibt es derzeit keine Schulen mit maschineller Be- und Entlüftung von Unterrichtsräumen. Dies gilt auch für mobile Luftreinigungsanlagen.

In Bezug auf mobile Luftreinigungsanlagen ist festzustellen, dass seitens des Umweltbundesamtes folgende Empfehlung gegenüber der Kultusministerkonferenz abgegeben wurde (Auszug): „Mobile Luftreinigungsgeräte verwenden oft Hochleistungsschwebstofffilter (HEPA-Filter der Klassen H 13 oder H 14), welche die Konzentrationen von Feinstaub und auch infektiösen Partikeln in der Luft reduzieren. Einige dieser Geräte verwenden zusätzlich oder anstelle der Partikelfilter eine UV-Desinfektion, welche Viren inaktivieren soll. Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht als Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet und wenn organisatorische Maßnahmen wie zum Beispiel eine Verringerung der Personenanzahl oder größere Abstände nicht realisierbar sind. Vor Einsatz solcher Geräte ist zudem der Beitrag zum Infektionsschutz konkret durch Berücksichtigung der Leistungsdaten (z. B. Luftdurchsatz und Abscheidegrad) sowie der Einsatzbedingungen (z. B. Raumverhältnisse, Belegungsdichte, Belegungsdauer, Anordnung des Luftreinigers im Raum) fachgerecht zu bewerten. Eine Nutzung mobiler Luftreiniger ohne diese Prüfungen ist nicht sinnvoll. Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht dafür ausgelegt, verbrauchte Raumluft abzuführen bzw. Frischluft von außen heranzuführen; sie leisten daher keinen nennenswerten Beitrag, das entstehende Kohlendioxid (CO2), überschüssige Luftfeuchte und andere Stoffe aus dem Klassenraum zu entfernen.“

Raumluftreiniger, die nach aktuellen Studien für eine wirksame Verwendung zum Einsatz kommen könnten, kosten je Stück ca. 1.500 bis 4.000 Euro. Für alle Unterrichtsräume würde sich der Bedarf an Finanzierungsmitteln für die Erstbeschaffung auf mind. 3,3 bis hin zu 8,7 Mio. EUR belaufen. Ohne ein entsprechendes Landes- oder Bundesförderprogramm für mobile Luftfiltergeräte ist eine solche Schnellinvestition für Chemnitz allein nicht leistbar und damit aktuell nicht vorgesehen.

Ausreichendes und regelmäßiges Lüften ist - unabhängig von Pandemien - die wirksamste Methode zur Abfuhr von Kohlenmonoxid, chemischen Stoffen und luftgetragenen Partikeln sowie Wasserdampf zur Vermeidung von Schimmelbildung.

Weitere Informationen zum Thema:

> Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt vom 16. November 2020
 

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 


Das Kultusministerium hat eine Orientierungshilfe für Eltern herausgegeben. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.
 

20200917 Krankheits Erkaeltungssymptome


Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - Durchfall,
    - Erbrechen,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Die Finanzierung der Einrichtung wird sichergestellt, wenn sie aufgrund von angeordneter Quarantäne geschlossen bleiben muss.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne muss der/die Arbeitgeber/in bis zu sechs Wochen lang Entschädigung zahlen. Die Mittel bekommt der/die Arbeitgeber/in im Rahmen der monatlichen Rate vom Jugendamt gestellt bzw. kann ein Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Kinder zuhause betreuen, da andere Einrichtungen geschlossen sind, haben sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen. Diese übernimmt auch der/die Arbeitgeber/in, sie können aber auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurückgezahlt werden.

Elternbeiträge können während angeordneter Quarantäne nicht ausgesetzt werden.

> Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Landesdirektion Sachsen 
 

Quarantäne

Die Stadt Chemnitz hat am 10. Februar die Dritte Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zur Absonderung von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen erlassen.

> Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 10.02.2021
 

  • Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.4 der Allgemeinverfügung, deren Hausstandsangehörige sowie Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die durch das Gesundheitsamt eine Testung angeordnet wurde bzw. die sich nach ärztlicher Beratung einer Testung unterzogen (Verdachtspersonen) sollen sich ebenfalls in sofortige Absonderung begeben. Gleiches gilt für Personen, die sich selbst per Schnelltest positiv getestet haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses (Verdachtspersonen).
     
  • Kontaktpersonen, wenn Sie bis zu zwei Tage, bevor die Person Symptome gezeigt hat, mit ihr Kontakt hatten. In folgenden Fällen haben Sie ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Virus anzustecken:
    • Wenn Sie für mind. 15 Minuten engen Kontakt (Abstand unter 1,5 Metern) ohne Mund-Nasen-Bedeckung mit einer Person hatten, welche nachweislich mit COVID-19 infiziert ist.
    • Wenn Sie Kontakt mit Sekreten einer infizierten Person hatten.
    • Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum (z. B. 30 Minuten) in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole befunden haben.
       
  • Einreisende aus einem internationalen Risikogebiet müssen nach der Einreise für 10 Tage in Quarantäne. Frühestens nach 5 Tagen kann eine Testung vorgenommen werden. Fällt diese negativ aus, kann die Quarantäne verkürzt werden. Bei Verdacht auf oder Nachweis einer neuartigen Variante von SARS-CoV-2, wie sie in England und Südafrika erstmals isoliert wurden (B.1.1.7; B.1.351), erfolgt keine Verkürzung der Quarantänedauer von 14 Tagen.


Bitte melden Sie sich in jedem der oben aufgeführten Fälle beim Gesundheitsamt, Tel. 0371 488-5302, E-Mail: infektionsschutz@stadt-chemnitz.de.
 

Nach Eingang des positiven Testbefundes vom Labor setzt sich das Gesundheitsamt hinsichtlich des Quarantänezeitraums mit Ihnen in Verbindung. 

 

Nein, da die Angehörigen keinen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatten und die Kontaktperson vorsorglich in Quarantäne muss, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dennoch ist, wenn möglich, eine räumliche Trennung bzw. Abstand zur Kontaktperson einzuhalten.

Nein, wenn Ihr Kind engen Kontakt hatte und als Kontaktperson gilt (siehe „Wer muss in Quarantäne/Absonderung“), dann muss es sich in Quarantäne begeben, um die Entwicklung möglicher Krankheitssymptome zu beobachten und weitere Ansteckungen zu vermeiden.
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.

Einen Ausnahmefall stellt das medizinisch-pflegerische Personal dar. Dieses benötigt in der Regel einen zweiten Test, bevor die Tätigkeit in diesem Bereich erneut aufgenommen werden kann. Hierfür setzt sich das Gesundheitsamt vor dem Ende der Quarantäne mit den betroffenen Personen in Verbindung und klärt das weitere Vorgehen.
 

Nein, die Quarantäne darf nach 14 Tagen beendet werde, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.

Für die Beendigung der Quarantäne bei medizinischem Personal gelten gesonderte Regelungen.

 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Die Quarantäne darf für eine weitergehende medizinische Behandlung oder für einen Rettungstransport verlassen werden. Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.
 

Aufgrund der Änderung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung (SächsCoronaQuarVO) vom 15.02.2021 gelten auch für einreisende Personen aus einem Virusvarianten-Gebiet im Sinne von § 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung erweiterte Ausnahmeregelungen für Beschäftigte von systemrelevanten Bereichen.

Neben Beschäftigten in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 SächsCoronaQuarVO) und in Betrieben der Nutztierhaltung (§ 2 Abs. 1 Nr. 5 SächsCoronaQuarVO) gelten auch für Beschäftigte und Selbstständige von folgenden systemrelevanten Bereichen Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne gemäß der SächsCoronaQuarVO, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar ist:

  • Wasser- und Energieversorgung,
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft,
  • Transport- und Verkehrswesen,
  • Apothekenwesen,
  • Pharmawirtschaft,
  • Bestattungswesen,
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik,
  • Telekommunikationswesen,
  • und in Laboren medizinischer Einrichtungen

Als Nachweis ist dazu eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde notwendig. Die Bescheinigung ist bei jeder Einreise mitzuführen und auf Verlangen der zuständigen kommunalen Behörde, der von ihr beauftragten Stelle oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde vorzulegen.

 

Die amtliche Bescheinigung kann durch die Stadt Chemnitz erstellt werden. Arbeitgeber und Selbstständige wenden sich dazu per E-Mail an grenzpendler@stadt-chemnitz.de und fügen ihrer Anfrage als Anlage das bereits ausgefüllte und durch den Betrieb unterzeichnete Formular bei.

>> Amtliche Bescheinigung über eine Tätigkeit in einem Betrieb nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

 

In Sonderfällen besteht die Möglichkeit der persönlichen Vorsprache im Bürgerverwaltungszentrum Moritzhof, Bahnhofstr. 53, 09111 Chemnitz ohne Voranmeldung im Kundenportal zu folgenden Sprechzeiten:

Montag von 09:00 bis 12:00 Uhr
Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie die Hinweisschilder im Bürgerverwaltungszentrum Moritzhof.

Dazu ist ebenfalls das bereits ausgefüllte und durch den Betrieb unterzeichnete Formular vorzulegen.

Testungen auf Corona

Corona-Testambulanz


Die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung befindet sich in der Hermann-Pöge-Straße 6, 09120 Chemnitz, im ehemaligen Praktiker-Baumarkt.

Zeiten für Testungen:

  • Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr
  • Sonntag von 9 bis 12 Uhr


Eine Ausschilderung vom Südring, der Fraunhoferstraße oder der Werner-Seelenbinder-Straße zur Ambulanz ist erfolgt. Auf der Werner-Seelenbinder-Straße aus Richtung Annaberger Straße ist eine Baustelle, von dort kann man derzeit nicht bis zur Ambulanz kommen.   

Eine Anmeldung im Vorfeld oder eine Bescheinigung sind nicht erforderlich, um in der Corona-Ambulanz getestet zu werden. Es kann ggf. aber zu Wartezeiten kommen.

Karte Corona Ambulanz
Erreichbarkeit der Corona-Testambulanz Chemnitz

 

 

 

Test beim Hausarzt:

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atemnot haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin. Sollten diese die Möglichkeit haben, selbst Testungen vorzunehmen, werden sie Ihnen die nächsten Schritte erklären.

 

Weitere Informationen im Patientenleitfaden:

 

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz
 

Nach der Testung dauert es in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Ein Corona-Test kostet ca. 150 bis 170 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Sie als Kontaktperson gelten (siehe Patientenleitfaden)
  • Wenn das Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 30. November 2020
 

Im Falle eines positiven Testergebnisses beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Das Gesundheitsamt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger*innen zuständig.
     
  • Bitte begeben Sie sich unverzüglich in Quarantäne. Nach Eingang Ihres Befundes meldet sich das Gesundheitsamt bei Ihnen. Bereiten Sie bitte die Kontaktliste mit Ihren Kontaktpersonen vor. Sehen Sie von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
     

Sind Sie eine Kontaktperson 1 begeben Sie sich bitte in Quarantäne. Die positiv getestete Person meldet Sie automatisch an das Gesundheitsamt. Sehen Sie bitte von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
 

Für den Zeitraum der Durchführung einer Testung außerhalb des Absonderungsortes gilt die Absonderung als aufgehoben.
 

Weitere Fragen

Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls besteht bei Vorlage eines Quarantänebescheides für den Betroffenen oder ein Betreuungspflichtiges Kind. Informationen und Formulare hierzu finden Sie bei der Landesdirektion Sachsen:

> Informationen der Landesdirektion Sachsen
 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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