Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Stand: 26. November 2020

Gemäß der aktuellen Sächsischen Corona-Schutzverordnung gelten landesweite Regelungen, die je nach aktueller Infektionslage angepasst werden. Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung gilt bis zum 30. November 2020.

Daraus ergeben sich für jeden Einzelnen Maßnahmen. Wir haben hier Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themen zusammengestellt.
 

Testungen auf Corona

Corona-Testambulanz


Die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung befindet sich in der Hermann-Pöge-Straße 6, 09120 Chemnitz, im ehemaligen Praktiker-Baumarkt.

Zeiten für Testungen:

  • Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr
  • Sonntag von 9 bis 12 Uhr.


Eine Ausschilderung vom Südring, der Fraunhoferstraße oder der Werner-Seelenbinder-Straße zur Ambulanz ist erfolgt. Auf der Werner-Seelenbinder-Straße aus Richtung Annaberger Straße ist eine Baustelle, von dort kann man derzeit nicht bis zur Ambulanz kommen.   

Eine Anmeldung im Vorfeld oder eine Bescheinigung sind nicht erforderlich, um in der Corona-Ambulanz getestet zu werden. Es kann ggf. aber zu Wartezeiten kommen.

Karte Corona Ambulanz
Erreichbarkeit der Corona-Testambulanz Chemnitz

 

 

 

Test beim Hausarzt:

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atemnot haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin. Sollten diese die Möglichkeit haben, selbst Testungen vorzunehmen, werden sie Ihnen die nächsten Schritte erklären.

 

Weitere Informationen im Patientenleitfaden:

 

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz
 

Nach der Testung dauert es in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Ein Corona-Test kostet ca. 150 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

 

  • Wenn Sie aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreisen (innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise)
  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Ihre Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt (Hintergrund der App-Anzeige ist rot)
  • Wenn das Krankenhaus vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

 

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 14. Oktober 2020
 

Quarantäne

  • Einreisende aus einem internationalen Risikogebiet müssen nach der Einreise für 10 Tage in Quarantäne. Frühestens nach 5 Tagen kann eine Testung vorgenommen werden. Fällt diese negativ aus, kann die Quarantäne verkürzt werden.
     
  • Menschen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Kontaktperson oder einem Infizierten hatten UND entsprechende Symptome aufweisen. 

 

  • Kontaktpersonen: Als Kontaktperson gelten Sie nur, wenn Sie bis zu zwei Tage, bevor die Person Symptome gezeigt hat, mit ihr Kontakt hatten. In folgenden Fällen haben Sie ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Virus anzustecken:
    • Wenn Sie für mind. 15 Minuten engen Kontakt (Abstand unter 1,5 Metern) ohne Mund-Nasen-Bedeckung mit einer Person hatten, welche nachweislich mit COVID-19 infiziert ist.
    • Wenn Sie Kontakt mit Sekreten einer infizierten Person hatten.
    • Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum (z. B. 30 Minuten) in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole befunden haben.
       

 

Bitte melden Sie sich in jedem der oben aufgeführten Fälle beim Gesundheitsamt, Tel. 0371 488-5302, E-Mail: corona@stadt-chemnitz.de.

Nein. Es sollte nur auf die Isolation der betreffenden Kontaktperson auch innerhalb des Haushaltes geachtet werden.
 

Kinder dürfen entsprechende Einrichtungen nur aufsuchen, wenn sie keine Symptome aufweisen.

Zusätzlich gelten die Regeln für die Einordnung von Kontaktpersonen (siehe Frage „Wer muss in Quarantäne?“).
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.

Einen Ausnahmefall stellt das medizinisch-pflegerische Personal dar. Dieses benötigt in der Regel einen zweiten Test, bevor die Tätigkeit in diesem Bereich erneut aufgenommen werden kann. Hierfür setzt sich das Gesundheitsamt vor dem Ende der Quarantäne mit den betroffenen Personen in Verbindung und klärt das weitere Vorgehen.
 

Aufhebungsbescheide für die Quarantäne erhält nur medizinisches Personal.

Alle anderen dürfen nach 14 Tagen die Quarantäne beenden, sofern sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.
 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Der Freistaat Sachsen verschärft die Maßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen in Hochinzidenzgebieten.

Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung werden in Gebieten ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und pro Woche folgende Maßnahmen wirksam:

  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht wird ab Klassenstufe 7 für alle Schularten Pflicht.
  • An allen Grundschulen und Förderschulen in Hochinzidenzgebieten wird das Prinzip der festen Klassen eingeführt – ohne Einschränkung des Fächerkanons.
  • Weiterführende Schulen gehen in Absprache mit dem Kultusministerium in den Wechselunterricht. Grundsätzlich ausgenommen sind die Abschlussklassen.
     

Alle bisherigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen gelten fort. Die Weihnachtsferien beginnen am 21. Dezember 2020. Das heißt, der letzte Schultag ist der 18. Dezember 2020.


Was ändert sich an Kitas:

Auch für die Kitas werden weitere Schutzmaßnahmen vorgenommen, wenn sich ein Landkreis ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche befindet. Dann gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb mit der strikten Trennung von Betreuungsgruppen und Betreuungspersonen sowie der konsequenten Vermeidung des Zusammentreffens von Kindern unterschiedlicher Gruppen und des zugehörigen Personals in den Gebäuden und auf den Freiflächen der Kindertageseinrichtungen. Näheres ist in Handlungsempfehlungen für Kindertageseinrichtungen geregelt. Sogenannte »offene Konzepte« sind bis auf weiteres nicht zulässig. Die Schulvorbereitung erfolgt in Verantwortung der Kita in der Einrichtung – ohne Beteiligung der Grundschulen.
 

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Dann kann allein das Gesundheitsamt über die Schließung entscheiden und dies begründen.

Diese Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.
     

Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.
 

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über die Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.
 

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 


Das Kultusministerium hat eine Orientierungshilfe für Eltern herausgegeben. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.
 

20200917 Krankheits Erkaeltungssymptome

Die Finanzierung der Einrichtung wird sichergestellt, wenn sie aufgrund von angeordneter Quarantäne geschlossen bleiben muss.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne muss der/die Arbeitgeber/in bis zu sechs Wochen lang Entschädigung zahlen. Die Mittel bekommt der/die Arbeitgeber/in im Rahmen der monatlichen Rate vom Jugendamt gestellt bzw. kann ein Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Kinder zuhause betreuen, da andere Einrichtungen geschlossen sind, haben sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen. Diese übernimmt auch der/die Arbeitgeber/in, sie können aber auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurückgezahlt werden.

Elternbeiträge können während angeordneter Quarantäne nicht ausgesetzt werden.

> Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Landesdirektion Sachsen 
 

Aktuell gültige Bestimmungen

Mund-Nasen-Bedeckungen sind in folgenden Bereichen korrekt zu tragen:

  • In Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, die Oberstufe zusätzlich auch während des Unterrichts
  • Vor Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
  • An Bahnhöfen, an allen Haltestellen und in allen Fahrzeugen des ÖPNV, einschließlich Taxis und Fahrdienste
  • in Fußgängerzonen (siehe konkrete Aufzählung unten) und auf dem Sport und Spiel gewidmeten Flächen (außer Kinder bis Vollendung des zehnten Lebensjahres und während sportlicher Betätigung)
  • In öffentlich zugänglichen Gebäuden
  • Vor und in Läden und Geschäften des Groß- und Einzelhandels einschließlich Parkplätze; in Einkaufszentren auch außerhalb der Geschäfte
  • Auf dem Wochenmarkt und an Außenverkaufsständen
  • In allen städtischen Dienstgebäuden
  • In Räumen von Kirchen und Religionsgemeinschaften mit Ausnahme der rituellen Aufnahme von Speisen und Getränken
  • Beim Singen im Gottesdienst
  • Beim Besuch von Pflegeheimen, Krankenhäusern und andere Gesundheitseinrichtungen
  • In Banken, Sparkassen und Versicherungen
  • In Gastronomiebetrieben beim Abholen von Speisen und Getränken
  • In Aus- und Fortbildungseinrichtungen
  • in Arbeits- und Betriebsstätten, außer am Arbeitsplatz wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Ausführliche Bestimmungen und Ausnahmen regelt § 3 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Hinweis: Kunststoffvisiere und Vergleichbares gelten gemäß der Allgemeineverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes nicht als Mund-Nasenbedeckung.

 

Fußgängerzonen:

Gemäß der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung besteht auch in Fußgängerzonen die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Dies betrifft in Chemnitz folgende Bereiche:

  • Innenstadt:
    • Bereich Markt,
    • Innere Klosterstraße,
    • Rosenhof,
    • Bretgasse ab Hausnummer 14,
    • Am Wall,
    • Börnichsgasse,
    • Webergasse,
    • Neumarkt,
    • Am Rathaus,
    • Rathausstraße,
    • Richard-Möbius-Straße,
    • Jakobikirchplatz,
    • Straße der Nationen ab Brückenstraße,
    • Johannisplatz ab Hausnummer 1
  • Brühlboulevard, zwischen Georgstraße und Untere Aktienstraße
  • Fußgängerboulevard ab Sachsenhalle (Sporthalle) bis zum Ikarus-Center in Kappel
     

Fussgaengerzonen Innenstadtneu

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
  • Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises
  • Inhaber*innen eines ärztlichen Attestes (dies müssen Sie bei Kontrollen vorweisen können)
     

Regelung ab 1. Dezember:

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum sind auf höchstens zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zu begrenzen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt.

Anlässlich des Weihnachtsfestes sind ab 23. Dezember Treffen mit insgesamt zehn Personen aus dem Familien- und Freundeskreis zulässig.

 

Regelung bis 30. November:

Ja. Private Treffen in der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus bzw. Garten oder im öffentlichen Raum sind erlaubt. ABER: Es dürfen sich nur bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten oder maximal fünf Personen treffen. Diese Maximalanzahl gilt auch für Geburtstage und andere Feste. Dabei ist es egal, ob diese Feiern in Gaststätten, Lokalen oder in von Dritten zur Verfügung gestellten Räumen und Außenbereichen stattfinden. Es wird außerdem empfohlen, die Hygieneregeln einzuhalten.

NICHT gestattet sind Betriebs- und Vereinsfeiern.

Die Regelungen zur Maximalanzahl von Personen gilt NICHT für die Räume von Religionsgemeinschaften, wenn dort der Zweck der Religionsausübung erfüllt ist.
 

Bei Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis dürfen bis zu 25 Personen dabei sein.
 


Nein, Unterhaltungsveranstaltungen sind zur Zeit untersagt. Volksfeste, Weihnachtsmärkte, Messen und Kongresse dürfen ebenfalls nicht stattfinden.

  • Theater, Opernhäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos, Freizeitparks, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Musikschulen, außer für Einzelunterricht ab 1. Dezember 2020
  • Bibliotheken, außer zur Medienausleihe
  • Schwimmhallen, Saunen etc., außer Rehabilitationseinrichtungen
  • Gastronomiebetriebe, außer für die Lieferung oder Abholung von Speisen und Getränken
  • Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursports, außer für Schulsport sowie Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand - kommunale Sportstätten sind jedoch für den Individualsport geschlossen
  • Tierpark, Wildgatter, Botanischer Garten
  • Zirkusse
  • Fitnessstudios
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen wie Tattoo- und Nagelstudios (mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen und Friseure)
  • Diskotheken, Clubs
  • Spielhallen, Wettannahmestellen u. ä.
  • Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen
     

Der Verzehr von Speisen und Getränken im Bereich gastronomischer Sitzmöglichkeiten (z. B. in Food-Court-Bereichen von Einkaufszentren) wird ebenfalls untersagt.

Die Öffnung und der Besuch von Prostitutionsstätten sind verboten. Die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen sind verboten.
 

Unter Einhaltung der Hygienekonzepte ist der Besuch dieser Einrichtungen erlaubt.

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.
 

Weitere Fragen

Das aktuelle Ausbruchsgeschehen der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Krankheit COVID-19 hat viele Menschen unmittelbar mit behördlichen Maßnahmen konfrontiert, die der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dienen. Sei es durch eine angeordnete Absonderung, ein Tätigkeitsverbot, die Schließung bzw. die Untersagung des Betretens von Betreuungseinrichtungen für Kinder oder von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. In der Folge haben viele erwerbstätige Personen einen Verdienstausfall erlitten, da sie ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Für diese Fälle sieht das Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch vor.

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Unterstützung von der Bundeswehr kann per E-Mail an gesundheitsamt.stabstelle@stadt-chemnitz.de angefordert werden.

Bitte planen Sie hierfür einen zeitlichen Vorlauf von 3 Tagen ein.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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