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Stadt Chemnitz erneut vom Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel im Landkreis Mittelsachsen betroffen

Hinweise zur Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest bei einem Wildvogel vom 21.02.2017

Durch virologische Untersuchung des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit (Friedrich-Löffler-Institut, FLI) vom 20. Februar 2017 wurde bei einem in der Stadt Flöha    am 15. Februar 2017 geborgenen toten Wildvogel (Greifvogel, Bussard) das hochpathogene aviäre Influenza-A-Virus des Subtyps H5 nachgewiesen. Daraufhin hat das Lebensmittel-überwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen am 21. Februar 2017 den Ausbruch der Geflügelpest bei diesem Wildvogel amtlich festgestellt.

Von den nach der Geflügelpestverordnung um den Fundort des tot aufgefundenen Greifvogels eingerichteten Restriktionsgebieten (Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) erstreckt sich das Beobachtungsgebiet auch auf das Stadtgebiet von Chemnitz.

Das bereits aufgrund des Nachweises des hochpathogenen Influenzavirus bei einem Reiher im Ortsteil Plaue der Stadt Flöha in der Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz vom 27.01.2017  festgelegte Beobachtungsgebiet wird nunmehr um die Stadtteile:

Glösa-Draisdorf, Borna-Heinersdorf, Furth, Altendorf, Schlosschemnitz, Kaßberg, Zentrum, Kapellenberg, Kappel, Helbersdorf und Altchemnitz erweitert.

Im neu ausgewiesenen Beobachtungsgebiet gelten für Halter von Geflügel und sonstigen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln bestimmte Ge- und Verbote.

So hat Jeder, der im neuen Beobachtungsgebiet Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) hält, dies unverzüglich unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Art und Anzahl des Geflügels, der Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Art beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz (LÜVA Chemnitz) anzuzeigen, soweit dies noch nicht erfolgt ist.

Auch Halter von Hunden und Katzen sowie Jagdausübungsberechtigte sind von den Schutzmaßnahmen im Beobachtungsgebiet betroffen. So dürfen beispielsweise Hunde und Katzen nicht frei umherlaufen. Auch ist die Ausübung der Jagd auf Federwild untersagt.

Die seit Mitte November im gesamten Freistaat Sachsen geltende Aufstallungspflicht für gehaltene Vögel ist weiterhin im gesamten Stadtgebiet von Chemnitz strikt zu beachten.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz fordert, die Anforderungen der Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen konsequent umzusetzen, um einen Eintrag des Virus in unsere Haus- und Nutzgeflügelbestände bestmöglich vorzubeugen und schnell zu erkennen. Darüber hinaus bittet das Amt die Bevölkerung um Mitteilung, sollten vermehrt Wildvögel tot aufgefunden werden.

Die Allgemeinverfügung des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes der Stadt Chemnitz finden Sie hier:

Bei Rückfragen können Sie sich gern an das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz wenden (Tel. 0371 488-3901).

Weitere Informationen zur Aviären Influenza

http://www.bmel.de/DE/Startseite/startseite_node.html

https://www.fli.de/de/home/

http://www.bfr.bund.de/de/start.html

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