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Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

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Die Europäische Union unterstützt Maßnahmen und Instrumente der Stadtentwicklung, die die urbane Qualität sichern und erhalten sowie stabile infrastrukturelle Voraussetzungen für zukünftige Generationen schafft.

Voraussetzung für die Förderung sind gebietsbezogene integrierte Handlungskonzepte (IHK), die verdeutlichen, wie eng z. B. Maßnahmen der Wirtschaftsförderung auch mit städtebaulichen Maßnahmen zusammenhängen und sich gegenseitig in ihrer Wirkung steigern können.

Fördergebiete Sonnenberg und Reitbahnviertel

Bei der Erstellung der integrierten Handlungskonzepte für die Gebiete Sonnenberg und Reitbahnviertel wurden neben städtischen Ämtern auch lokale Akteure und Träger integriert sowie Anwohner an der Konzeptfindung beteiligt. Die IHKs verdeutlichen die Problematik der benachteiligten Gebiete Sonnenberg und Reitbahnviertel gegenüber anderen Stadtteilen in Chemnitz. So zeigen beide Stadtgebiete einen Entwicklungsrückstand in sozialer, räumlicher, verkehrlicher und baulicher Hinsicht auf. Die IHKs bilden darüber hinaus die Grundlage der Antragstellung für die einzelnen Projekte.

Der Stadt Chemnitz stehen für die Fördergebiete Sonnenberg und Reitbahnviertel für die Förderperiode 2007 bis 2013 insgesamt 10,78 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und den Eigenmitteln der Stadt Chemnitz für die Umsetzung der ebenfalls im IHK erstellten Handlungskonzepte und Strategiemaßnahmen zur Behebung der Missstände zur Verfügung.

Ziel der mit EFRE geförderten Maßnahmen ist ein Abbau der bestehenden Entwicklungsrückstände in den Stadtgebieten Sonnenberg und Reitbahnviertel, eine soziale und wirtschaftliche Stabilisierung der Gebiete sowie ein positiver Imagegewinn.

 


Fördergebiet „EFRE - Chemnitz Innenstadt“

Aus dem Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014 - 2020“ stehen der Stadt Chemnitz aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Mittel zur Stärkung der lokalen Wirtschaft im neuen Fördergebiet „EFRE - Chemnitz Innenstadt“ zur Verfügung. Dort ansässige Kleine Unternehmen (bis 49 Beschäftigte) können unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für neue Investitionen und die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze erhalten. Diesen Zuschuss finanzieren die Europäische Union zu 80% und die Stadt zu 20%.

Auf der Grundlage einer Förderrichtlinie der Stadt Chemnitz können damit Kleinen Unternehmen Investitionszuschüsse bis 40 % der förderfähigen Kosten (max. 25.000 € je Unternehmen) gewährt werden. Für die Schaffung von mindestens zwei neuen Arbeitsplätzen ist ein Zuschlag bis 10 % möglich.

Unter folgendem Link können Sie sich über die Investitionszuschüsse für Kleine Unternehmen in Chemnitz informieren. Der Online-Kurs zur Chemnitzer Kleinunternehmerförderung vermittelt Kenntnisse über die Rahmenbedingungen und Hintergründe des Programms, er zeigt erfolgreiche Beispiele aus der letzten Förderperiode auf, gibt einen Überblick über das Antragsverfahren und begleitet schließlich Schritt für Schritt durch die Antragsstellung.

http://www.kreatives-chemnitz.de/foerderung


Auskunft zur Förderung der Kleinen Unternehmen geben die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Herr Michaelis, Mail an: michaelis@cwe-chemnitz.de

sowie der Stadtteilmanager Wirtschaft, Herr Verch, mail an: robert.verch@kreatives-chemnitz.de. Weitere Kontaktdaten im Online-Kurs.

 

Revitalisierung brachgefallener Areale

Auf dem Feld der Revitalisierung von Brachflächen konzentriert sich die Förderpolitik insbesondere auf die Revitalisierung innerstädtischer Brachflächen. Damit sollen die Innenstädte gestärkt werden und der Flächenverbrauch und die Zersiedlung im Umland reduziert werden.

Die Fördermittel in diesem Bereich werden auf der Grundlage der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Durchführung und Förderung von Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung und der Revitalisierung von Brachflächen zur Umsetzung des Operationellen Programms des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fond für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2007 – 2013 (VwV-Stadtentwicklung 2007 - 2013) vom 20. Mai 2008 gewährt. Die Förderquote beträgt hier maximal 75%.
 










 

Landesbrachenprogramm des Freistaates Sachsen

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Im Jahr 2009 hat der Freistaat Sachsen ein eigenes Förderprogramm zur Brachflächenrevitalisierung aufgelegt. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, Brachflächen zu beseitigen, die aufgrund des strukturellen Wandels, der militärischen Abrüstung oder der Umgestaltung von Gemeindegebieten nicht mehr genutzt werden. Die Zuwendung wird in Höhe von maximal 90 Prozent gewährt.

 




 

Darüber hinaus wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) gefördert:

 

Der European Energy Award - eea®

Logo European Energy Award

Der eea® ist ein mehrjähriges europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potentiale der nachhaltigen Energiepolitik und des Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können. Er ist prozessorientiert angelegt und dient der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien. Der European Energy Award® wurde von der EU-Kommission als Umsetzungsinstrument für die Erstellung der Aktionspläne für nachhaltige Energie (SEAP, Sustainable Energy Action Plan) im Rahmen des Konvents der Bürgermeister/innen (Covenant of Mayors) gewürdigt.

Ergebnisse des European Energy Award (eea)
 

 

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