Schnelleinstieg:


Bundeselterngeld und Landeserziehungsgeld

Anlaufstelle für diese sozialen Leistungen ist das Kundenportal im Erdgeschoss des Bürger- und Verwaltungszentrums Moritzhof, Bahnhofstraße 53.

Hier können Sie die Anträge stellen und Auskünfte bzw. Beratung erhalten.

Die Antragsformulare und das Merkblatt für Geburten ab 01.07.2015 können Sie auch hier abrufen.


Aktuelle Informationen rund um die Themen Elterngeld, Elterngeld Plus, Partnerschaftsbonusmonate finden Sie hier:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
 


Informationen zur Einkommensberechnung

Elterngeldberechtigte mit Nettoeinkommen von mehr als 1.200 Euro vor der Geburt ihres Kindes:

Für Nettoeinkommen zwischen 1.200 Euro und 1.240 Euro vor der Geburt des Kindes sinkt die Ersatzrate des Elterngeldes schrittweise von 67 auf 65 Prozent. Für je zwei Euro, die das Einkommen über 1.200 Euro liegt, sinkt die Ersatzrate um 0,1 Prozentpunkte. Für Voreinkommen von über 1.240 Euro liegt die Ersatzrate bei 65 Prozent.
 

Elterngeldberechtigte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag erhalten:

1) Das Elterngeld wird grundsätzlich vollständig als Einkommen berücksichtigt. Sofern Sie eine der genannten Leistungen zusätzlich zum Elterngeld beziehen, kann sich Ihr Anspruch auf die jeweilige Leistung dadurch verringern.

2) Sonderregelung Elterngeldfreibetrag: Alle Elterngeldberechtigten, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig waren, erhalten seit dem 1. Januar 2011 einen Elterngeldfreibetrag. Der Elterngeldfreibetrag entspricht dem durchschnittlichen monatlichen Einkommen vor der Geburt und beträgt höchstens 300 Euro. Bis zu dieser Höhe bleibt das Elterngeld bei den genannten Leistungen weiterhin anrechnungsfrei.
 

Elterngeldberechtigte mit ausländischen Einkünften:

Einnahmen, die nicht im Inland versteuert werden oder nicht inländischen Einnahmen gleichgestellt sind, werden nicht als Einkommen bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt. Einkommen, das in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz versteuert wird, ist dem im Inland versteuerten Einkommen gleichgestellt.
 

Elterngeldberechtigte, die der so genannten Reichensteuer nach dem Einkommensteuergesetz unterliegen:

Alleinerziehende, die im letzten Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 250.000 Euro hatten, haben keinen Anspruch auf Elterngeld. Für Elternpaare entfällt der Elterngeldanspruch, wenn sie im letzten Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro hatten. Als Nachweis wird der Steuerbescheid des Kalenderjahres vor der Geburt des Kindes benötigt.



Landeserziehungsgeld

Eltern, die im Freistaat Sachsen leben, können im Anschluss an das Bundeselterngeld ein Landeserziehungsgeld erhalten.

Einen Anspruch auf Landeserziehungsgeld haben Mütter oder Väter, die

  • ihren Hauptwohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt im Freistaat Sachsen haben,
  • mit einem Kind, für das ihnen die Personensorge zusteht, in einem Haushalt leben und dieses Kind selbst betreuen und erziehen,
  • keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausüben (zulässig ist die Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden wöchentlich),
  • für das zur Leistung berechtigte Kind keinen mit staatlichen Mitteln geförderten Platz in einer Kindertageseinrichtung oder geförderte Kindertagespflege in Anspruch nehmen,
  • die sonstigen Voraussetzungen zum Bezug von Bundeserziehungsgeld erfüllen.

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Ansprechpartner

Sozialamt Chemnitz

Abt. Soziale Leistungen
09106 Chemnitz
Fax: 0371 488-5091
E-Mail senden

Antragsannahme:
Kundenportal
Soziale Leistungen
Bahnhofstraße 53 (Moritzhof)
Erdgeschoss
09111 Chemnitz

Telefonische Auskünfte:
Behördenrufnummer 115
Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr

Sprechzeiten

Montag und Freitag:
08.30 - 12.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag:
08.30 - 12.00 Uhr
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