Energiesparen

Energieeffizienzklassen zeigen an, wie stromsparend Haushaltsgeräte sind.
Mit der Reduzierung des Stromverbrauchs lässt sich viel Geld sparen.

STAND-BY(E)

tschüss energieverschwendung!

Übersicht Grafiken zum Thema Energiesparen - Licht aus, Steckerleisten aus, Heizung herunterdrehen, Wasserhahn vollständig schließen und Fenster schließen wenn die Heizung in Betrieb ist.

Alle kennen ihn, den Stand-by-Modus. Er soll Strom sparen, verbraucht geringfügig aber dennoch Energie.

Mit stand-by(e) sagt die Stadt Chemnitz der Energieverschwendung den Kampf an.

Was nützt eine niedrig eingestellte Heizung, wenn das Fenster trotzdem offen ist? Verbraucht ein eingestecktes Ladegerät ohne Handy dennoch Strom? Wo spart die Stadt bereits jetzt in ihren Einrichtungen? Und was ist das eigentlich, diese Kilowattstunde?

Wir erklären genau das. Und noch vieles mehr. In kurzen Clips, Insta-Umfragen, Amtsblatt-Artikeln, hier auf unserer Website usw.

Also, helfen Sie mit, wenn Sie wollen.
Gehen Sie mit uns bewusster durch den Alltag.

Wir sagen: „Tschüss Energieverschwendung!“
Und Sie?
 

Kilowattstunde - Wa(tt) ist das eigentlich?

Grafik "Wa(tt) ist das eigentlich? Erklärung zur Kilowattstunde
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Je weniger Kilowattstunden auf der Betriebskostenabrechnung stehen, desto besser. Für die Wirtschaft, für Mieterinnen und Mieter, vor allem aber für den Geldbeutel.
Aber Kilowattstunde – was ist das eigentlich?

Eine Kilowattstunde sind allem voran 1000 Watt. Watt misst die elektrische Leistung, also die Energie, die innerhalb einer Sekunde aufgewendet wird. Zurück geht dies auf den schottischen Erfinder und Wissenschaftler James Watt (1736 bis 1819). Wenn von einer Kilowattstunde die Rede ist, geht es darum, wie viele tausend Watt in einer Stunde verbraucht werden.

Um eine Kilowattstunde zu erzeugen, müssen wir zehn Stunden Fahrrad fahren. Nach dem Fahrradfahren ist es dann möglich, eine Ladung Wäsche bei 60 Grad zu waschen, eine LED 60 Stunden lang leuchten zu lassen oder entspannt etwas zu Essen zu kochen. Anders sieht es unter anderem beim Duschen oder Auto fahren aus: Hier kommen wir auf nur drei Minuten warmes Wasser oder 1,7 Kilometer mit dem Verbrenner beziehungsweise sechs Kilometer mit einem E-Auto – viel Input für relativ wenig Output.

Allein in Deutschland verbrauchen wir pro Kopf zwischen 80 und 120 Kilowattstunden täglich. Im Vergleich zu Kanada mit 280 Kilowattstunden und Bangladesch mit 10 Kilowattstunden stehen wir in Deutschland ziemlich im Mittelfeld, gefolgt von Großbritannien, Polen oder China.

Fakt ist: Energie lässt sich an vielen Stellen sehr einfach sparen. Das fängt beim Ausschalten einer Steckerleiste an, geht weiter über das Schließen von Fenstern beim Heizen und führt bis zum Verbrauch weniger heißen Wassers.
 

Der Paternoster im Chemnitzer Rathaus

Grafik zum Paternoster. "Paternoster" heißt übersetzt "Vater unser"
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Viele kennen ihn – den Paternoster im Chemnitzer Rathaus. Paternoster (übersetzt »Vater unser«), oder spöttisch auch Beamtenbagger genannt, ist ein Umlaufaufzug. Erfunden wurde er 1876 in England zunächst zum Transport von Paketen, 1882 dann auch als Umlaufaufzug für Personen.

Der Paternoster im Rathaus stammt aus dem Jahr 1982, wo er nach einer langen Ruhezeit, 2018 wieder in Betrieb genommen werden konnte.
Das Prinzip: An zwei Ketten hängende Einzelkabinen verkehren im ständigen Umlaufbetrieb. Diese werden an den oberen und unteren Wendepunkten durch große Scheiben in den jeweils anderen Aufzugsschacht umgesetzt, wodurch eine scheinbar fließende Bewegung entsteht. Ein Paternoster ist damit platzsparend und transportiert relativ schnell.

Nachteile: Er kann, anders als ein Fahrstuhl, keine hohen Lasten befördern. Zudem kann die Fahrt, durch seine offene Bauweise, durchaus Risiken mit sich bringen. Aber vor allem ist er weder barrierefrei noch allzu energiesparend. Allein der Paternoster im Rathaus verbraucht bei einer täglichen Laufzeit von zehn Stunden jeden Monat 1000 Kilowattstunden. Das sind 12.000 Kilowattstunden im Jahr. Was bei den aktuellen Strompreisen nicht gerade günstig ist. Warum läuft der Paternoster im Chemnitzer Rathaus nicht mehr?

Schon seit einiger Zeit haben uns Chemnitzerinnen und Chemnitzer daraufhin gefragt: Warum läuft der Paternoster eigentlich nicht mehr? Die Antwort: Weil durch dessen Betrieb eine nicht zu unterschätzende Menge Energie notwendig ist. Er ist schlichtweg nicht ganz günstig. Folge: Er bleibt (erneut) auf unbestimmte Zeit außer Betrieb. Und warum nun diese Parallele zum Lateinischen »Vater unser«? Weil die Kabinen an den Umlaufbändern, an einen Rosenkranz erinnern.

Fakt ist: Energie lässt sich an vielen Stellen sehr einfach sparen. Das fängt beim Ausschalten einer Steckerleiste an, geht weiter über das Schließen von Fenstern beim Heizen und führt eben bis zum Ausschalten eines Paternosters.
 

Der Chemnitzer LED-Weihnachtsmarkt

Grafik: Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt
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Nach zwei langen Jahren Pause ist es in diesem Jahr soweit: Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt öffnet endlich wieder seine Pforten. 148 Händler, davon 141 aus der Region.

Selbst aus Finnland ist jemand in Chemnitz angereist. Sie reihen sich ein zwischen zwölf-Meter-hoher Weihnachtspyramide, 200 Kilogramm schwerem Schwibbogen, großer, sich drehender Spieldose, Traditionsfiguren, Erzgebirgsdorf, Chemnitzer Klosterweihnacht und nicht zu vergessen: einer 25-Meter-Fichte. Und was haben all diese Dinge gemeinsam? Richtig! Sie erstrahlen in einem wohlig-weihnachtlichen Licht! Zählt man alle (städtischen und privaten) Hütten und die benannten Attraktionen zusammen, kommet man auf insgesamt rund 16.000 Leuchtmittel.

Der Unterschied: 2022 wurden nahezu alle 16.000 Glühbirnen gegen energiesparende LEDs ausgetauscht. Hatten die Glühbirnen noch eine Leistung von sieben oder fünfzehn Watt, sind es pro LED nur noch 0,6 Watt. Dies bedeutet, bei einer Brennzeit von 35 Tagen, eine Ersparnis in Höhe von rund 100.000 Kilowattstunden oder fast 35 Tonnen Kohlendioxid.
Enorm, oder?

Natürlich sind vereinzelt dennoch Glühbirnen auf dem Weihnachtsmarkt sichtbar. Das liegt entweder daran, dass sie übersehen wurden oder daran, dass die Stadt nicht über die Leuchtmittel der privaten Hüttenbesitzerinnen und -besitzer entscheiden kann.

Fakt ist aber: Wer umstellt, kann Kosten sparen, weshalb früher oder später nur noch LEDs sichtbar sind.

Darüber hinaus hier noch einige andere Zahlen: Bestimmt haben alle schon vom neuen Abrafaxe-Geschirr und der orangefarbenen Glühweintasse gehört. Mit Erfassung zuletzt 2018 wurden insgesamt 83.000 Tassen gespült. 2019 tranken die Chemnitzerinnen und Chemnitzer 133.000 Liter Glühwein. Noch enormer, oder? Los geht der Chemnitzer Weihnachtsmarkt am 25. November, 16 Uhr und traditionell am Vorabend des 1. Advent, am 26. November, 14 Uhr, findet dann die Große Bergparade statt.
 

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