Schillerplatz

Interventionsfläche zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Nach Recherche von historischen Plänen sowie unter Einbeziehung von aktuellen Rahmenbedingungen und der geplanten Verlagerung des Busbahnhofes wurde dieser städtebauliche Entwurf für das Theaterquartier für die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 entwickelt.

So soll der Schillerpark künftig aussehen.

Zur Eröffnung in den 1860er Jahren war der Schillerplatz der größte grüne Platz Sachsens. Davon ist nur noch der mittlere Teil, der heutige Schillerplatz, erhalten. Der südliche Teil musste der Petrikirche und dem 1930 fertiggestellten Hotel »Chemnitzer Hof« weichen. 1968 entstand im Norden der Zentrale Omnibusbahnhof der Stadt.

Planzeichnung: Umgestaltung im Jahr 2024

Planzeichnung des Schillerplatzes

Zentrales Anliegen der Umgestaltung ist, die Aufenthaltsqualiät zu erhöhen. Heute wird der Park meist nur durchquert. Die künftige Wegeführung orientiert sich deshalb wieder am historischen Wegenetz von 1910, die Wege werden weniger geradlinig durch den Park verlaufen, sondern in Schwüngen. Die historischen halbkreisförmigen Platzbereiche (im rechten Bereich der Planzeichung) werden wieder hergestellt.

Die Allee in der Mitte des Platzes wird auf zwölf Meter erweitert und mit einem sechs Meter breiten Streifen aus Basalt-Mosaikpflaster versehen. Alle weiteren Wege werden mit einer wassergeschlemmten Wegedecke hergestellt. Insgesamt 17 Bänke werden zum Verweilen einladen. Zudem sind zusätzliche Pflanzungen vorgesehen. Während Rodungen weitgehend vermieden werden, werden neun Bäume und mehr als 2.000 Quadratmeter Sträucher neu gesetzt.

Um die Verbindung zum Theaterplatz zu verbessern, wird zudem die Richard-Tauber-Straße und das Umfeld der Petrikirche neu gestaltet. Die Bauarbeiten sollen im Januar 2024 beginnen und noch vor Jahresende beendet sein. Rund 2 Millionen Euro werden in die Umgestaltung der beliebten Grünfläche investiert.


Klapperbrunnen kehrt zurück zum Schillerplatz

Der Klapperbrunnen sprudelt wieder

Nach einer umfangreichen Restaurierung haben Oberbürgermeister Sven Schulze, Baubürgermeister Michael Stötzer sowie die Chemnitzer Landtagsabgeordneten den Brunnen symbolisch an die Chemnitzerinnen und Chemnitzer übergeben und ihn in Betrieb genommen.

Der Klapperbrunnen sprudelte zuletzt 2018 und musste aufgrund seines maroden Zustands außer Betrieb genommen werden. Im Mai 2019 beauftragte der Stadtrat die Stadt Chemnitz mit der Sanierung. Bereits bei der Planung wurde klar, dass die Gesamtkosten mit städtischen Haushaltsmitteln allein nicht zu finanzieren waren. Auf Initiative der Chemnitzer Landtagsabgeordneten wurden 200.000 Euro aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO) vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt.

Nach Ausschreibung und Zuschlagserteilung im Dezember 2022 begann im März 2023 der Bau. Im Vorfeld waren die künstlerischen Bestandteile des Klapperbrunnes bereits abgebaut und eingelagert worden. Der Klapperbrunnen wurde einst vom Bildhauer Johann Belz (1925 bis 1976) gestaltet und 1968 im Zuge des damals neu entstandenen Omnibusbahnhofes errichtet. Die Inspiration zu diesem Brunnen fand der Künstler in der Natur. Er orientierte sich bei der Funktionsweise am Verhalten von Pflanzenblättern bei Regen: Die einzelnen Elemente des Brunnens klappen bei entsprechendem Füllstand nach unten. Der Brunnen stellt also eine stark abstrahierte Pflanze dar.

Der Chemnitzer Bildhauer Erik Neukirchner, Enkelsohn von Johann Belz, hat den künstlerischen Teil des Klapperbrunnens restauriert und instandgesetzt. Das Brunnenbecken und die Brunnentechnik wurden dem Stand der Technik angepasst. Der Klapperbrunnen verfügt nun über eine eigene Wasserleitung – vorher musste der Brunnen regelmäßig mit einem Wasserwagen befüllt werden.

Der Brunnen und sein Umfeld stehen unter Denkmalschutz, denn die Originalsubstanz am Becken und der Plattenbelag der befestigten Flächen wurde weitgehend erhalten. Die Kosten für die Sanierung des Klapperbrunnens belaufen sich auf insgesamt rund 490.000 Euro, 33.000 Euro davon entfallen auf die Sanierung des Brunnenkunstwerks.

Der Klapperbrunnen wurde einst vom Bildhauer Johann Belz (1925 bis 1976) gestaltet und 1968 im Zuge des damals neu entstandenen Omnibusbahnhofes errichtet. Die Inspiration zu diesem Brunnen fand der Künstler in der Natur. Er orientierte sich bei der Funktionsweise am Verhalten von Pflanzenblättern bei Regen. Die einzelnen Elemente des Brunnens klappen bei entsprechendem Füllstand nach unten ab. Der Brunnen stellt eine stark abstrahierte Pflanze dar.

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