Informationen zum Coronavirus

Coronavirus

Coronavirus

Corona - Zahlen zum Geschehen in Chemnitz

In der Stadt Chemnitz sind derzeit 211 Infektionsfälle durch Labortests bestätigt.
6 Personen sind bislang gestorben.

Stand: 8. Juli, 14.00 Uhr


Die wichtigsten Ansprechpartner

Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz:

  • täglich aktualisierte Informationen über das Bürgertelefon 0371 488-5321
     
  • Ansprechpartner bei Kontakt mit Infizierten: 0371 488-5302 (wochentags 8 - 16 Uhr)
     
  • Sonstige Fragen: Behördenrufnummer 115
    (Mo bis Fr 8 - 18 Uhr)

Jugendamt

  • für dringende Fragen zur Kitabetreuung: 0371 488-5950 (9 bis 16 Uhr)
     

Probleme und Konflikte zu Hause:

  • Psychologische Notfall- und Beratungshotline der TU Chemnitz: 0371 243 599-42 und -43 (wochentags 9 bis 17 Uhr)
  • Kinder- und Jugendnotdienst: 0371 3344-566
  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Beratungsstelle für Kinder, Jugend und Familie der AWO Chemnitz: 0371 91899780
  • bke-elternberatung.de  |  bke-jugendberatung.de
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016
  • Interventions- und Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt (IKOS): 0371 91 85 354
  • Frauenhaus Chemnitz: 0371 4014 075
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020

Sozialamt bei psychosozialen Fragen/Problemen:

  • Telefon 0371 488-5554

Schuldnerberatung des Sozialamtes:

  • Telefon 0371 488-5515

Corona-Hotline der Staatsregierung:

Beratung für Chemnitzer Unternehmen:

Job-Center:

  • Service-Hotline 0371 567 34-80
  • für Erstantrag auf Arbeitslosengeld II: 0371 567 22-20
  • arbeitsagentur.de

Die wichtigsten Informationen

Stand: 1. Juli

Die von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, den Krankenhäusern in Chemnitz und dem Gesundheitsamt in der Messe aufgebaute Corona-Ambulanz ist geschlossen.

Die Testung auf das Corona-Virus übernehmen ab sofort wieder die Haus- und Kinderärzte sowie das Gesundheitsamt.

Informationen zur weiteren Testung nach telefonischer Anmeldung im Patientenleitfaden:

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz

 


Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Gesundheitsamt gehen weiter von einem Ansteckungsrisiko aus, solange kein Impfstoff vorliegt. Aus diesem Grund sollten die Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und in engen Räumen oder im ÖPNV weiterhin Mund-Nase-Bedeckungen tragen, um die Gefahr von Ansteckungen zu verringern.


Sollte die Zahl der Infektionen wieder deutlich ansteigen, kann eine Ambulanz wie in der Messe sehr schnell wieder in Betrieb gehen.
 

 

Stand: 25. Juni, 9 Uhr:

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Meter zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel.

Die neue Corona-Schutz-Verordnung enthält weitere moderate Lockerungen. So sind ab dem 30. Juni Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs z.B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept aber ohne Tanz.

Alle anderen Vorschriften der aktuell bis 29. Juni 2020 geltenden Corona-Schutz-Verordnung bleiben gültig. Das betrifft auch die Kontaktbeschränkungen, wonach private Zusammenkünfte in der eigenen Häuslichkeit ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig sind. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben weiterhin nur allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen erlaubt.

Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt nicht in Kindertageseinrichtungen, in Schulen und bei schulischen Veranstaltungen. 

Die Rechtsverordnung gilt vom 30. Juni 2020 bis einschließlich 17. Juli 2020.

> Corona-Schutz-Verordnung vom 24. Juni 2020 (gültig vom 30. Juni bis 17. Juli 2020)

 

Weitere Fragen dazu beantwortet die Hotline des Sächsischen Sozialministeriums:

Tel. 0800 100 0214 (Mo bis Fr  11 - 15 Uhr)
E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de

 

 



Soziale Distanzierung ist wichtig - und unser Ziel!

Social Distance

Stand: 29. Juni, 9 Uhr:

Ab sofort besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb zurückzukehren. Dabei sind folgende Corona-Schutzmaßnahmen konsequent einzuhalten:

  • Tägliche Gesundheitsbestätigung durch die Eltern
    > Musterformular
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (betreute Kinder und Personal ausgenommen)
  • Abstandsregeln in Bring- und Abholsituationen
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen
  • Dokumentation der Kontaktpersonen
     

Unter diesen Vorgaben trifft die Stadt Chemnitz folgende Festlegungen zur Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen:

  • Die Kinder werden im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen betreut.
  • Eltern können mittels einer Änderungsmeldung die erforderliche Betreuungszeit angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag ab dem Monat Juli.
  • Die Kindertageseinrichtung entscheidet über die Zusammensetzung der Gruppen. Um die Rückkehr in den Regelbetreibe zu erleichtern und einen abrupten Übergang zu vermeiden, kann für eine Übergangszeit die derzeitige Gruppenstruktur beibehalten werden.
  • Eine Durchmischung der Kinder in der Früh- und Spätbetreuung ist möglich. Zur Sicherung der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten sind die anwesenden Kinder zu dokumentieren.
  • Offene und teiloffene Betreuungskonzepte sind wieder zulässig und können umgesetzt werden.
  • Eingewöhnung, Eltern-/Entwicklungsgespräche, Elternabende, Fachberatung sowie Veranstaltungen zum Ende des Kita-Jahres können unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung eines ausreichenden Abstandes auf dem Einrichtungsgelände durchgeführt werden. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist mit Kindergruppen nicht gestattet.
  • Die Einrichtungen organisieren die Bringe- und Abholsituation in den Einrichtungen unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen. Während des Bringens und Abholens der Kinder müssen Eltern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das pädagogische Personal und die betreuten Kinder sind davon ausgenommen.
  • Unter Einhaltung des 1,5 m Abstandes ist den Eltern das Betreten der Garderoben gestattet. Das Betreten der Gruppen- und Waschräume ist Eltern, außer in der Phase der Eingewöhnung, nicht gestattet. Eltern sollten unter diesen Bedingungen mehr Zeit beim Bringen und Abholen der Kinder einplanen.
  • Eltern versichern täglich vor Beginn der Betreuung in schriftlicher Form, dass ihr Kind keine der bekannten Krankheitssymptome einer SARS-CoV-2 Infektion, insbesondere Husten, Fieber oder Halsschmerzen aufweist. Hierfür soll das Formular „Gesundheitsbestätigung“ verwendet werden. Wird dies nicht abgegeben, wird das Kind an dem Tag nicht in die Betreuung genommen. Das Betreuungsverhältnis bleibt davon unberührt.
  • Das pädagogische Personal kann ein Kind mit Krankheitssymptomen zurückweisen. Treten im Verlauf des Tages Symptome auf, kann die Kita die umgehende Abholung veranlassen.
  • Treten bei Kindern Symptome, die auf eine SARS-CoV-2 hinweisen, an mehr als zwei Tagen hintereinander auf, ist der Zutritt zur Einrichtung erst nach Nachweis einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung oder erst zwei Tage nach dem letztmaligen Auftreten der Symptome zu gestatten.
  • Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle hat ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept, basierend auf dem Rahmenhygieneplan, vorzuweisen und einzuhalten.
     

Für Grund- und Förderschulen (Primarbereich) sowie für die weiterführenden Schulen blieben die bisher geltenden Regelungen bis zu den Sommerferien bestehen.

> Weitere Informationen im SMK-Blog

> Allgemeinverfügung vom 23. Juni (gültig vom 29. Juni bis 17. Juli 2020)

Stand: 2. Juli, 15 Uhr

Für Grund- und Förderschulen (Primarbereich) sowie für die weiterführenden Schulen blieben die bisher geltenden Regelungen bis zu den Sommerferien bestehen.

> Weitere Informationen im SMK-Blog

> Allgemeinverfügung vom 23. Juni (gültig vom 29. Juni bis 17. Juli 2020)


Seit dem 18. Mai sind Schulen, Kitas und Horte wieder offen, sie werden jedoch in einem eingeschränkten Regelbetrieb geführt.


Wichtig für Grundschule und Förderschule (Primarbereich): Täglich an die Gesundheitsbescheinigung denken!

Gemäß der derzeit geltenden Rechtsverordnung und Allgemeinverfügung des Landes müssen die Eltern schriftlich bestätigen, dass ihre Kinder gesund sind. Wenn die Bescheinigung nicht vorliegt, dürfen die Kinder nicht am Unterricht, Hort oder Kita teilnehmen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des SMK: > bildung.sachsen.de

Musterformular Gesundheitsbestätigung:

> Gesundheitsbestätigung für Schüler - Monat Juli 2020


Informationen zur Schulbesuchspflicht: 

Infolge eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Leipzig, wird die Schulbesuchspflicht an Grundschulen und dem Primarbereich der Förderschulen bis 5. Juni eingeschränkt. Das heißt, die Schulpflicht besteht weiter. Neu ist aber, dass hier die Eltern selbst entscheiden können, ob ihre Kinder in der Schule oder Zuhause lernen. Die Eltern werden gebeten per Post oder E-Mail der Grundschule formlos mitzuteilen, wenn ihr Kind die Schulpflicht Zuhause erfüllt. Die Schulleiter informieren die Eltern über Elternbriefe.

> Weitere Informationen im Blogbeitrag des SMK


Die Stadt Chemnitz bittet um Beachtung folgender Hinweise zum eingeschränkten Regelbetrieb:

Mitwirkung der Eltern

Für einen erfolgreichen Schulstart auch während des Schuljahres braucht es auch zu diesem Zeitpunkt die Mithilfe der Eltern. Durch die Schulen werden sie in den kommenden Tagen informiert, wie ihre Schule individuell den Schulalltag durchführen wird. Dies unterscheidet sich nicht nur zwischen den Grund- und Oberschulen, sondern auch innerhalb der Schularten selbst.

Weiterhin wird ein sogenanntes „Formular Gesundheitsbestätigung“ (Pendelbogen) für die Grundschüler erforderlich zum schriftlichen Nachweis, dass keine allgemeinen Krankheitssymptome der Schüler, insbesondere Husten und/oder erhöhte Körpertemperatur vorliegen. Auf diesem Formular unterschreiben die Eltern bzw. Sorgeberechtigten, dass ihr Kind gesund und frei von Symptomen in die Schule geht. (Kinder sind nur frei von Symptomen in die Schule zu geben.) Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das „Formular Gesundheitsbescheinigung“ täglich mitzuführen und in der Schule vorzulegen ist.

Eltern/Sorgeberechtigte sind aufgefordert, ihre Kinder mit der Husten- und Niesetikette, den Abstandsregeln sowie einer verstärkten Hygiene (regelmäßiges Händewaschen) vertraut zu machen.

Infektionsschutzmaßnahmen in Schulen

Für die Sekretariate wurden zusätzliche Schutzfenster („Spuckschutz“) zur Verfügung gestellt, alle Schulen bekamen eine Grundausstattung an Schutzhandschuhen und es wurden weitere Seifen- und Handtuchspender bereitgestellt.

Sicherstellung der Schülerbeförderung

Sowohl während der Beförderung im ÖPNV als auch in den von der Stadt Chemnitz eingesetzten vertraglich gebundenen Schulbussen und in der besonderen Beförderungsleistung besteht für die Schülerinnen und Schüler die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Aufsichtspflicht zur Einhaltung nach Ankunft an der Schule sowie an den Haltestellen in ihrer unmittelbaren Umgebung obliegt den Schulen.
Nur soweit es unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten möglich ist, besteht an die Verkehrsunternehmen im ÖPNV die Empfehlung zur Einhaltung des Mindestabstandes.

Soweit Schülerinnen und Schüler vor der Corona-Pandemie gemäß Satzung der Stadt Chemnitz zur Schülerbeförderung einen Anspruch auf die Beförderung in einem vertraglich gebundenen Schulbus oder die Inanspruchnahme einer besonderen Beförderungsleistung hatten, werden sie vom Schulamt auch weiterhin für die Beförderung eingeplant. Eine Anpassung der Fahrzeiten an individuelle Bedürfnisse ist nicht möglich.

Alle am Prozess Beteiligten haben, besonders bei der täglichen Schülerbeförderung, gleich in welcher Form sie beansprucht wird, eine große Verantwortung. Sowohl Eltern/Sorgeberechtigte, als auch Fahrunternehmen und Lehrer sowie Erzieher tragen dazu bei, dass die Schulöffnungen zum 18. Mai 2020 gelingen.

Kontaktmöglichkeiten

E-Mail-Adresse (schulamt@stadt-chemnitz.de)
Telefonnummer (0371 488-4001)
 

> Sächsisches Ministerium für Kultus

> Info-Portal des Freistaates für Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Erzieher 

 



Schulfahrten im neuen Schuljahr wieder möglich

Ab 31. August 2020 sind Schulfahrten wieder möglich. 

Ein- und mehrtägige Fahrten im Inland dürfen wieder gebucht werden und können unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden. 


Schulfahrten ins Ausland, die im ersten Schulhalbjahr 2020/21 bis einschließlich zu den Winterferien 2021 geplant sind, sind weiterhin abzusagen bzw. dürfen nicht gebucht werden. Abgeschlossene Verträge sind unverzüglich zu stornieren. Die Stornierungskosten können rückwirkend erstattet werden.

Schulfahrten ins Ausland, die im zweiten Schulhalbjahr 2020/2021 stattfinden sollen, dürfen gebucht werden und können unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden.

> Beitrag im SMK-Blog vom 2. Juli 2020
 

Stand: 2. Juni, 12 Uhr:

Stadtverwaltung: Termine nach telefonischer Absprache möglich

Alle Ämter der Stadtverwaltung Chemnitz sind erreichbar. Damit der Infektionsschutz gewährleistet wird, ist immer eine Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Damit entstehen kaum Wartezeiten.

> Kontaktmöglichkeiten zur Terminvereinbarung

Termine in Bürgerservicestelle Sachsen-Alle wieder möglich

Die Bürgerservicestelle Sachsen-Allee, Thomas-Mann-Platz 2, hat wieder für persönliche Vorsprachen mit Termin geöffnet. Termine können ab unter der Rufnummer 488 3377 sowie über die Behördenrufnummer 115 vereinbart werden. Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist weiterhin nur im Bürgerhaus am Wall möglich.

Beim Aufsuchen der städtischen Behörden werden die Chemnitzerinnen und Chemnitzer gebeten, wie im ÖPNV und in Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.
 

Stand: 25. Juni, 9 Uhr

Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung, die ab dem 30. Juni 2020 gilt, dürfen auch Musikclubs genehmigtem Hygienekonzept öffnen, aber ohne Tanz.

Bereits zuvor ermöglichte der Freistaat Sachsen weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden. Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden. 

Bereits seit vorherigen Verordnungen öffnen können Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.

Voraussetzung für alle geöffneten Bereiche ist ein schlüssiges Hygienekonzept.
Hierbei ist zu beachten, dass folgende Bereiche ein Hygienekonzept dem Gesundheitsamt vorlegen müssen:

  • Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (z.B. Fitnessstudios) handelt,  
  • Freizeit und Vergnügungsparks
  • Messen
  • Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser, Musikclubs (ohne Tanz).


Alle anderen Betriebe, Einrichtungen und Angebote, die nach der Sächsischen-Corona-Schutz-Verordnung ebenfalls ein Konzept erarbeiten müssen, sind von der Genehmigungspflicht seitens des Gesundheitsamtes befreit und dürfen den Geschäftsbetrieb aufnehmen, sofern sie ein Hygienekonzept erarbeitet haben. Bei Kontrollen muss dieses vorgelegt, jedoch nicht vor Eröffnung beim Gesundheitsamt eingereicht und genehmigt werden.

> Weitere Informationen zum Vorliegen eines Hygieneschutzkonzeptes


Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung wenn professionelle Betreuung sichergestellt ist. 

Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen dürfen wieder öffnen. Freibäder sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen öffnen.

Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Hotels und Beherbergungsbetriebe dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. 

Regeln für private Zusammenkünfte und Feiern

Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen. Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder angemieteten Räumlichkeiten sind mit bis zu 50 Personen (ab dem 30. Juni 100 Personen) aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig.

> Corona-Schutz-Verordnung vom 24. Juni 2020 (gültig vom 30. Juni bis 17. Juli 2020)
 

Stand: 25. Juni, 9 Uhr

Sachsen hat weitere Lockerungen beschlossen.
 

Untersagt bleiben weiterhin Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern.

> Corona-Schutz-Verordnung vom 24. Juni 2020 (gültig vom 30. Juni bis 17. Juli 2020)

Stand: 19. Juni, 14 Uhr

Personen mit Krankheitssymptomen melden sich bitte telefonisch beim Hausarzt und an Feiertagen beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Personen, die mit einer nachweislich am Coronavirus erkrankten Person in den letzten 14 Tagen persönlichen Kontakt hatten, melden sich bitte telefonisch im Gesundheitsamt (0371 488-5302 - wochentags 8 bis 16 Uhr), auch wenn keine Krankheitssymptome vorliegen. Bis dahin sollten Sie zu Hause bleiben und unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

Das Robert-Koch-Institut weist seit dem 15.06.2020 einige Länder als Risikogebiete aus. Informationen darüber, welche Länder als Risikogebiete eingestuft wurden, finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes.

Ein Übertragungsrisiko besteht sowohl in Deutschland als auch weltweit. Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.


Änderung bei Quarantänemaßnahmen für Reiserückkehrer

Eine 14-tägige Quarantäne für Reiserückkehrer nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung soll künftig nur noch bei Einreisen aus Risikogebieten angeordnet werden, es sei denn, aus infektionshygienischer Sicht sind Einzelmaßnahmen angezeigt.
Informationen darüber, welche Länder als Risikogebiete eingestuft wurden finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes:

> Aktuelle Risikogebiete in Europa

> Aktuelle Risikogebiete weltweit


Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit Wohnort Chemnitz wenden sich bitte umgehend an nachfolgende Mailadresse: corona@stadt-chemnitz.de.

> Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vom 23. Juni (gültig ab 15. Juni)
 

Stand: 15. Mai, 8 Uhr:

Auch künftig ist jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten.

Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte von Schulkindern in der eigenen Wohnung mit bis zu drei weiteren Klassenkameraden, um gemeinsam lernen zu können. Das gilt auch für Treffen mit Kindern der eigenen festen Kita-Gruppe, damit Sorgeberechtigte sich die Kinderbetreuung teilen können. 

Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.

Kinder, Menschen mit Behinderungen und Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus treffen vermehrt die Wirtschaft. Aktuelle Informationen, hilfreiche Links und Tipps haben die IHK Chemnitz und die Handwerkskammer Chemnitz zusammengestellt. 

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. 

Beratungen für Unternehmen:

CWE-Hotline
Tel.: 0371 3660-261
E-Mail: corona@cwe-chemnitz.de

HWK-Notfallberatung
Tel. 0371 5364-114
E-Mail: beratung@hwk-chemnitz.de

Service-Center der IHK Chemnitz
Tel.: 0371 - 6900 1585

 

Soforthilfe-Darlehen für sächsische Kleinstunternehmer und Freiberufler

Bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) können ab sofort Anträge auf Soforthilfe-Darlehen gestellt werden. Gefördert werden Einzelunternehmer (Solo-Selbständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. EUR.

CWE mit Partnern: Webinare zu verschiedenen Themen

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit (BA), der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Chemnitz (HWK) und dem DGB Südwestsachsen informiert die Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) auch online zu den Maßnahmen und Angeboten für betroffene Chemnitzer Unternehmen. Zu diesem Zweck stellen die Partner ein digitales Angebot bereit, auf dem regelmäßig, interaktiv und live zu den bereits angelaufenen Unterstützungsangeboten informiert wird. Die wöchentlich live stattfindenden Veranstaltungen in Form eines Webinars werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss dauerhaft zum Anschauen oder Nachhören bereit.

Hinweise für Unternehmen - Mitarbeiter mit positivem SARS-CoV-2-Befund

Wenn bei Ihnen im Unternehmen ein positiver Befund des SARS‑CoV‑2 Virus bei einen Mitarbeiter festgestellt wird, sollen Sie als Geschäftsführung laut Gesundheitsamt eine Risikoeinschätzung für Ihren Betrieb vornehmen. Dafür wenden Sie folgende Kriterien/Maßnahmen an:


Mitarbeiter im Unternehmen

Kategorie 1 – behördliche Quarantäne:

Mitarbeiter, die mit dem infizierten Kollegen in den letzten zwei Wochen direkt im Kontakt standen bzw. sich in den letzten 2 Wochen in seiner unmittelbaren Nähe befanden z.B. im gleichen Büro, 15 Minuten direkter face to face (Gesicht-zu-Gesicht) Kontakt, müssen die Arbeit im Home Office weiterführen bzw. aus dem Vor-Ort-Dienst ausgeschlossen werden. Dies ist damit eine behördliche Anordnung und Sie können sich zu Entschädigungsansprüchen bei der Landesdirektion Sachsen melden (siehe unten).

Mitarbeiter, die mit dem Kollegen Kontakt hatten und zusätzlich Symptome (Fieber und/oder Husten und/oder Atemnot) vorweisen, sollten sich zudem auch testen lassen (z.B. Corona Ambulanz in der Messe Chemnitz) und sich direkt mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Dieses erreichen Sie unter der 0371/488‑5302.


Kategorie 2 – freiwillige Maßnahmen:

Mitarbeiter, die sich aufgrund der Größe und möglichen Weitläufigkeit Ihrer Einrichtung kaum bzw. nur auf größerer Distanz (2 Meter Regel, keine Nutzung desselben Büroraums) begegnen, sind nicht unmittelbar als Verdachtsfall einzustufen. Wir empfehlen Ihnen jedoch mit den Mitarbeitern zu sprechen und individuell auf die Bedürfnisse einzugehen.

Dies ist eine freiwillige Schutzmaßnahmen und unterliegt keiner behördlichen Anordnung. Eine Entschädigung durch die Landesdirektion ist hierbei nicht möglich.


Entschädigungsansprüche

Wer aufgrund des IfSG als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 IfSG Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine finanzielle Entschädigung nur wenn eine Quarantänebescheinigung des Gesundheitsamtes vorliegt (Konataktpersonen I. Grades). Gleiches gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können (§§ 56 und 57 IfSG).

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für 6 Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Dem Arbeitgeber wird die Entschädigung auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet (§ 56 Abs. 5 IfSG).

Zuständige Behörde:
Landesdirektion Sachsen
Referat 21
Altchemnitzer Str. 41
09120 Chemnitz


Die Antragsformulare sind auf www.amt24.sachsen.de abrufbar.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert in kurzen Videos

 


So verhalten Sie sich richtig

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etiquette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome (d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege) haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.


Husten- und Nies-Etikette

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.
     

Schutzmaßnahmen – Händewaschen

Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichende Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:

  • Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • Hände gründlich einseifen
  • Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben
  • Hände unter fließendem Wasser gut abspülen
  • Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen
     

Händewaschen sollte man immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall
     

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika
     

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Das Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat zwei Info-Blätter zu Corona erstellt:


Neue Regeln durch das Corona-Virus

> Noch mehr Informationen


Corona virus in Saxony: On this page you will find all the latest information such as the general regulations (decrees) as well as measures and restrictions regarding events and schools:

> General rules in other languages:   www.coronavirus.sachsen.de
 

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